Darf ich vorstellen: Frieda, das Bärenmädchen

Tiere oder Puppen stricken ist einfach toll 🙂 Wenn man da einmal Blut geleckt hat, werden es immer mehr. Bei meiner ersten Puppe, der Pauline, habe ich noch mächtig geschwitzt und auch oft ziemlich geflucht. Wenige Maschen auf einem Nadelspiel… ungeübt nicht so die wahre Freude. Aber mit jedem Tier/Puppe wird man routinierter und es macht mit jedem Mal mehr Spaß. Daher heute: das Bärenmädchen Frieda 🙂

Frieda_1

Gestrickt habe ich Frieda wieder nach der Anleitung “Vera”. Funktioniert super 🙂 Der nächste Bär ist schon in Planung, wird aber noch dauern, denn die Liste der Projekte, die ich im Moment so auf der Nadel habe und die aktuell noch so anstehen, ist echt lang 🙂

Frieda_4

Verwendet habe ich wieder, wie auch schon bei Heinz, Erna und Emma Sockenwolle. Da diese eigentlich zu dünn ist, nehme ich das Garn immer doppelt, also ein Faden von außen und ein Faden aus dem Inneren des Knäuels und dann Nadelstärke 2,5. Für diese Tiere nehme ich immer Metallnadeln. Normalerweise verwende ich die nicht so gerne, aber bei diesen Tieren übt man teilweise relativ viel Druck auf die Nadeln aus. Nadeln aus Holz oder Bambus können dabei sehr leicht brechen und das braucht man bei so einem Projekt so gar nicht.

Frieda_8

Besonders wohl fühlt sich Frieda übrigens im Garten 🙂 Im Haus ist sie auch gerne, aber Garten ist schon toll für einen Bären 🙂

Frieda_3

Da man ja auch als Bärenmädchen nicht nackt herumlaufen kann, habe ich Frieda noch einen kleinen Schal gestrickt aus einem Rest von meinem ersten Shrug. Als Anleitung habe ich wieder die “22-Little-Clouds” von Martina Behm genommen (kostenlos). Passt für so ein Bärenmädchen perfekt. Einfach solange stricken bis die gewünschte Größe erreicht ist und dann mit dem Rüschenrand beginnen 🙂

Frieda_2

Jetzt geht’s wieder zurück an die Nadeln 🙂 Ich wünsche Euch ein traumhaftes Wochenende 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: Stricklust

Herbstjacken-Knit-Along: die Vorstellung

Was ist das tolle, wenn der Sommer zu Ende geht? Es macht noch mehr Spaß Strickjacken zu stricken 🙂 Passend dazu haben Luise und Sylvia den diesjährigen “Herbstjacken-Knit-Along” ausgerufen. Und na klar, da muss ich auch mitmachen. Allerdings weiß ich noch nicht so ganz, was ich machen werde… Gilt auch ein Projekt, dass einige Tage vorher gestartet ist? Meine aktuelle “Flaum-Jacke” habe ich am 3. September begonnen, darf die mitmachen? Aktuell sieht dieses Jäckchen so aus:

Herbstjacken_KAL_4

Sie besteht aus zwei Fäden, sprich zwei Garnen. Zuerst habe ich mir das wunderbare Lang Yarns Garn Cara gekauft. Eigentlich ein tolles Garn. Hauchdünn, wie extremes Lacegarn, aber mit langen Seidenfäden, dadurch fühlt es sich einfach nur genial an. Aber solo verstricken? Geht gar nicht. Ich habe es versucht und es war so gar nicht meins. Weder vom Stricken an sich noch vom Ergebnis. Dann habe ich Ausschau nach einem Partnergarn gehalten. Und wie das manchmal so ist, findet man an eher ungewöhnlichen Orten genau das passende: im Supermarkt 🙂 Da gab es Reggia-Sockenwolle in einem Jeansblau, perfekt zum Kombinieren. Und das Ergebnis sieht doch toll aus 🙂

Ansonsten überlege ich, wenn ich es denn zeitlich neben dieser aktuellen Jacke schaffe, ob ich am KnitAlong von Andi Satterlund teilnehme. Er läuft ungefähr zeitgleich wie der Herbstjacken KAL. Gestrickt wird ihre neue Anleitung “Blaster“. Wolle läg auch bereit, aber ich bin noch unentschlossen…

Herbstjacken_KAL_2

Dann steht noch die Jacke “February Lady Sweater” auf meiner Liste. Auch hierfür liegt das Garn bereit und diese Jacke würde für den Herbst auch eigentlich besser passen, als das Modell Blaster… Ihr seht, ich bin da echt noch unschlüssig…

Herbstjacken_KAL_3

Thema für dieses erste Treffen bei Luise ist ja auch neben der Vorstellung der Strickpläne etc. auch das Thema “Maschenprobe”. Ja, ich weiß, die meisten mögen dieses Arbeit gar nicht und lassen sie auch gerne unter den Tisch fallen. Aber seit so gut einem Jahr mache ich wirklich immer eine solche Maschenprobe. Immer heißt allerdings: nur für Sachen, die passen müssen, sprich Jacken, Pullover oder Mützen. Für Tücher mache ich mir die Mühe auch nicht.

Herbstjacken_KAL_1

Ich stricke dafür immer ein Quadrat oder Rechteck in glatt rechts mit einem Rand aus Krausrechts, damit sich dieser nicht einrollt. Oft stricke ich dann allerdings nur so ca. 7 cm hoch und messe dann die Reihen über 5 cm aus. Anschließend wasche ich die Maschenprobe und spanne sie. Erst dann messe ich sie aus. Und ich finde diese Arbeit lohnt sich, denn die Klamotten passen einfach besser. Damit ich was von dieser Arbeit habe, tackere ich anschließend einen kleinen Zettel aus dünnem Karton oder festem Papier an die Maschenprobe mit Angabe des Garns, der verwendeten Nadel und dem Ergebnis der Maschenprobe. Denn oft verwendet ich das gleiche Garn noch einmal und dann kann ich einfach nachsehen und muss nicht wieder bei Null anfangen.

Diese Idee habe ich übrigens bei Marisa von maschenfein in ihrem Trailer zum makeristkurs Maschenproben gesehen und seitdem mache ich es auch so. Vorher habe ich immer eine Kordel mit Zettel drangemacht auf dem dann diese Angaben standen, aber die verknoten sich und reißen auch schnell ab.

Hoffe jetzt, dass ich nicht zuviele neue Idee finde, wenn ich mir die anderen Projektvorstellungen hier ansehe…

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: dieluise und Creadienstag

Gewappnet für den Herbst

… bin ich mit dieser Kusche-Kimono-Jacke absolut perfekt 🙂 Megaweich, richtig warm und einfach nur kuschlig 🙂

Kuscheljacke_3

Ist diese Jacke nicht herrlich? Ich bin immer noch sehr begeistert. Wobei den Löwenanteil an der Begeisterung die Wolle hat, die ist einfach nur schön. Für diese Jacke habe ich insgesamt etwas mehr als sieben Knäul verbraucht. Verwendet habe ich die Wolle Air Mix von Drops in der Farbe orange. Wirklich orange ist dies Farbe nicht. Ist eher eine Mischung aus Terrakotta, Orange und Rot, gefällt mir aber super gut. Gestrickt habe ich die ganze Jacke mit Nadelstärke 5.

Kuscheljacke_1

Als Anleitung habe ich die “Kimono Jacke” von Nina Schweisgut genommen. Zu dieser Anleitung gibt es auch einen Kurs bei Makerist und ich bin ja ein großer Fan von Videokursen. Und als es diesen Kurs inklusive Anleitung irgendwann für lediglich zwei Euro mehr gab, als die Anleitung sowieso gekostet hätte, habe ich zugeschlagen 🙂

Kuscheljacke_5

An sich ist die Anleitung sehr gut und auch für Anfänger geeignet. Aber wenn man wie ich ein völlig anderes Garn nimmt und so auch eine andere Maschenprobe hat, sollte man schon etwas mehr Erfahrung im Stricken haben. Ich habe brav alles entsprechend meiner Maschenprobe umgerechnet, sogar die Reihen – mache ich sonst nie, immer nur die Maschen… Und es hat trotzdem nicht gepasst (was wahrscheinlich an meiner Rechnung lag…), die Ärmellöcher waren bei mir winzig. Also einen Teil verlängert und dann passte es. Durch diese Änderung, aber auch eben durch die andere Wolle, habe ich mich auch nicht mehr an die eigentliche Anleitung für die Arme gehalten. Nur in soweit, als das ich die Form beibehalten habe. Die Ärmel umzurechnen, war mir zu umständlich. Daher habe ich, was ich auch viel lieber mache, die Ärmel direkt an die Jacke dran gestrickt. So hat es auch gut funktioniert. Die Länge und auch die Weite, habe ich immer zwischendurch kontrolliert und so entsprechend an den für mich sinnvoll erscheinenden Stellen die Weite rausgenommen, also abgenommen.

Kuscheljacke_2

Vom Muster her habe ich die Sommervariante der Anleitung gestrickt, großes Perlchenmuster. Eigentlich wird die Jacke komplett glatt rechts gestrickt, aber ich mag es so gar nicht, wenn sich ein Kragen einrollt. Diese Problem habe ich mit diesem Muster komplett umgangen.

Kuscheljacke_4

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dieser Jacke, sie ist sooooo weich 🙂 Einfach nur toll und durch das dicke Garn und die Nadelstärke 5 ging es auch recht schnell. Gut, insgesamt habe ich für die Jacke fast vier Monate gebraucht, aber das auch nur, weil ich so diverse andere Sachen gleichzeitig auf der Nadel hatte und die auch fertig wurden. Irgendwas bleibt dann auf der Strecke…

Jetzt werde ich mich ins Getümmel des MeMadeMittwoch stürzen, endlich ist die Sommerpause rum und es hat sich einiges getan 🙂 MMM wurde optisch richtig schick gemacht, also Mädels, mir gefällt das neue Logo sehr gut 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: MMM und Stricklust

Pyjama Sew Along: Ich bin dabei

Ein Pyjama Sew Along… Das nenn ich doch mal ne cool Idee 🙂 Danke liebe Julia für die Idee, die Umsetzung und die Betreuung dieses Sew Alongs 🙂

SewAlong

Tja, nur was nähen bei diesem Sew Along… Ich überlege da ja schon seit einigen Tagen. Auf der einen Seite gibt es richtig viele tolle Schnittmuster zu diesem Thema, da ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Aber eigentlich möchte ich momentan erstmal auf meine vorhandenen Schnittmuster zurückgreifen. Sind ja nicht gerade wenig und sehr viele wurde bisher noch nicht mal ausgedruckt…

Insgesamt schwirren mir drei Projekte im Kopf herum. Da wäre zum einen ein Bademantel – den darf man auch nähen 🙂 Denn seit ich meine Esther genäht habe, steht eine Esther aus Frottee auf meiner To-Sew-Liste. Ich finde, dieser Schnitt eignet sich perfekt auch als Bademantel. Vorteil wäre: der Schnitt ist schon fertig ausgedruckt, geklebt und ausgeschnitten. Ich könnte also direkt starten – so ich einen schönen Frotteestoff finde…

Als zweites dachte ich an eine Kombi aus Shirt und Hose. Für das Shirt würde sich die FrauFrida perfekt eignen und als Hose, die Pyjamahose aus dem Buch “Liebe auf den ersten Stich”. Diese Kombi müsste theoretisch mit einem Webstoff genauso gut funktionieren wie mit Jersey.

Idee Nummer drei ist das Oversize-Shirt Sophie von Pattydoo. Diesen Schnitt gab es irgendwann mal für die Newsletterabonennten kostenlos. Bisher wurde ich mit dem Schnitt nicht warm, denn so richtig schick ist ein Oversizeshirt nicht wirklich. Aber als Nachthemd… das könnte der ideale Verwendungszweck für diesen Schnitt sein, vielleicht ein wenig verlängert. Auch dieser Schnitt müsste aus Webstoff und aus Jersey gehen. Gedacht ist er zwar für dehnbarer Stoffe, aber da der Schnitt recht groß und weit ist, dürfte Webstoff eigentlich auch kein Problem sein.

Alle drei Varianten werde ich mit Sicherheit nicht nähen, alleine aus Zeitgründen. Aber was es werden wird, wird sich glaube ich im Stoffladen entscheiden. Je nachdem welcher Stoff mit mir spricht und was er so werden will 🙂 Bin selbst sehr gespannt.

Wer sonst noch bei diesem SewAlong mitmacht, könnt Ihr Euch hier anschauen.  Und was es alles an tollen Pyjamaschnitten gibt, hat Julia hier zusammengestellt. Wenn Dir also noch eine Idee zum Mitmachen fehlt, wirst Du da bestimmt fündig 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Mini-Money-Bags

Als dieses Schnittmuster rauskam und ich die vielen niedlichen Beispiele im Netz gesehen habe, gab es für mich nur eins: ich will auch 🙂 Daher habe ich auch ziemlich schnell die Anleitung von keko-kreativ gekauft… und nun lag sie da, mächtig lange… wie das manchmal so ist… Aber nun habe ich endlich zwei Mini-Geldbörsen genäht.

Mini_Money_Bag_5

Und nun frage ich mich wirklich, warum ich dafür so lange gebraucht habe. Denn ich habe selten etwas genäht, das so schnell fertig war und dann auch noch so einfach und problemlos. Die Anleitung ist wirklich gut 🙂

Mini_Money_Bag_3

Da langsam ja auch Weihnachten ins Blickfeld kommt – ja… ich weiß… dauert noch ein wenig …. aber eben nur ein wenig und dann ist es dann ganz plötzlich da 🙂 – finde ich die Anleitung auch perfekt. Denn diese kleine Geldbörse ist ideal als Geschenk.

Mini_Money_Bag_1

Für zwischendurch ist diese Geldbörse toll. Schnell zur Eisdiele, an den Strand, auf den Markt und das dann ohne die dicke Börse, nur mit dem Wesentlichen bestückt 🙂 Ideal. Daher werde ich diese Börse sicher noch einige Male für die Geschenke- und Mitbringselkiste nähen. Außerdem lassen sich hier toll Stoffrest abbauen 🙂

Mini_Money_Bag_4

Mit diesen kleinen Portemonnaies habe ich nun auch endlich wieder einen Beitrag für Katharinas Taschen-Sew-Along, im August werden bei ihr “Mini-Taschen” gesammelt  🙂 Und da die Mini-Börse in blau mit den Blümchen für mich ist, dürfen die beiden heute auch zu RUMS.

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: RUMS, Taschen-Sew-Along, Taschen und Täschchen

Drei auf einen Streich…

Was kann man bei diesem merkwürdigen Sommerwetter einfach immer gebrauchen? Richtig, Tücher 🙂 Denn egal wie warm es ist, es dauert nicht lange und es kommt der nächste Regen auf oder es wird windig oder einfach nur kühl, spätestens abends. Und dann gibt es nichts besseres als Tücher. Heute zeige ich Euch direkt drei auf einen Streich, also drei Tücher nach der gleichen Anleitung:

Half_Granny_Tuch_2

Ich liebe diese Half-Granny-Tücher. Sie sind super praktisch und vor allem kann man sie wunderbar mindless nebenbei Häkeln. Und Häkeln geht ja meist noch entspannter als Stricken, denn es können einem ja keine Maschen runterfallen…

Half_Granny_Tuch_1

Gehäkelt habe ich die beiden großen Tücher aus einem Verlaufsgarn von Wollium (100g). Das Garn besteht jeweils aus vier Fäden, bei denen nach einer gewissen Zeit immer ein Faden ausgetauscht wird, so entsteht der Farbverlauf. Ich mag dieses Garn sehr gerne, weil es einen sehr angenehmen Griff hat. Verstrickt habe ich es auch schon mehrmals – zeige ich Euch demnächst – aber da ist es nicht mein Lieblingsgarn, weil man sich schon sehr auf das Garn konzentrieren muss, sprich man muss genau aufpassen, dass man bei jeder Masche immer alle vier Fäden erwischt, da das Garn nicht verzwirnt ist. Wenn man ein Fädchen vergisst, zieht sich da eine Schlaufe, was nicht so schön aussieht. Kann man alles retten, ist aber etwas weniger chillig. Häkeln ist da viel gemütlicher 🙂

Das kleinere Tuch habe ich aus einem Mohairgarn mit einem Sockenverlaufsgarn gestrickt. Da ich von dem Mohairgarn nur zwei Knäule hatte und vom Sockelgarn nur einen, ist das Tuch etwas kleiner geworden. Aber da  diese Garne sehr warm sind, reicht es völlig 🙂

Die Anleitung zu diesem Tuch findet Ihr übrigens hier. Sie ist kostenlos und macht wirklich Spaß 🙂

Und jetzt begebe ich mich an den Nähtisch. Mittlerweile stapeln sich da so einige Anleitungen zu Mini-Taschen und vielleicht wird dann ja noch was im August fertig 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: Creadienstag, HOT, Dienstagsdinge und Häkelliebe

 

 

Jahresdecke 2016: Nummer zwei ist fertig!!!

Hätte mir am Anfang des Jahres jemand erzählt, dass ich nach nur einem guten halben Jahr zwei Decken fertig hätte… Ich hätte ihn wahrscheinlich ausgelacht… Ja klar, direkt zwei… bestimmt… 🙂

Und nun? Decke Nummer zwei ist tatsächlich fertig und auch diese zweite Grannydecke hat super viel Spaß gemacht. Aber jetzt zeig ich Euch erstmal, wovon ich hier spreche:

Grannydecke_4

Ist sie nicht toll geworden? Gehäkelt habe ich diese Decke im Rahmen des Mystery KALs “The Meadow” von Drops. Seit dem 29. März wurde jede Woche ein neuer Clue veröffentlicht, so dass man für jeden Zwischenstopp eine Woche Zeit hatte. Und diese Planung war auch, fand ich, völlig in Ordnung.  Insgesamt besteht die Decke aus 16 Clues, der letzte wurde am 12. Juli rausgebracht.

Grannydecke_2

Ich finde die Decke einfach nur schön 🙂 Fotografiert habe ich sie bei uns im Garten, ihren eigentlichen Platz hat sie auf der Küchenbank. Aber diese Stelle eignet sich nicht so richtig für Fotos…

Grannydecke_5

Jetzt könnte ich direkt mit Decke Nummer drei weitermachen, die ich ja schon gestartet habe, meine Restdecke. Aber die ist außer Konkurrenz. Denn in dieser Restedecke verhäkele ich meine Sockenwollreste und dass kann sich auch noch bis nächstes Jahr hinziehen.

Grannydecke_6

An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmal ganz, ganz herzlich bei Bella bedanken. Denn sie hat auch in diesem Jahr wieder das Projekt Jahresdecke ins Leben gerufen und Ende jeden Monats, kann man bei ihr seinen aktuellen Stand einstellen. Ohne dieses tolle Projekt hätte ich sicher nicht mit diesen Decken angefangen. Grannydecke_1

Das ist übrigens meine erste fertiggestellte Decke in diesem Jahr gewesen. Hier, hier und hier könnt Ihr Euch die Zwischenstadien meiner ersten Decke ansehen.

Aber ob ich jetzt so ganz ohne Grannies den Rest des Jahres verbringen werde…. ich glaub’s eher nicht, denn von diesen kleinen Quadraten geht ein gewisses Suchpotenzial aus 🙂
Alle übrigen Jahresdecken, die in diesem Jahr entstehen, könnt Ihr Euch hier ansehen und da diese Decke hauptsächlich für mich ist, darf sie heute auch zu RUMs. Viel Spaß beim Stöbern.

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: RUMs, herzensüß und Häkelliebe

Aiken und Romy = OAL 2016

Auch in diesem Jahr haben Andi und Lauren wieder zum Outfit Along  aufgerufen. Bei dieser Aktion ist es immer Ziel, ein komplettes Outfit zu produzieren, halb gestrickt und halb genäht. In diesem Jahr war es die Idee, einen Rock zu nähen und dazu passend einen Sommerpulli.  Aber bevor ich Euch dazu mehr berichtet, erstmal mein OAL 2016 🙂

OAL2016_5

In diesem Jahr wurde der Hollyburn skirt als Rockidee vorgeschlagen und die neue Strickanleitung Zinone von Andi als Sommerpulli. Beides habe ich nicht genommen, denn ich wollte keine neuen Schnitte oder Anleitungen kaufen, sondern etwas aus meinem ziemlich reichlichen Fundus verwenden 🙂 Daher habe ich mich für den Rock Romy von pattydoo entschieden und für den Pulli Aiken von Andi selbst.

OAL2016_1

Den Rock habe ich damals direkt als Ina ihn auf den Markt gebracht hat gekauft und auch einmal in der Wickelvariante genäht. Zu dieser Zeit hatte ich noch keinen Blog und so richtig gut ist mir dieser Rock damals auch nicht gelungen. Seitdem schlummerte das Schnittmuster auf meinem Rechner…. Generell finde ich den Schnitt total schön, besonders in der durchgehenden Variante, die ich auch hier genäht habe. Dieses Mal sitzt der Rock auch richtig gut, weil ich es mittlerweile hinbekomme, Schnitte entsprechend anzupassen 🙂 Genäht habe ich Romy aus einem Rest Jeansstoff.

OAL2016_2

Als Pulli habe ich mir die Aiken ausgesucht. Auch diese Anleitung besitze ich schon recht lange, aber als Wollpulli  finde ich Aiken für mich total ungeeignet. Zum einen sind mir Wollpullis meist zu warm und zum anderen kann man durch das Lochmuster vorne und hinten nicht wirklich was drunter tragen. Und unter Wollsachen trage ich immer ein T-Shirt oder so. Aber als Sommervariante aus Baumwolle dachte ich, könnte der Pulli perfekt sein… Und er ist es, mit kurzen Armen einfach ideal. Gut, bei Temperaturen wie heute, kann man auch einen solchen Pulli nicht mehr anziehen. Dafür ist er dann doch zu dick. Aber generell mag ich ihn sehr.

OAL2016_4

Auch hinten macht sich das Lochmuster super. Möglicherweise mache ich ihn aber nochmal auf, denn für den Rock finde ich die Länge in Ordnung. Aber auf eine Hose kann ich den Pulli nicht tragen, dafür ist er einfach zu kurz… Daher kann es sein, dass ich mich doch dazu aufraffe, das Bündchen unten nochmal aufzuribbel und dann den Pulli einfach 5 Zentimeter länger stricke. Geht ja zum Glück bei Pullis, die von oben gestrickt werden ohne große Probleme… Oder es bleibt einfach bei einem Rockpulli 🙂

Das Lochmuster selbst war ein bisschen nervig. Eigentlich ist es gar nicht so schwierig und auch wie immer bei Andi gut erklärt. Trotzdem habe ich glaube ich mindestens dreimal neu angefangen, weil jedesmal so nach fünf oder sechs Reihen, das Muster verrutscht war… Aber irgendwann klappt es dann und dann läuft’s 🙂

OAL2016_3

Zum Glück konnte ich letztes Wochenende endlich die Bilder machen, so dass ich mein OAL 2016 noch haarscharf beim vorletzten MeMadeMittwoch zeigen kann. Und jetzt geh ich stöbern, was die anderen Mädels alles so gezaubert haben 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: MMM und Stricklust

Einen Ameisenstaat evakuiert sich…

Wahnsinn, wie schnell Ameisen sind…. Ich bin immer noch schwer beeindruckt…

Ameisen

Gestern haben der Punktemann und ich das gute Wetter ausgenutzt und endlich mal wieder so einiges im Garten gemacht. Unteranderem wollte ich ein Beet von Unkraut befreien. Dafür habe ich eine Tonfigur, die ich vor rund drei Wochen in diesem Beet zwischengeparkt hatte, wieder herausgenommen und an ihren richtigen Standort zurückgestellt. Und da fand ich ihn: ein hochaktiver, kleiner Ameisenhaufen hatte sich unter dieser Figur gebildet…

Ameisen_3

So etwas hab ich bis dahin noch nicht gesehen… Dadurch, dass nun die Figur fort war und somit das schützende Dach, war der kleine Ameisenstaat mächtig in Aufruhr und hat in wirklich nur wenigen Minuten sämtliche Eiern in den sicheren Erdbau transportiert.

Ist das nicht klasse… so schnell und so effektiv sind diese Minis, ich bin immer noch ziemlich begeistert. Hätte ich gewußt oder auch nur geahnt, was sich unter dieser Figur gebildet hat, hätte ich sie nicht bewegt, aber davon hat man nichts gesehen…

Ameisen_4

Und nur wenige Zeit später war alles vorbei. Nichts deutet mehr auf einen Ameisenhaufen oder überhaupt auf Ameisen hin. Diese kleine Fläche, von der ich ja weiß, dass darin ein ganzes Ameisenvolk lebt, bleibt natürlich von den Gartenarbeiten komplett verschont. Toll, was man so alles in einem Garten beobachten kann 🙂

In diesem Sinne wünsche ich Euch noch einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die Woche 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Restekissen zur Grannydecke

Da bin ich wieder 🙂 Gut erholt und mit vielen Ideen zurück aus einem richtig schönen und entspannten Urlaub mit dem Wohnmobil 🙂 Ach, so rumfahren und immer da Station zu machen, wo es schön ist, ist schon toll. Perfekt kann man damit natürlich auch Besuche machen…

Restekissen_1Haben wir alles gemacht und es war richtig schön. Die meiste Zeit waren wir an der Ostsee und haben da dann auch endlich mal die Sonne gesehen 🙂 Aber irgendwie scheint nur extrem zu gehen, denn prompt waren es dann 34 Grad… Aber mit Blick auf Meer ging das ganz gut 🙂 Allerdings war ich in dieser Zeit auf die virtuelle Welt bezogen recht untätig, denn oft hatte ich kein Netz oder nur ein seeeeehr langsames…

Restekissen_4

Bis zu unserem Urlaub war ich allerdings nicht untätig. Meine Grannydecke kennt Ihr ja schon. Wie das allerdings bei solchen Projekten ist, bleibt immer noch eine kleine Menge Wolle übrig, mit der man dann meistens nichts Richtiges mehr anfangen kann. So ging es mir auch…

Restekissen_2

Und dann hatte ich die Idee: ich verarbeite den Rest zu einem ordentlichen, gestreiften Granny. Ordentlich meint, jeder Streifen bzw. jede Reihe ist komplett, nicht wie bei meiner Restedecke, beider ich immer einen Wollrest so lange verhäkle bis er komplett verbraucht ist und dann, egal an welche Stelle ich bin, mit der neuen Farbe beginne. Das hat zu Folge, dass es wieder neue Reste gibt, die nun noch kleiner sind…. Aber auch daraus geht noch was: kleine Häkelblümchen 🙂 Ja, und davon habe ich dann soviele gehäkelt, wie es die Wolle hergab.

Restekissen_3

Anschließend habe ich mir aus einer weißen/naturfarbenen Fleecedecke vom Möbelschweden zwei Kissen zugeschnitten (Endgröße 50 x 50 cm), beide mit Hotelverschluss. Vor dem eigentlichen Zusammennähen der Schnittteile habe ich auf die beiden Vorderseiten die Häkelteile aufgenäht. Auf das eine Kissen mittig das Granny und auf das andere Vorderteil habe ich die Häkelblumen verteilt. Anschließend habe ich die Kissen mit der Overlook zusammengenäht. So passen sie perfekt zur Grannydecke und verschönen nun ebenfalls unser Wohnmobil. Wer mir auf Instagram folgt, hat die Kissen schon kurz gesehen 🙂

Und jetzt werde ich mich mit viel Muse durch all die vielen Posts und Projekte arbeiten 🙂

Viele liebe Grüße, Brigitte

Verlinkt zu: RUMs, Tophill Kitchen Kissenparade und Häkelliebe