Me Made May’16

In diesem Jahr bin ich auch dabei 🙂 Ja, ich mache dieses Mal mit bei:

memademay2016

Die liebe Zoe richtet das diesjährige Treffen aus. Bei ihr könnt Ihr auch alles zu dieser Aktion nachlesen. Im letzten Jahr habe ich die Teilnehmerinnen bewundert und immer gedacht, irgendwann willst Du auch 🙂 Und nun bin ich dabei 🙂 Meine persönliche Challenge ist, dass ich jeden Tag im Mai 2016 ein selbstgemachtes Kleidungsstück tragen werde, egal ob genäht, gestrickt oder gehäkelt.

Für mich wird es eine besondere Herausforderung sein, meine selbst gemachten Klamotten so auszusuchen und zu kombinieren, dass es auch trotz der notwenigen Wiederholungen nicht langweilig wird. Denn mittlerweile besitze ich zwar so einiges an Me Made Sachen und trage die auch regelmäßig, aber irgendwie greife ich immer zu den bewährten Teilen und manche führen eher ein verstecktes Dasein.

Ich werde mich bemühen täglich meine Outfits zu dokumentieren. Einmal in der Woche werde ich sie dann hier im Blog vorstellen. Ich bin sehr gespannt, was die anderen Teilnehmerinnen so zeigen werden und vor allem was ich über meine Garderobe lernen werde (was fehlt zum Beispiel).

Am Sonntag gehts los 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

P. S. Ich werde versuchen, auf Instagram unter @punktemarie täglich meine Outfits zu zeigen 🙂

Grüne Rheinlust

Endlich bin ich dazu gekommen von meiner „Grünen Rheinlust“ Bilder zu machen, denn fertig ist sie schon eine geraume Zeit… Meine „Grüne Rheinlust“:

Rheinlust_1

Ist dieses Muster nicht traumhaft? Die Anleitung ist von Melanie Berg und als sie diese vorstellte, wußte ich sofort, diesen Schal MUSS ich stricken. Ich war einfach nur hin und weg. Gestrickt habe ich dieses Tuch mit einem etwas dickerem Garn als in der Anleitung angegeben (Lana Gr*ssa, Mc Wool Merino Mix 100). Insgesamt ist es etwas kleiner als in der Anleitung vorgesehen, ich hatte Angst, dass meine Wolle nicht reicht… Aber es ist immer noch ziemlich groß wie Ihr seht 🙂

Rheinlust_2

Das Stricken selbst hat sich ziemlich gezogen, denn die Anleitung ist zwar wie immer toll geschrieben, aber das Muster ist ein wenig nervig. Zum einen wird sehr viel mit verschränkten Maschen gearbeitet, sowohl rechten wie linken und diese werden dann auch noch zusammengestrickt… Das ist aber, finde ich, nur eine Frage der Gewöhnung. Nach kurzer Zeit ist man drin und es läuft. Was mich viel mehr Nerven gekostet hat, ist das Muster selbst. Denn ich konnte mir das Muster einfach nicht merken, da jede Reihe ein wenig anders ist. Und dann muss man regelmäßig Umschläge machen, die sind mir aber zwischendurch immer mal wieder verlorengegangen, sei es dass ich sie vergessen habe zu machen oder sie sind bei den nachfolgenden verschränkten Maschen wieder von der Nadel gerutscht… Dieses Problem muss man aber erst einmal durchschauen, denn wenn diese  Umschläge fehlen, geht das Muster und die Anleitung nicht auf. Was macht man? Man strickt zurück und versucht seinen Fehler zu finden… Als ich das endlich durchschaut hatte, ging es. Denn jedesmal, wenn es nicht passte, wußte ich, da fehlt wieder ein Umschlag, okay dann mach ich den halt nachträglich. Aber auf diese Art und Weise hat das Tuch gut zwei Monate gedauert, für mich echt lang…

Rheinlust_3

Aber alles gut, es hat sich wirklich gelohnt 🙂 Ich finde meine „Grüne Rheinlust“ wunderschön und wenn man von vornherein daran denkt, dass es wahrscheinlich an einem vergessen Umschlag liegt, wenn es nicht passt, kann man viel entspannter stricken. Sollte ich bei meinen vielen Projekten Lust und Zeit haben, könnte es durchaus sein, dass ich nochmal eine Rheinlust stricke.

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: Stricklust, Link Your Stuff und RUMS

 

Lava Shrug

Ja, so langsam werde ich zum Shrug-Fan 🙂 Man hat es muckelig warm im Rücken, kann ein bisschen Farbe in die Garderobe bringen und man ist trotzdem nicht so warm eingepackt wie mit einem Pulli, außerdem verrutscht nichts… Braucht man noch mehr Gründe, um Shrugs zu lieben?

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Mein Lava Shrug sieht doch wirklich von der Farbe her aus wie flüssige Lava, oder? Ich finde diesen Farbverlauf klasse 🙂 Dieses Mal habe ich meinen Shrug aus einem dicken Knäuel (900 m) Wollium-Verlaufsgarn gehäkelt. Die Farbe „Lava“ beginnt mit einem kräftigem Orange und am Ende ist es ein dunkleres Rot. Herrlich 🙂 Vom Material her passt das Garn perfekt zum Sommer: 50% Baumwolle und 50 Poly. Damit der Shrug nicht zu fest wurde, habe ich das Ganze wieder mit Häkelnadel Nr. 4 gehäkelt. Die Anleitung findet Ihr hier.

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Dieses Projekt ist wieder eins dieser wundervoll einfachen gewesen. Heißt, man kann es herrlich nebenbei häkeln, ohne zu denken, ohne aufpassen zu müssen und auch ohne zwischendurch nachmessen zu müssen. Daran scheitert im Moment fast immer der Pulli für den Punktemann. Für ihn stricke ich einen Raglanpulii mit Reißverschluss im Vorderteil. Daher kann ich nicht einfach so vor mich hin stricken, sondern muss immer auf die Abnahmen achten, die Höhe zwischendurch immer wieder nachmessen und Vorderteil- und Rückenteil abgleichen. Alles nicht schlimm und auch vollkommen unproblematisch, aber man kann es eben nicht einfach so nebenbei machen. Daher zieht sich dieses Projekt leider ein wenig.

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Mein neuer Shrug passt auch perfekt zu meinem grauen Lady Skater Dress. Bin sehr gespannt, ob es demnächst hier noch mehr Shrugs geben wird 🙂 Was sonst noch so alles Schönes an Klamotten gewerkelt wurde, könnt Ihr Euch hier ansehen. Viel Spaß dabei 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: MMM und Häkelliebe April

Lady Skater im Retrolook

Von meiner Lady Skater aus Retrostoff habe ich Euch ja schon mehrmals (hier und hier) berichtet 🙂 Und heute gibt es endlich die Bilder dazu 🙂

Retrokleid_2

Ich liebe dieses Kleid. Es sitzt super und ist unheimlich gemütlich – Lady Skater halt – und gleichzeitig schick durch diesen tollen Stoff. Anfangs war ich ja schon unsicher, wie der wohl in einem Kleid aussieht… Aber ich bin echt begeistert. Zusammen mit meiner Strickjacke Vitamin D ist es ein komplettes Outfit 🙂

Retrokleid_4

Danke nochmal an Frau Siebenhundertsachen 🙂 Ohne das Brot und Butter Projekt, gäbe es diese Kombi nicht. Die Aktion hat sich wirklich gelohnt.

Retrokleid_3

Ansonsten gibt es nicht viel zu diesem Kleid zu berichten. Es ist einfach ein wunderbarer Schnitt, der sich super schnell nähen läßt und super passt. Weitere tolle Kleidung könnt Ihr heute wieder hier bewundern. Viel Spaß dabei 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: MMM und  After Work Sewing

Finale KSW16 mit der Kurventasche

Nun ist es endlich soweit, wir dürfen unsere Ergebnisse vorführen 🙂 Die liebe Marita hat dieses Mal die Kreative Stoffverwertung ausgerichtet und ich hatte das Glück dabeisein zu dürfen 🙂 In diesem Post habe ich Euch bereits einen Blick durchs Schlüsselloch gegönnt:

Blick_durchs_Schluesselloch

Und heute nun das Ergebnis:

Kurventasche_Collage

In der Collage könnt Ihr am Besten sehen, was ich gemacht habe. Marita hat uns einen traumschönen Stoff zugeschickt. Er wechselt von lila über orangerot zu Gold. Ich fand den Stoff von Anfang an toll, meine Farben 🙂 Hätte ja auch was ganz Komisches kommen können, weiß man ja nie…

Mir war direkt klar, der Stoff muss irgendwie zu einer Tasche werden. Aber wie? Denn so riesig sind die Stoffstücke ja nicht bei dieser Aktion und als ich für die Kurventasche (Taschenspieler 3 CD von Farbenmix) das senfgelbe Kunstleder im Laden gefunden hatte, wußte ich, die beiden werden kombiniert.

Kurventasche_1

Ich habe lange überlegt wie. Und das Ergebnis ist ein edles Innenfutter für meine Kurventasche. Ich finde sie so, so toll 🙂 Normalerweise nehme ich meist irgendwelche Stoffe fürs Futter, die farblich zwar passen, aber ist ja Innen… Aber dieses Mal habe ich eine Tasche, die von beiden Seiten schick ist. Weiß zwar nur ich, aber das ist bei schöner Unterwäsche ja genauso 🙂 Da der Stoff nicht für das komplette Innenfutter ausgereicht hat, habe ich die beiden Seitenteile aus dem gelben Kunstleder vom Außenstoff genäht.

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Generelle war die Idee mit dem Kunstleder bei dieser Tasche für mich nicht die beste. Optisch super und ich bin vom Ergebnis auch wirklich begeistert. Aber nähtechnisch war es gruselig. Denn die Kurven dieser Tasche nur mit kleinen Clips zu stecken, ohne zig Nadeln… Ich hab ziemlich geflucht. Bei der nächsten Tasche werde ich mir den Schnitt und die damit verbundenen schwierigen Stellen genauer ansehen und danach den Stoff kaufen.

Kurventasche_4

Zum Abschluss habe ich noch einen kleinen Schmetterling als Taschenbaumler genäht, aus einem Reststück des Stoffes 🙂

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Liebe Marita, vielen Dank für die ganze Arbeit und Mühe, die Du in diese Aktion gesteckt hast. Es hat mir großen Spaß gemacht, dabeizusein:-) Was die anderen Teilnehmer der KSW 16 so alles gezaubert haben, könnt Ihr hier bewundern.

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: KSW 16, AppelKatha, Taschen und Täschchen, Taschenspielertrick 3 Sew Along, Creadienstag und HOT

P. S. Ich möchte mich ganz, ganz doll für die lieben Kommentare zu meiner Grannydecke bedanken. Leider komme ich im Moment nicht immer zum Antworten und zum Kommentieren. Das die Decke so gut ankommt, freut mich riesig. Grannies häkeln macht süchtig. Danke 🙂

Jahresdecke 2016: FERTIG!!!!

Ja, es ist mir fast peinlich… Aber ich bin echt fertig mit meiner Grannydecke 🙂 Und irre stolz auf mich. Denn bisher fehlte mir bei solchen Projekten immer die Ausdauer.

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Insgesamt besteht meine Decke aus acht Quadraten pro Reihe und 12 Quadraten in der Höhe, eine Reihe mehr als geplant. Ich habe einfach meine ganze Wolle aufgebraucht, bis auf einen kleinen Rest. Dadurch ist es eine Reihe mehr geworden 🙂 Welche Wolle und weitere Angaben zum Projekt findet Ihr hier 🙂

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Was für mich wahnsinnig wichtig war und mir den Stress genommen hat, war, dass ich grundsätzlich, wenn ich 8 Grannies zusammen hatte, die direkt zusammengehäkelt habe. So lagen nie Unmengen an Grannies bei mir rum. Das finde ich frustrierend. Man häkelt und häkelt, sieht aber seinen Erfolg nicht. So hatte ich schon nach zwei Reihen richtig was in der Hand. Und vor allem hat es mich unheimlich motiviert, wenn ich schon fünf oder sechs Quadrate für eine Reihe hatte, die Restlichen auch noch zu häkeln, damit wieder eine Reihe komplett ist. Ohne diese Technik hätte ich das Projekt sicher nicht so schnell beendet.

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Zusätzlich kann ich nur jedem empfehlen, einfarbige und auch nicht zu große Grannies zu arbeiten. Beides geht viel schneller und so stellt sich auch entsprechend schnell ein Ergebnis und somit auch ein Erfolgserlebnis ein. Wie viel Garn ich im ganzen verbraucht habe, muss ich schätzen, da ich am Anfang ja auch einiges rumprobiert habe. Aber im Durchschnitt habe ich etwas mehr als vier Quadrate aus einem 50 Gramm Knäuel bekommen. Insgesamt habe ich 96 Quadrate gehäkelt, 24 pro Farbe, ergibt 5-6 Knäuel pro Farbe und 3-4 in grau für das Zusammenhäkeln und Umranden.

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Zum Abschluss habe ich die ganze Decke einmal mit festen Maschen umhäkelt und anschließend mit einer Reihe Stäbchen. Abgeschlossen habe ich das Ganze mit einem Muschelrand. Ich bin echt sehr, sehr happy über diese Decke 🙂

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Und ich habe bereits eine neue Decke angefangen 🙂 Die wird allerdings farblich etwas verhaltener und ob die in diesem Jahr dann fertig wird, weiß ich noch nicht. Mein Ziel ist es nämlich, meine riesigen Mengen Sockenwolle endlich aufzubrauchen. Ich habe mittlerweile einiges an Sockenwolle, gerade auch so kleine Mengen, mit denen man nichts sinnvolles machen kann. Und die will ich in einer neuen Grannydecke verarbeiten. Diese Grannies sind auch etwas größer ( 20 x 20 cm). Mal sehen wie weit ich mit meinen Resten komme. Mehr dazu berichte ich Euch in der nächsten Rund Ende April 🙂

Aber jetzt genieße ich erstmal meine fertige Grannydecke. Danke Dir liebe Bella, dass Du diese Aktion auch in diesem Jahr wieder machst. Ohne hätte ich mich nie dazu aufgerafft 🙂 Den aktuellen Märzstand des Projektes findet Ihr hier.

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: Jahresprojekt Decke 2016