Türchen Nr. 8: Sprubbelchen

Heute wurde mein Türchen im Blogger Adventskalender geöffnet:

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Drin waren: ein Sprubbelchen und ein Beutel Winter-Kräuter-Tee!

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Ich mag diese kleinen Spüllappen unheimlich gerne und verwende sie seit langem in meiner Küche 🙂 Mittlerweile habe ich einen recht ordentlichen Stapel, so dass ich mir wirklich jeden Tag ein neues Sprubbelchen nehmen kann…

Als ich dann überlegen musste, was mache ich denn für den Adventskalender, war sehr schnell klar: ich mache jedem ein Sprubbelchen. Die Anleitung stammt von andrea liebt herzen, Ihr findet sie hier. Da ich ja die Küchen der Teilnehmerinnen nicht kenne, habe ich extra relativ dezente Farben ausgesucht, die eigentlich in jeder Küche ihren Platz finden müssten.

Aber 24 von diesen Sprubbelchen häkeln… das sind echt viele und es braucht doch so seine Zeit. Zum Glück habe ich früh genug angefangen 🙂 Gehäkelt habe ich die Sprubbelchen aus reiner Baumwolle (Lana Gr*ossa Star), daher können sie ganz normal in die Waschmaschine  – bis 60° nach Angabe auf der Banderole. Danach dürfen sie allerdings nicht in den Trockner… (ich mach das zwar immer, aber man soll es halt nicht…)

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Ich hoffe, ich habe den Geschmack der Adventskalenderteilnehmerinnen getroffen und konnte Euch eine Freude machen 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

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Mein Blogger Adventskalender 2016 bei allesbiggi: Teil 1

Kaum zu glauben, aber war: der erste Dezember ist tatsächlich schon vorbei und das erste Türchen im Adventskalender durfte geöffnet werden 🙂 Ich freue mich ganz besonders, dass ich in diesem Jahr auch Teil eines “Blogger-Adventskalenders” bin. In den Jahren zuvor habe ich immer diese tollen Kalender bewundert und nun mache ich selbst mit… Super 🙂

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Ausgerichtet hat diesen Adventskalender die liebe Biggi vom Blog “allesbiggi” und ich möchte ihr noch einmal ganz, ganz herzlich für diese wahnsinnige Arbeit danken. Denn etwas für den Adventskalender beisteuern mussten ja alle Teilnehmer, also auch Biggi, aber sie musste auch noch Alles koordinieren, sortieren, einpacken und dann 24 Pakete zur Post transportieren…. Danke !!!! Alle Päckchen zusammen sehen schon ziemlich klasse aus:

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Starten wir nun mit der Vorstellung der Inhalte 🙂 Den Anfang hat Jen gemacht mit einem zauberhaftem Holzhaus, kaum größer als ein Ein-Euro-Stück.

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Perfekt dazu passend, hat Naddel am 2. Dezember ebenfalls ein Holzhaus in die Tüte gepackt, dieses Mal aber ist es um einiges größer und ein Kerzenständer. Zusätzlich gab es noch drei wunderschöne Papierfedern 🙂

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Birgit hat am 3. Dezember Handarbeit und den urtümlichen Schokoladenadventskalender kombiniert 🙂 In einer liebevoll handgemachten Pappschachtel warten drei Schokobären auf ihren Einsatz 🙂

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Den Abschluss in der ersten Adventswoche bildet heute Doreen. Fehlende Streichhölzer sind nun kein Problem mehr. Doreen hat eine weihnachtlich beklebte, volle Streichholzschachtel hinter das Türchen gepackt und vier tolle, selbstbedruckte Anhänger beigelegt 🙂 Die finden sicher noch vor Weihnachten ihren Einsatz 🙂

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Wie es in der nächsten Woche weitergeht, zeige ich Euch nächsten Sonntag wieder. Bis dahin wünsche ich Euch einen gemütlichen und besinnlichen 2. Advent 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Der Winter kann kommen ….

…. denn mit meinen neuen Handschuhen bin ich bestens gewappnet 🙂

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Ich bin total begeistert 🙂 Handschuhe zu stricken macht genauso viel Spaß wie Socken zu stricken. Also mir …  Es ist nur ein bisschen friemeliger, da man, wenn man die Finger strickt, 8 Nadeln in der Hand hat: vier für den Finger und vier für den eigentlichen Handschuh. Aber wenn man für die Finger kurze Nadeln nimmt und die möglichst auch noch in einer anderen Farbe, klappt das wirklich gut.

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Gestrickt habe ich dieses Paar nach dem Makeristvideo von Marisa von maschenfein. Ich bin ja ein erklärter Fan von Anleitungsvideos und habe mir schon recht viele gekauft (auch das hier habe ich mir höchst-selbst gekauft, allerdings zum Frühbucherrabatt 🙂 !) Mit dieser Anleitung ist das Handschuhe stricken wirklich einfach. Gezeigt werden Fingerhandschuhe und auch Fäustlinge, beide nach den eigenen, individuellen Maßen. Das war auch der Grund, weshalb ich mir den Video gekauft habe, damit ich die Möglichkeit habe, jedem seine passenden Handschuhe zu stricken 🙂

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Als Wolle habe ich ein, wie ich finde, traumhaftes Sockengarn gefunden 🙂 Eigentlich ganz normales, popliges Sockengarn, ABER mit 10% Kashmir 🙂 Herrlich, super kuschlig (Lang Y*rns Super Soxx, Cashmere Color 4 Ply). Kostet allerdings auch rund doppelt so viel wie normales Sockengarn….

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Auch hier habe ich – zum Glück – wieder eine Maschenprobe vorab gestrickt und auch gebadet und gespannt, also feucht in Form gezogen. Hatte ich eigentlich gar nicht vor, ist ja Sockenwolle… Kenn ich ja, dachte ich …. Aber als ich so anfing, fragte der Punktemann so ganz nebenbei, ob ich denn auch hier wieder eine Maschenprobe gemacht hätte, wäre ja Schade, wenn ich mir die ganze Mühe mache – habe da noch so einige Projekte in Zusammenarbeit mit dem Christkind in Planung 🙂 – und dann passen die nicht…. Und er hatte Recht. Bei diesem Garn stricke ich scheinbar lockerer als “normal”, sprich ich brauche 2 Maschen weniger auf 10 Zentimeter. Das ist echt viel. Denn Handschuhe sind so ganz grob meistens irgendwas um 20 Zentimeter im Durchschnitt, heißt ich hätte ohne Maschenprobe rund 4 Maschen zu viel. Vier Maschen sind aber teilweise eine ganze Handschuhgröße… Ich kann also jedem nur empfehlen, macht auch bei solchen Projekten eine Maschenprobe, es lohnt sich.

Hier auf diesem Bild kann man es auch, glaube ich, erkennen: der linke Handschuh ist bereits gewaschen und der rechte nicht. Er ist kleiner, nicht extrem viel, aber kleiner.

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Und ich bin echt froh, dass meine Handschuhe nun fertig sind, denn ich konnte sie schon gut gebrauchen. Heute früh war es auf der Hunderunde doch ziemlich frisch… Fingerlose Handschuhe und ein paar Fäustlinge sind auch schon in Planung, aber zuvor müssen die Projekte mit dem Christkind fertig werden 🙂

Jetzt werde ich es mir mit Strickzeug und einer schönen Tasse Kaffee auf dem Sofa gemütlich machen, denn bei uns herrscht perfektes Strickwetter: kalt und nass 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

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Und wieder drei auf einen Streich…

Wenn mir eine Anleitung gefällt, muss ich die wohl immer dreimal stricken oder häkeln 🙂 So scheint es zumindestens… Denn auch das Tuch “Fractal Danger” von Martina Behm habe ich direkt dreimal gestrickt 🙂 Das erste, das ich Euch heute zeige – in der Farbe Beau, eine Mischung von Creme über ganz hellgelb zu mint 🙂 ist mein Tuch geworden…

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Aber von vorne: Für einen runden Geburtstag habe ich ein besonderes Geschenk gesucht, eines was man sich nirgendwo kaufen kann. Was liegt da näher, als ein schönes Tuch / Schal selbst zu stricken. Gleichzeitig sollte die Anleitung aber auch nicht zu kompliziert sein, denn ewig hatte ich für dieses Projekt auch keine Zeit. So bin ich auf die Anleitung von Martina Behm gestoßen. Ein effektvolles Tuch, das sich aber sehr angenehm und auch mindless stricken läßt.
Aber wenn man etwas verschenken will, muss man sich ja auch sicher sein, dass einem persönlich das Ergebnis gefällt. Heißt, zuerst habe ich mir selbst dieses Tuch gestrickt 🙂

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Bei meinem und auch bei dem Geschenk habe ich wieder das Baumwollmischgarn “Wollium” verwendet wie auch schon bei den Grannytüchern. Zum Stricken finde es allerdings noch anstrengender als zum Häkeln. Denn zumindestens mir passiert es ständig, dass ich von den vier Fäden, die ja  nicht verzwirnt sind, nur drei erwische und das sieht man…. Also zurückstricken oder ribbeln und dann auf ein Neues…

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Da ich mir nicht sicher war, ob mir die Größe des Tuchs oder eher Schals ausreicht, habe ich bei meinem Schal den ersten Teil nicht wie in der Anleitung 16mal wiederholt sondern 23mal. Dadurch ist er wesentlich länger und auch etwas breiter geworden. Da mir diese Größe gefiel, habe ich sie auch bei dem Geschenkschal umgesetzt. Für diesen Schal habe ich extra eine eher neutrale Farbe gewählt (Denim-Petrol), denn Jeans passt, finde ich, zu allem.

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Aber ich wollte natürlich auch wissen, wie sich das Tuch in Originalgröße macht. Daher habe ich mir einen Knäul Sommersockengarn (Schoeller-Stahl Fortissima Cotton Stretch in Blue) mit in den Urlaub genommen und aus diesem Garn eine Schal genau entsprechend der Anleitung gestrickt und was soll ich sagen? Die Größe ist auch völlig ausreichend für einen Schal. Er ist zwar um einiges kürzer als die anderen, aber absolut ausreichend und zweckmäßig. Und durch den Baumwollanteil im Sommersockengarn ist er auch wesentlich angenehmer zu tragen, als wäre es normales Sockengarn.

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So, und da zwei von den drei vorgestellten Tüchern / Schals für mich sind, dürfen sie heute auch zu RUMS 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

P. S. Damit ist der Tücherberg aber noch nicht abgearbeitet 🙂 Ich werde Euch also in der nächsten Zeit noch ein paar andere Tücher präsentieren 🙂

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Darf ich vorstellen: Die Enten-Clique

Das ich Quietsche-Enten toll finde, ist ja zwischen den Zeilen manchmal schon deutlich geworden 🙂 Was passiert also, wenn so jemand wie ich in einem Buchladen an einem neuen Büchlein vorbeikommt mit dem Titel “Quietsche-Entchen häkeln” von Carola Behn…. Ohne Worte 🙂 So was MUSS mit nach Hause. Ja, und was dabei so rauskommt, habe meine Instagramleser schon vor geraumer Zeit sehen können :

Hier ist sie noch etwas schüchtern…

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Aber das gibt sich dann…

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Irgendwann klappt dann auch das Posing 🙂

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Ist sie nicht einfach nur herrlich?!? Sie war die Erste!!

Aber bei einer ist es nicht geblieben… wie könnte es auch anderes sein 🙂

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Sie machen soviel Spaß 🙂 und relativ schnell gehen sie auch. Ich häkle die Enten total gerne 🙂 Mittlerweile gibt es auch noch zwei Enten-Docs hier, denn auch Enten müssen ja mal zum Arzt und da muss sich dann auch jemand kümmern können 🙂

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Gehäkelt habe ich sie aus der auch im Buch empfohlenen Wolle “Bravo” von Schachen*ayr mit Häkelnadel Nr. 3. Ist jetzt nicht unbedingt meine Lieblingswolle, da zu 100 % Polytier, aber für diese Arbeit perfekt. Dichtes Maschenbild, Füllwatte bleibt da wo sie hin soll und es gibt diese Wolle in allen nur erdenklichen Farben. Das ist natürlich für solche Enten super…

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Generell ist die Anleitung gut verständlich und man kann damit wunderbar die Enten nachhäkeln. Wie es mit den verschiebenden “besonderen” Enten ist, kann ich nicht sagen, davon habe ich nur die Bademeister-Ente gehäkelt und auch da war die Anleitung super.

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Also, wer noch ein kleines Weihnachtsgeschenk sucht für Entenliebhaber… noch ist genug Zeit 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

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Herbst = Tücherzeit

Und was liegt da näher, als Euch ein Tuch zu präsentieren 🙂 Schals und Tücher stricken ist einfach toll. Irgendwie habe ich auch jedesmal das Gefühl, dass ein Tuch schneller fertig ist als eine Strickjacke oder ein Pulli. Ist eigentlich Quatsch, denn wenn man sich teilweise die Dimensionen von solchen Tüchern ansieht… Aber egal, Tücher sind auf alle Fälle toll und man kann auch nie genug haben 🙂 Daher werde ich Euch in der nächsten Zeit noch ein paar andere neue Tücher/Schals präsentieren 🙂

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Heute zeige ich Euch meinen Askews Me Shawl von Stephan West. Seine Designs sind super und immer anders und vor allem lernt man meist auch irgendetwas Neues. Bei diesem Tuch habe ich Freundschaft mit Patenmuster geschlossen 🙂 Bleibt einem im Prinzip auch nichts anderes übrig, denn das ganze Tuch wird in zweifarbigem Vollpatent gestrickt. Entweder man mag es nach einiger Zeit oder man beendet das Ganze vorzeitig und ribbelt…..

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Ich spreche da aus leidvoller Erfahrung. Vor zwei oder drei Jahren habe ich mir traumhafte Wolle für einen Sommerpulli gekauft. Der Pulli stammte aus einem Filatiheft und ich fand ihn wahnsinnig schön. War aber zu dieser Zeit völlig ahnungslos, was Patent so bedeutet…. Tja, und dann habe ich angefangen und wie das oft so ist, wenn man die Maschen hin- und herschiebt, da rutscht einem, wenn man Pech hat, auch mal ein Schwung Maschen von der Nadel… Im Prinzip nicht schlimm, man fängt sie wieder auf, wenn sie sich nach unten gezogen haben, strickt man sie wieder hoch und alles ist gut…

Bei Patent sieht das leider anderes aus. Theoretisch kann man da wohl auch Maschen wieder hochstricken, aber ich nicht.  Das ist mir damals zwei oder dreimal passiert, jede Stelle extrem gut sichtbar und das war dann das Aus für diese Projekt. Und mein Fazit war, Patentmuster sieht klasse aus, aber ich mag es nicht.

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Aber wenn man Stephen West Designs mag, kommt man irgendwie nicht an Patent vorbei und mittlerweile ist ja auch zweifarbiges Patent mit Mustern modern – was noch toller aussieht 🙂 . Im letzten Jahr gab es ein großes Rudelstricken (Spring Scarf KAL) von ihm mit insgesamt 10 Anleitungen, unteranderem diesem Tuch. Damals habe ich noch geschwächelt, aber jetzt ist es da 🙂

Gestrickt habe ich es aus Lana Gr*ossa Cashcot. Ein tolles Garn, Baumwolle mit 15% Kashmir gemischt. Weich, warm und trotzdem nicht so megawarm…. Die Farben gelb, mittelbraun und petrol hatte ich noch aus anderen Projekten übrig und zwar von allem recht viel. Ich schätze jeweils so ca. 2-3 Knäule. Zusätzlich habe ich mir im Ausverkauf von dieser Wolle mal zwei Knäule in creme und in dunkelbraun dazu gekauft. So hatte ich genug, denn Paten schluckt ja ziemlich viel Wolle.

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Um direkt von Anfang an größere Katastrophen zu verhindern, habe ich ca. alle 10 Reihen einen Sicherheitfaden eingezogen. Falls ich eine Masche verloren hätte, hätte ich einfach bis dahin geribbelt, was ja überschaubar ist und wieder neu angesetzt. Habe ich nicht ein einziges Mal gebraucht, war klar, oder ?

Und mittlerweile stricke ich Patent auch wirklich gerne, habe sogar eine Strickjacke in Patent auf der Nadel:

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So wird aus einem Angstgegner ein Freund 🙂 Kann alles passieren beim Stricken 🙂 Und da dieses Tuch für mich ist, darf es heute zu vielen anderen schönen Sachen zu RUMs. Ich geh da jetzt eine Runde stöbern 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

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Sonne – Urlaub – Beute

So, die meiste Wäsche ist gemacht, das Wohnmobil ist fast wieder startklar und die “normale” Welt hat mich wieder 🙂 Zwei Wochen waren wir mit dem WoMo in Frankreich unterwegs über die Loire an den Atlantik. Herrlich 🙂

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Genialer Weise hat auch das Wetter super mitgespielt. Kaum Wolken, nur einmal nachts Regen und ansonsten fast nur Sonne… Was will man mehr. Mit dem Ergebnis: grandios schöne Sonnenuntergänge am Meer 🙂

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Und wie nicht anders zu erwarten, bin ich natürlich nicht nur mit schönen Bildern auf dem Handy und im Kopf wieder gekommen 🙂 Obwohl wir kaum in Innenstädten waren und somit die Chance auf Woll- oder Stoffläden so eher gering war, bin ich fündig geworden. Denn es gibt ja Hyper Ü’s, also riesige Supermärkte und mit riesig meine ich richtig riesig… Mir persönlich sind sie zu groß und mich haben auch die enormen Lebensmittelmengen, besonders die frischen Fisch, Fleisch und Obststände etwas schockiert, da ich mir nicht vorstellen kann, dass diese Mengen wirklich jeden Tag verkauft werden….

Aber dort gibt es immer auch einen recht großen Zeitschriftenbereich und auch einen Bereich für Bücher. Je nach Größe des Ladens mit oder ohne Nähbücher. Ich hatte direkt beim ersten super Glück, zwei ganze Regale nur mit Nähbüchern… Herrlich… Und hier das Ergebnis:

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Die Schnitte fand ich total schön 🙂 In der Packung befindet sich ein ausgedruckter Mehrgrößenschnitt und ein kleines Heft mit der Anleitung inklusive diverser Zeichnungen. So ist das Nacharbeiten auch ohne tolle französisch Kenntnisse machbar. Dann bin ich noch über so einige Zeitschriften gestolpert und die wollten auch alle mit 🙂

Traumhaft, oder? Gelesen habe ich noch nicht viel, aber das werde ich jetzt nachholen. Aber damit nicht genug. Im Eingangsbereich dieses Hyper Ü’s gab es tatsächlich auch noch ein winziges Wollgeschäft 🙂 Was will man mehr….

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Mal sehen, was ich daraus  machen werde. Es sind jeweils zwei Knäuel Flauschgarn aus denen sicher ein Tuch wird und 10 Knäuel Wolle mit relativ vielen Polytieren, aber für eine Jacke denke ich in Ordnung.

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Ihr seht, der Urlaub hat sich in jeder Hinsicht gelohnt.

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Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

Pyjamaparty: Finale!!

Pyjamapartys finde ich toll 🙂 Mitgemacht hab ich davon zwar nur wenige bei Klassenfahrten in meiner Schulzeit, aber es war immer lustig. Und alleine das Wort versetzt einen zurück. Ich muss dabei immer sofort an Hanni und Nanni denken. Diese Bücher habe ich als Kind verschlungen und da wurden ja so einige Pyjama- oder Mitternachtspartys gefeiert 🙂 Und seit einer Woche wird bei Tüt gefeiert. Sie hatte zum Pyjama-Sew-Along aufgerufen und bei ihr werden nun alle tollen Ergebnisses gezeigt 🙂

Da ich zwei Wochen in Urlaub war, kommt mein Pyjamabeitrag erst heute 🙂 Zum Urlaub und auch der dort gemachten Beute demnächst mehr….

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Mir hat dieser Sew Along viel Spaß gemacht. Denn wann kann man schon mal solche Stoffe für sich selbst vernähen? Froschkönig oder Eisbären… Als Shirt nicht so wirklich geeignet, aber als Nachthemd? Perfekt. Daher habe ich auch direkt zugegriffen. Als Schnitt habe ich das Oversizeshirt Sophie von pattydoo gewählt. Das gab es mal für Newsletterabonennten gratis. Eigentlich ist das Shirt nicht so wirklich mein Geschmack. Es ist echt groß und auch so geschnitten.

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Aber für ein Nachthemd ist es ideal. Man braucht dazu allerdings – finde ich – eine Leggings, denn sehr lang ist das Shirt nicht. Aber da man für diese Länge schon zwei Meter Stoff braucht (wegen der enormen Breite des Schnitts), habe ich es nicht verlängert. Als erstes habe ich das Froschkönigshirt genäht 🙂 Ich finde es toll, einfach wirklich märchenhaft.

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Da mir der Schnitt als Nachthemd gefiel und er sich auch super schnell nähen läßt, habe ich nach einem zweiten Stoff Ausschau gehalten und bin dabei über die Eisbären gestolpert 🙂 Klar, dass die auch mitmussten.

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Übrigens ist es mir bei den Eisbären dann passiert… Das Nähen läuft super und ist ja auch fast blind zu machen, so leicht und unanstrengend… Und was passiert? Ich semmel voll mit der Overlook in den Stoff und schneide mir ein Loch rein bzw. einen Schnitt… Zum Glück ist mir das beim Annähen der Ärmel passiert, sprich der Schnitt ist kurz darunter. So konnte ich ihn relativ einfach schließen. Das gleiche habe ich dann auch auf der anderen Seite gemacht und nun sieht das Ganze aus wie – zwar unnötige – Brustabnäher. Rettung gerade nochmal geglückt. Beim nächsten Mal werde ich auch bei einfachen Nähten besser aufpassen. Einmal muss das glaub ich jedem mal passieren 🙂

Jetzt werde ich mich auf der Pyjamaparty mal umsehen, was es so alles zu bestaunen gibt. Herzlichen Dankt nochmal an Dich, liebe Julia, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, diesen Sew Along zu starten und zu betreuen 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

Darf ich vorstellen: Frieda, das Bärenmädchen

Tiere oder Puppen stricken ist einfach toll 🙂 Wenn man da einmal Blut geleckt hat, werden es immer mehr. Bei meiner ersten Puppe, der Pauline, habe ich noch mächtig geschwitzt und auch oft ziemlich geflucht. Wenige Maschen auf einem Nadelspiel… ungeübt nicht so die wahre Freude. Aber mit jedem Tier/Puppe wird man routinierter und es macht mit jedem Mal mehr Spaß. Daher heute: das Bärenmädchen Frieda 🙂

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Gestrickt habe ich Frieda wieder nach der Anleitung “Vera”. Funktioniert super 🙂 Der nächste Bär ist schon in Planung, wird aber noch dauern, denn die Liste der Projekte, die ich im Moment so auf der Nadel habe und die aktuell noch so anstehen, ist echt lang 🙂

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Verwendet habe ich wieder, wie auch schon bei Heinz, Erna und Emma Sockenwolle. Da diese eigentlich zu dünn ist, nehme ich das Garn immer doppelt, also ein Faden von außen und ein Faden aus dem Inneren des Knäuels und dann Nadelstärke 2,5. Für diese Tiere nehme ich immer Metallnadeln. Normalerweise verwende ich die nicht so gerne, aber bei diesen Tieren übt man teilweise relativ viel Druck auf die Nadeln aus. Nadeln aus Holz oder Bambus können dabei sehr leicht brechen und das braucht man bei so einem Projekt so gar nicht.

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Besonders wohl fühlt sich Frieda übrigens im Garten 🙂 Im Haus ist sie auch gerne, aber Garten ist schon toll für einen Bären 🙂

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Da man ja auch als Bärenmädchen nicht nackt herumlaufen kann, habe ich Frieda noch einen kleinen Schal gestrickt aus einem Rest von meinem ersten Shrug. Als Anleitung habe ich wieder die “22-Little-Clouds” von Martina Behm genommen (kostenlos). Passt für so ein Bärenmädchen perfekt. Einfach solange stricken bis die gewünschte Größe erreicht ist und dann mit dem Rüschenrand beginnen 🙂

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Jetzt geht’s wieder zurück an die Nadeln 🙂 Ich wünsche Euch ein traumhaftes Wochenende 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

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Herbstjacken-Knit-Along: die Vorstellung

Was ist das tolle, wenn der Sommer zu Ende geht? Es macht noch mehr Spaß Strickjacken zu stricken 🙂 Passend dazu haben Luise und Sylvia den diesjährigen “Herbstjacken-Knit-Along” ausgerufen. Und na klar, da muss ich auch mitmachen. Allerdings weiß ich noch nicht so ganz, was ich machen werde… Gilt auch ein Projekt, dass einige Tage vorher gestartet ist? Meine aktuelle “Flaum-Jacke” habe ich am 3. September begonnen, darf die mitmachen? Aktuell sieht dieses Jäckchen so aus:

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Sie besteht aus zwei Fäden, sprich zwei Garnen. Zuerst habe ich mir das wunderbare Lang Yarns Garn Cara gekauft. Eigentlich ein tolles Garn. Hauchdünn, wie extremes Lacegarn, aber mit langen Seidenfäden, dadurch fühlt es sich einfach nur genial an. Aber solo verstricken? Geht gar nicht. Ich habe es versucht und es war so gar nicht meins. Weder vom Stricken an sich noch vom Ergebnis. Dann habe ich Ausschau nach einem Partnergarn gehalten. Und wie das manchmal so ist, findet man an eher ungewöhnlichen Orten genau das passende: im Supermarkt 🙂 Da gab es Reggia-Sockenwolle in einem Jeansblau, perfekt zum Kombinieren. Und das Ergebnis sieht doch toll aus 🙂

Ansonsten überlege ich, wenn ich es denn zeitlich neben dieser aktuellen Jacke schaffe, ob ich am KnitAlong von Andi Satterlund teilnehme. Er läuft ungefähr zeitgleich wie der Herbstjacken KAL. Gestrickt wird ihre neue Anleitung “Blaster“. Wolle läg auch bereit, aber ich bin noch unentschlossen…

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Dann steht noch die Jacke “February Lady Sweater” auf meiner Liste. Auch hierfür liegt das Garn bereit und diese Jacke würde für den Herbst auch eigentlich besser passen, als das Modell Blaster… Ihr seht, ich bin da echt noch unschlüssig…

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Thema für dieses erste Treffen bei Luise ist ja auch neben der Vorstellung der Strickpläne etc. auch das Thema “Maschenprobe”. Ja, ich weiß, die meisten mögen dieses Arbeit gar nicht und lassen sie auch gerne unter den Tisch fallen. Aber seit so gut einem Jahr mache ich wirklich immer eine solche Maschenprobe. Immer heißt allerdings: nur für Sachen, die passen müssen, sprich Jacken, Pullover oder Mützen. Für Tücher mache ich mir die Mühe auch nicht.

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Ich stricke dafür immer ein Quadrat oder Rechteck in glatt rechts mit einem Rand aus Krausrechts, damit sich dieser nicht einrollt. Oft stricke ich dann allerdings nur so ca. 7 cm hoch und messe dann die Reihen über 5 cm aus. Anschließend wasche ich die Maschenprobe und spanne sie. Erst dann messe ich sie aus. Und ich finde diese Arbeit lohnt sich, denn die Klamotten passen einfach besser. Damit ich was von dieser Arbeit habe, tackere ich anschließend einen kleinen Zettel aus dünnem Karton oder festem Papier an die Maschenprobe mit Angabe des Garns, der verwendeten Nadel und dem Ergebnis der Maschenprobe. Denn oft verwendet ich das gleiche Garn noch einmal und dann kann ich einfach nachsehen und muss nicht wieder bei Null anfangen.

Diese Idee habe ich übrigens bei Marisa von maschenfein in ihrem Trailer zum makeristkurs Maschenproben gesehen und seitdem mache ich es auch so. Vorher habe ich immer eine Kordel mit Zettel drangemacht auf dem dann diese Angaben standen, aber die verknoten sich und reißen auch schnell ab.

Hoffe jetzt, dass ich nicht zuviele neue Idee finde, wenn ich mir die anderen Projektvorstellungen hier ansehe…

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: dieluise und Creadienstag