Auf der Nadel im … Mai

Meine Technik hat sich bewährt: aus dem großen Pool angefangener Projekte einige wenige heraussuchen und diese dann ausschließlich in einem Monat bearbeiten 🙂 Von den vier Projekten im April sind mittlerweile 3 fertig und bei Nummer 4 handelt es sich um die Socken aus Baumwollgarn. Die müssen auch nicht fertig werden. Denn ein Sockenprojekt habe ich immer gerne in Reserve. Eines dieser Projekte, meine Flauschjacke, habe ich Euch ja im letzten Post schön präsentiert 🙂

So, und heute sind es sogar nur zwei Projekte 🙂  Nummer 1 ist eine Häkeldecke. Wie im letzten Jahr hat Drops wieder einen Häkeldecken-Mystery-CAL, den Spring Lane Drops-Along gestartet. Da mir das im letzten Jahr sehr viel Spaß gemacht hat und ich die Decke auch häufig nutze, habe ich auch in diesem Jahr wieder mitgemacht, also angefangen 🙂

Dieses Mal werden nur insgesamt sechs große Quadrate gehäkelt und mehr als 50 kleine… und die ziehen sich ziemlich… Daher hinke ich auch etwas hinterher… Eigentlich sollten am letzten Donnerstag schon alle Quadrate zusammengehäkelt werden. Dann kommen nur noch zwei Runden für die Borte. Mir fehlen allerdings noch 12 kleine Quadrate und ich muss noch gaaaaaanz furchtbar viele Fäden vernähen. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich zum Ende der neuen Woche wieder den Anschluss gefunden habe und dann ist ja auch das Ende in Sicht. Schön wird die Decke auf jeden Fall 🙂

Projekt Nummer 2 wird ein Sommerpulli. Die Wolle, 100% Baumwolle (Classico von LANA GROSSA) habe ich letztes Jahr im Ausverkauf gekauft.In dieser Farbe gab es allerdings nur noch 8 Knäuel, sprich 880 m, hoffe, dass ich damit hinkomme… Als Modell habe ich wieder auf die bewährte Anleitung Aiken von Andi Satterlund zurückgegriffen. Denn die habe ich bereits einmal als Sommerpulli mit kurzen Armen gestrickt und obwohl das Garn nicht wirklich ideal dafür gewesen ist – relativ dickes, festes und stumpfes Baumwollgarn – trage ich den Pulli recht oft und gerne.

Nach der Maschenprobe brauche ich etwas mehr Maschen als angegeben für die 10 cm, daher stricke ich die Größe L, um so dann hoffentlich auf eine M zu kommen.

Insgesamt  werde ich die Aiken allerdings länger stricken, dann kann ich sie zu Röcken und zu Hosen anziehen. Und meine Aiken bekommt wieder kürzere Ärmel. Wie kurz oder lang, wird sich zeigen, wenn ich weiß, wieviel Garn für die Ärmel übrig bleibt.

Aber schon jetzt merke ich, dieses sich focussieren auf wenige Projekte ist sehr angenehm. Nicht nur das es viel schneller geht, man verliert auch nicht so leicht den Faden und muss sich nicht jedesmal neu in ein Projekt hineindenken… Mir tut es auf jeden Fall gut, mich auf wenige Projekte zu konzentrieren 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: Auf den Nadeln im Mai

Flaum goes Flauschi

Besser kann man diesen Post nicht nennen 🙂 Meine heutige Jacke ist wirklich ein Flauschi sondergleichen und passend dazu heißt die Anleitung von Justyna Lorkowska „Flaum“. Gestrickt habe ich an dieser Jacke ja ziemlich lange… Sie hat als Herbstjacke für den KnitAlong 2016 begonnen… Lag aber nicht an der Anleitung oder so, mich hat zwischendurch einfach die Lust verlassen und ich habe diverse andere Sachen produziert 🙂 Um aus diesem Ufo endlich ein tragbares Teil zu machen, habe ich sie mit auf die Projektliste für „Auf der Nadel im April“ gesetzt und siehe da, bis auf ein Sockenprojekt, sind alle Projekte davon fertig, Tschaka!!!

Gestrickt habe ich diese Jacke mit zwei Fäden, einmal aus dem Garn Cara von Lang Yarns. Es besteht zu 32 % aus Seide, der Rest ist Nylon. Dieser Faden ist wahnsinnig dünn, aber auch super flauschig mit langen weichen Fasern. Aber ich konnte ihn nicht alleine verstricken. Eigentlich wolle ich aus der Cara eine Jacke oder einen Sommerpulli stricken, bin aber schon an einer Maschenprobe gescheitert. Mit Lacegarnen kann ich umgehen, aber das war hier wirklich eher ein Faden mit Flausch… Hat so gar keinen Spaß gemacht. Daher habe ich mich nach einem Begleitfaden umgesehen und habe – im Supermarkt, man mag es kaum glauben – Sockenwolle von Regia gefunden, die farblich absolut perfekt dazu gepaßt hat. Und als Kombi finde ich die Garne ideal. Hier könnt Ihr sehen, wie flauschig die Jacke ist 🙂

Als nun das Garnpaar feststand, habe ich mich auf die Suche nach einer passenden Anleitung gemacht. Und da fiel die Entscheidung dann ganz schnell auf Flaum. Könnte mir durchaus vorstellen, die Jacke nochmal zu stricken. Dann würde ich allerdings die Jacke im Ganzen länger stricken, d. h. später mit den Taschen beginnen. Aber auch so liebe ich die Jacke.

Hinten ist sie wie Ihr seht ein ganzes Stück länger. Dadurch kann man sie wunderbar zu Hosen und zu Kleidern anziehen. Gestrickt wird die Jacke von oben, ohne Nähte und auch die Taschen werden direkt eingestrickt.

Die Technik für die Taschen funktioniert gut, aber wenn man sie einmal angefangen hat, steht die Länge der Jacke fest, das sollte man bedenken, wenn man mit ihnen beginnt. War mir irgendwie nicht so klar, ansonsten hätte ich möglicherweise die Jacke noch ein bisschen länger gestrickt.

Das tolle an dieser Jacke ist, sie ist megagemütlich, warm und trotzdem schick. Finde, diese Strickjacke kann man auch durchaus mal als Ersatz für einen legeren Blazer verwenden. Und da sie nur für mich ist, darf sie heute auch zu RUMS.

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: RUMS, Stricklust und Link Your Stuff