Herbstjacken-Knit-Along: die Vorstellung

Was ist das tolle, wenn der Sommer zu Ende geht? Es macht noch mehr Spaß Strickjacken zu stricken 🙂 Passend dazu haben Luise und Sylvia den diesjährigen „Herbstjacken-Knit-Along“ ausgerufen. Und na klar, da muss ich auch mitmachen. Allerdings weiß ich noch nicht so ganz, was ich machen werde… Gilt auch ein Projekt, dass einige Tage vorher gestartet ist? Meine aktuelle „Flaum-Jacke“ habe ich am 3. September begonnen, darf die mitmachen? Aktuell sieht dieses Jäckchen so aus:

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Sie besteht aus zwei Fäden, sprich zwei Garnen. Zuerst habe ich mir das wunderbare Lang Yarns Garn Cara gekauft. Eigentlich ein tolles Garn. Hauchdünn, wie extremes Lacegarn, aber mit langen Seidenfäden, dadurch fühlt es sich einfach nur genial an. Aber solo verstricken? Geht gar nicht. Ich habe es versucht und es war so gar nicht meins. Weder vom Stricken an sich noch vom Ergebnis. Dann habe ich Ausschau nach einem Partnergarn gehalten. Und wie das manchmal so ist, findet man an eher ungewöhnlichen Orten genau das passende: im Supermarkt 🙂 Da gab es Reggia-Sockenwolle in einem Jeansblau, perfekt zum Kombinieren. Und das Ergebnis sieht doch toll aus 🙂

Ansonsten überlege ich, wenn ich es denn zeitlich neben dieser aktuellen Jacke schaffe, ob ich am KnitAlong von Andi Satterlund teilnehme. Er läuft ungefähr zeitgleich wie der Herbstjacken KAL. Gestrickt wird ihre neue Anleitung „Blaster„. Wolle läg auch bereit, aber ich bin noch unentschlossen…

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Dann steht noch die Jacke „February Lady Sweater“ auf meiner Liste. Auch hierfür liegt das Garn bereit und diese Jacke würde für den Herbst auch eigentlich besser passen, als das Modell Blaster… Ihr seht, ich bin da echt noch unschlüssig…

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Thema für dieses erste Treffen bei Luise ist ja auch neben der Vorstellung der Strickpläne etc. auch das Thema „Maschenprobe“. Ja, ich weiß, die meisten mögen dieses Arbeit gar nicht und lassen sie auch gerne unter den Tisch fallen. Aber seit so gut einem Jahr mache ich wirklich immer eine solche Maschenprobe. Immer heißt allerdings: nur für Sachen, die passen müssen, sprich Jacken, Pullover oder Mützen. Für Tücher mache ich mir die Mühe auch nicht.

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Ich stricke dafür immer ein Quadrat oder Rechteck in glatt rechts mit einem Rand aus Krausrechts, damit sich dieser nicht einrollt. Oft stricke ich dann allerdings nur so ca. 7 cm hoch und messe dann die Reihen über 5 cm aus. Anschließend wasche ich die Maschenprobe und spanne sie. Erst dann messe ich sie aus. Und ich finde diese Arbeit lohnt sich, denn die Klamotten passen einfach besser. Damit ich was von dieser Arbeit habe, tackere ich anschließend einen kleinen Zettel aus dünnem Karton oder festem Papier an die Maschenprobe mit Angabe des Garns, der verwendeten Nadel und dem Ergebnis der Maschenprobe. Denn oft verwendet ich das gleiche Garn noch einmal und dann kann ich einfach nachsehen und muss nicht wieder bei Null anfangen.

Diese Idee habe ich übrigens bei Marisa von maschenfein in ihrem Trailer zum makeristkurs Maschenproben gesehen und seitdem mache ich es auch so. Vorher habe ich immer eine Kordel mit Zettel drangemacht auf dem dann diese Angaben standen, aber die verknoten sich und reißen auch schnell ab.

Hoffe jetzt, dass ich nicht zuviele neue Idee finde, wenn ich mir die anderen Projektvorstellungen hier ansehe…

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: dieluise und Creadienstag

10 Gedanken zu „Herbstjacken-Knit-Along: die Vorstellung

  1. Diese Machsenprobenbilder sind echt eine Freude zum Ansehen. Alles so ordentlich und hübsch! Ich plädiere für den february Lady Sweater, das ist eine wirklich schöne Jacke.
    Viel Spass beim Entscheiden und Stricken!
    LG

  2. Liebe Brigitte,
    oh, was für ein herrliches Flauschteil 🙂 Die Kombination mit dem Sockengarn ist perfekt! Das wird wieder ein schönes Projekt, das kann man jetzt schon sehen.
    Toll finde ich übrigens, wie Du Deine Maschenproben beschriftest. Das werde ich ab sofort auch so machen 🙂
    Liebe Grüße

    • Hallo liebe Anneli,

      Danke für Deine lieben Worte 🙂 Die Flauschjacke ist einfach traumhaft. Im Moment ein bisschen warm, wenn man die ganze Wolle auf dem Bauch hat, aber soooooo weich… herrlich.
      Das mit der Beschriftung der Maschenproben ist sehr praktisch, geht schnell und hält vor allem. Und man hat alle Infos direkt vor Augen, wenn man die Proben zur Überischt. Or sich hinlegt. Freu mich sehr, dass ich Dir auch mal einen Tipp geben könnte 🙂

      Viele liebe Grüße, Brigitte

  3. Das klingt alles gut und jch freue mich scjon jede einzelne dieser Jacken zu sehen 🙂
    Bei Maschenproben schlampe ich gerne, meistens wasche ich die nicht und so 2 mal ist mir das schon zum Verhängnis geworden! Dein Post motiviert mich dass endlich mal gescheit zu machen, dass ist ne super Idee mit dem getackerten Zettel!
    Liebe Grüße
    Katharina

    • Würde mich freuen, wenn ich Dich zu Maschenproben motivieren könnte 🙂 Es lohnt sich echt und wenn man sie so aufhebt, muss man sie auch nur einmal machen, denn Du benutzt ja auch oft die gleiche Wolle für mehrere Projekte 🙂 welche Jacke es wird, oder alle… mal sehen was die Zeit so sagt 🙂

      Danke Dir und viele liebe Grüße, Brigitte

    • Danke Dir, Frau Käferin 🙂 Die Kuscheljacke wird ein Traum, aber wahrscheinlich auch recht warm… Bin auch schon sehr gespannt 🙂

      Viele liebe Grüße, Brigitte

  4. Du hast ja schöne Pläne, der Winter kommt noch und so kannst du ja nacheinander alle drei Jacken stricken. Deine Maschenproben sind ja genial, auch kann man so nach langer Zeit mal vergleichen ,welche Wolle im Dauereinsatz als Jacke noch schön bleibt.
    Liebe Grüße
    Sylvia

    • Danke Dir 🙂 Dann werde ich zuerst mal mit dem schon kuschligen Flaumpulli starten um dann mal sehen 🙂
      Ja, die Maschenproben sind so echt gut zu gebrauchen, auch wenn man neues Sachen plant 🙂

      Liebe Grüße, Brigitte

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