Auf der Nadel im … April

Endlich bin ich mal wiede dabei 🙂 Ist ja nicht so, als hätte ich nicht immer ziemlich viel auf den Nadeln, aber irgendwie ist entweder der Monat rum, bevor ich die Sachen fotografiert habe, oder sie sind schon fertig oder es wurden Ufos…. Denn wenn man viel und gerne strickt, sieht man ja auch andauernd irgendwelche neuen tollen Anleitungen und muss die dann auch direkt beginnen, bevor alles andere fertig ist…. Und damit diese Ufos jetzt endlich mal fertige Projekte werden, möchte ich diese Aktion von Marissa jetzt nutzen, um aus allen Sachen, die ich auf den Nadeln habe, eine Handvoll Projekte jeden Monat auszusuchen, die dann auch möglichst bis zum nächste Monat fertig sind 🙂

Dazu gehört auch diese Jacke. Angefangen habe ich dieses Schätzchen im September letzten Jahres als Herbstjäckchen…. Sie ist superschön, wahnsinnig kuschlig und weich, aber irgendwie hat mich trotzdem irgendwann die Lust verlassen. Dabei war ich schon recht weit. Letzte Woche habe ich die Jacke endlich wieder aus der Versenkung geholt, den Body samt Taschen fertig gestrickt und vorgestern auch den ersten Ärmel beendet. Jetzt fehlt nur noch ein Ärmel, ja und dann Fäden vernähen etc. Müsste doch schaffbar sein 🙂

Bei den beiden nächsten Projekten handelt es sich um Socken 🙂 So zwischendurch finde ich Socken immer toll. Das erste Paar ist ein Waldemar. Mittlerweile sind die Socken beide an sich fertig, jetzt muss nur noch die Ferse eingestrickt werden, mit dem dunkelgrauen Garn. Denke, das ist ein schöner Kontrast. Gestrickt habe ich dieses Paar das erstes Mal komplett mit dem Sockenwunder und es klappt wirklich gut. Vor allem werden mit dem Sockenwunder meine Farbübergänge mit jedem Mal besser. Wie das mit der nachträglichen Ferse klappt, kann ich noch nicht sagen, die stricke ich zum ersten Mal. Ich werde berichten 🙂

Socke Nummer 2 ist ein Test. Denn ich kannte dieses Sommergarn von Reggia bisher gar nicht. Es besteht komplett aus Baumwolle, bis eben auf den üblichen Polyanteil von rund 30%. Alle anderen Sommersockengarne, die ich bisher ausprobiert habe, hatten immer nur einen Teil Baumwolle und der Rest war Wolle und der Polyanteil, wie bei den normalen Sockengarnen.Bin sehr gespannt, wie sich diese Socken tragen und auch wie haltbar und formstabil sie sind. Gestrickt habe ich auch diese Socke mit dem Sockenwunder, allerdings mit normaler Bumerangferse. Da es sich um ein Reggia Pairfect Garn handelt, muss die Ferse mitgestrickt werden, sonst passt das mit dem Muster nicht. Die Ferse habe ich dann einfach mit einem Nadelspiel ganz normal gestrickt und anschließend wieder alle Maschen auf das Sockenwunder gepackt.

Projekt Nummer vier ist mal wieder ein Tuch. Im meinem letzten Post habe ich es schon mal kurz gezeigt, denn bei diesem Tuch probiere ich die neuen Prym Ergonomics aus. Gestrickt wird es nach der Anleitung „22Little Clouds“ von Martina Behm, eine kostenlose Anleitung. Ich muss jetzt noch so gut 40 Gramm verstricken, dann beginnt Teil 2, der Rüschenrand.

Also so alles in allem, müssten diese Projekte relativ zügig umgesetzt werden können 🙂 Denn da warten noch eine Strickjacke, ein Pulli, drei Tücher und eine Decke auf ihre Vollendung bzw. einfach darauf, das es weitergeht 🙂 Aber ich hoffe, dass es so endlich mal zügig weitergeht, vor allem mit den großen Teilen. Denn irgendwie Stricken sich Tücher und Socken von alleine, aber Pullis oder Jacken…. die können sich manchmal ganz schön ziehen …

Und jetzt heißt es zurück an die Nadeln 🙂 Ich wünsche Euch noch einen schönen, erholsamen und kreativen Sonntag.

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Ein kleiner Nadel-Test

Allen, die viel stricken, wird es ähnlich gehen. Stricknadeln haben wir alle viele, ziemlich viele… Ganz einfache aus den Anfangszeiten, edle aus Holz, Bambus oder Karbon. Mit Wechselsytemen, ohne, lange Seile, kurze Seile, ja und dann natürlich die Sockennadeln, sprich Nadelspiele nicht zuvergessen. Da stellt man sich dann schon die Frage, braucht man wirklich noch mehr Nadeln? Und wie will man hier das Rad neu erfinden? Nadel bleibt ja Nadel… Aber auch wenn man es kaum glauben mag, es geht 🙂

Zwei dieser „neuen“ Nadeln möchte ich Euch heute zeigen und erzählen, was ich davon halte bzw. wie ich mit ihnen zurecht komme. Zuerst das Addi Sockenwunder… gut neu kann man es fast schon nicht mehr nennen. Aber ich schätze, viele kennen es aus diversen Bildern, Texten etc., haben damit aber noch nicht gestrickt. Ich habe es mir, glaube ich, schon im letzten Jahr gekauft und ziemlich schnell wieder weggelegt. Warum soll ich mir die Finger verbiegen, dachte ich, mit Nadelspielen komme ich super klar und bin damit auch schnell. Also blieb es bei einem sehr kurzen Anstricken bei dem ich mich unheimlich verkrampft habe, sowohl in den Fingern als auch im Nacken und damit war es dann erstmal zu Ende.

Wie Ihr hier nun sehen könnt, ist das Sockenwundern nun doch bei mir aktiv in Gebrauch 🙂 – Socke Nr. 1 ist schon fertig und die zweite frisch angeschlagen. Man kann also auch super seine Meinung ändern 🙂 Zum Sockenwunder muss ich sagen, ja, es ist winzig und am Anfang ist es sehr ungewohnt, nur diese kleinen und auch sehr kurzen Nadeln in den Fingern zu halten. Und ja, am Anfang neigt man auch zum Verkrampfen, ich zumindestens. Aber das ist einfach Übung. Wenn man sich ein wenig Zeit läßt und am Anfang nicht direkt eine Stunde am Stück damit arbeitet, klappt es auf einmal richtig gut. Wichtig ist, gerade am Anfang, dass man immer mal wieder kurz innehält und einmal durch seinen Körper geht und schaut, ist alles locker oder bin ich irgendwo verkrampft, zieh ich zum Beispiel die Schultern hoch vor lauter Konzentration… Was mit diesen Nadeln bei mir richtig gut funktioniert, ist mehrfarbiges Stricken, also Farbwechsel.  Bin bisher noch nicht so der Könner darin mit zwei Farben zu stricken, aber bei Socken hat es bisher kaum geklappt, durch die Nadeln. Meist hab ich den Faden-/Farbwechsel genau am Übergang von einer zur anderen Nadel und das krieg ich nicht wirklich gut hin. Mit dem Sockenwunder ist es noch nicht pperfekt, aber es funktioniert und wird  mit jeder Reihe besser 🙂

Fazit: Tolle Neuerung, aber mein Tipp, gebt der Nadel und auch Euch selbst ein wenig Zeit. Sobald Ihr Euch besser kennengelernt habt, kann daraus eine echte Freundschaft werden 🙂 Und lässt Euch nicht von der ersten Reihe entmutigen. Die erste, direkt nach dem Anschlagen ist einfach eng, aber dass ist auch bei anderen Nadeln oft eine weniger lustige Reihe, danach wird es gut 🙂

Die zweite Neue ist die Ergonomics von Prym. Beim ersten Betrachten sehen diese Nadeln etwas merkwürdig aus mit dieser schmalen Nase mit Minignubbel. Dann sind sie komplett aus Plastik und der Schaft am hinteren Ende ist dreieckig. Aber da ich ja beim Sockenwunder schon gelernt habe, dass man kein voreiliges Urteil fällen soll, habe ich mir am Freitag ein solches ergonomischen Paar gekauft. Um wirklich feststellen zu können, ob diese Nadel etwas für mich ist, habe ich ein Tuch mit ihr angefangen, dass mich normalerweise aufgrund der Wolle ziemlich nerven würde. Ich habe das ganz einfache Tuch 22-Littel-Clouds von Martina Behm angeschlagen. Schlicht glatt rechts mit einer Rüsche am Rand. Aber mein Garn ist ein Wolliumknäuel mit wunderschönen Farben. Die sind auch der Grund, warum ich mir immer wieder dieses Garn kaufe. Denn verstricken tue ich es ausgesprochen ungern. Es besteht meist aus jeweils fünf Fäden, die NICHT verzwirnt sind… und es ist egal wie langsam und sorgfältig ich stricke, wie sehr ich mich konzentriere, ich erwische sehr oft nur drei oder vier dieser Fäden und das sieht nicht gerade toll aus… und dann jedesmal die Masche fallen  lassen und bis zum Fehler wieder aller korrigieren, macht auch keinen besonders großen Spaß. Daher dachte ich, das ist doch ein gutes Testgarn.

Und es hat funktioniert 🙂 Diese neuartige Spitze wirkt wie eine Lacespitze, die es ja bei einigen Nadeln auch gibt, nur besser. Ich habe ganz bewußt schnell gestrickt und dadurch natürlich auch wesentlich unaufmerksamer was das Garn betrifft. Trotzdem habe ich fast immer alle Fäden erwischt. Klar, auch mit dieser Nadel ist mir mal einer durchgerutscht, aber im Gegesatz zu sonst, kaum erwähnenwert. Sehr angenehm ist auch das Gewicht der Nadel, besser gesagt ihr Nichtgewicht. Denn man hat fast nichts in der Hand. Wider erwarten läßt es sich recht angehen trotz des Materials (Plastik) mit ihnen stricken. Was auch positiv ist, dass sich das Seil nicht verdreht. Wie sich mit diesen Nadeln Mohair verstricken läßt, kann ich noch nicht sagen, könnte sein, das sie dafür nicht so ideal sind, da sie ein wenig stumpf sind. Für Baumwolle oder sonstige eher rutschige Garne toll, aber Mohair hakt ja manchmal schon bei Bambusnadeln. Aber das werde ich demnächst auch mal probieren, genauso wie die Sockennadeln. Leider hatte der Laden, in dem ich sie am Freitag gekauft habe nur Nadelspiele ab Nadelstärke 4 und die brauchte ich nicht…

Das einzige was mir an diesen Nadeln nicht gefallen hat, ist der Übergang Nadel zum Seil. Da waren bei mir noch kleine Plastikreste, die bei der Produktion nicht entfernt wurden. Sprich kleine Haken bzw. rauhe Kanten. Da ich mir nur ein Paar gekauft habe, kann ich nicht sagen, ob das Pech war oder ein häufigeres Problem. Ich konnte es aber sehr gut und schnell mit einer Nagelfeile beheben 🙂 und von daher ist auch bei dieser neuen Nadel mein Fazit: lohnt sich und ich werde sicher noch andere Stärken und vorallem die Sockennadeln ausprobieren  🙂

So läßt es sich doch prima stricken und testen, oder?  Und hier seht Ihr auch die tollen Farben des Garns… Habt einen guten Start in die Woche 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

P. S. Das ist keine Werbung. Die Stricknadeln habe ich mir selbst gekauft und ich schreibe hier über meine persönlichen Erfahrungen mit Ihnen ohne Auftrag von irgendjemandem.

Das Bulli-Set

Wer Wohnmobile mag, der mag meistens auch Bullis 🙂 Was liegt da näher, als ein komplettes Bulli-Set zum Geburtstag?  Aber was ist nun ein Bulli-Set? Darf ich vorstellen:

Ist doch ein perfektes Geschenk, oder? Der Punktemann hat sich auf jeden Fall darüber gefreut, denn er war der Beschenkte und ist auch das Deckenmodell 🙂 Genähte Geschenke für Männer finde ich ja meist schwierig. Daher habe ich ziemlich lange überlegt, denn ich wollte etwas Besonderes, von dem man auch lange etwas hat und sich lange daran freuen kann 🙂

Eine Patchworkdecke, ja das wär was, aber so etwas hatte ich noch nie gemacht. Also erstmal recherchieren und einkaufen 🙂 Da ich ja sehr gerne mit Videos arbeite und dadurch auch immer sehr viel lerne, habe ich mir den Makerist-Video: „Quilten mit Pre-Cuts“ von Grete Greenshpon gekauft. So wußte ich schon mal die grundsätzlichen Techniken, wie man ein Bindung anbringt oder auch wie man per Hand die drei Schichten nachher verbindet.

Aber was braucht man noch, außer Stoff? Den Stoff, bzw. das Set für das Top stand für mich sehr schnell fest, denn seit ich Gesines Sommerkissen gesehen hatte, war ich in diesen wunderschönen Bulli-Stoff verliebt. Doch das reicht ja nicht, was ist für die Füllung sinnvoll oder was braucht man für die Rückseite… Was macht man, man stöbert bei denen, die sowas können. Also wieder zu Gesine und mal durch die Seite geklickt. Ich wurde schnell fündig.

Innen habe ich die Baumwollvlieseline 277 von Freudenberg verwendet und für die Rückseite ein Baumwollfleece. Denn was ich so überhaupt nicht wollte, waren Plastikstoffe, die halten nicht richtig war und man schwitzt. Diese Kombi fand ich perfekt. Da die Stoffe des Layercakes „Keep on grovin'“von Riley Blake ja schon alleine wunderschön sind, hab ich auf jegliches Zerschneiden verzichtet und einfach die kompletten Quadrate aneinander genäht.

Anschließend habe ich die Vlieseline und das Fleece vor dem Quilten per Hand und mit Nadel und Faden miteinander verbunden. Das ist echt nicht lustig, denn da ich keinen so großen Tisch habe, habe ich das Ganze auf dem Fußboden gemacht…. Auf allen Vieren hocken und dann nähen… es gibt echt schöneres.

Für das Bindung habe ich den Stoff „Cotton Dots- Circle Dots“ auch von Riley Blake verwendet. Dafür an dieser Stelle ein ganz dickes Danke an Phillipp von Myquiltshop. Dort habe ich die Stoffe gekauft und Phillip hat mich von Anfang an tatkräftig unterstützt, denn ich habe mir jedesmal etwas ausgesucht, was es entweder aktuell nicht gab bzw. was immer erst in einigen Tagen geliefert werden konnte. Zusätzlich hat er mir – ungefragt 🙂 – eben diese Cotton Dots als Muster beigefügt, da er dachte, das würde super als Bindung passen. Und er hat, finde ich, absolut recht. Auf diesen Stoff wäre ich nie gekommen. Denn das finde ich beim Quilten für einen Anfänger eigentlich am aller schwierigsten: welche Stoffe passen zusammen, was kann man kombinieren, was wirkt auf der Fläche…

Das ist übrigens keine Werbung! Ich habe alle Stoffe normal gekauft, aber ich finde es  toll, wenn gerade ein Onlineshop seinen Job mit Begeisterung erledigt und wirklich für einen Kunden da ist und dann muss man das auch würdigen 🙂

Aber was gehört immer zu einer Decke dazu? Genau, ein passendes Kissen. Zusätzlich musste der Punktehund ja auch ein Geschenk haben fürs Herrchen. Gut, ich musste ihm ziemlich helfen, mit so Hundepfoten kann man schlecht den Stoff durch die Maschine führen und auch das Gaspedal ist zu weit weg…

Für dieses Kissen habe ich die kostenlose (oben verlinkte) Anleitung von Gesine verwendet. Funktioniert super und so ist das Bulli-Set komplett 🙂 Ich bin echt stolz auf mein erstes Quiltprojekt. War ja nicht sicher, ob das auch alles so klappen würde… Und auch das schlimmste zum Schluss, das Waschen, hat problemlos geklappt. Denn nachdem der Quilt komplett fertig genäht war, habe ich die Decke in die Waschmaschine gesteckt, gewaschen und dann liegend getrocknet. Davor hatte ich echt Schiss, denn vorher sah die Decke toll aus, aber was passiert in der Maschine… Bluten die Stoffe aus – hab 6 Farbfangtücher dringehabt…. – läuft die Rückseite stärker ein als die Vorderseite… Weiß man ja nicht… Aber hat alles gut geklappt und nun liegen Kissen und Decke im Wohnzimmer auf der Couch und wurden auch schon mehrmals genutzt 🙂

Eins steht jetzt auf alle Fälle fest, Quilten ist toll und der Virus hat mich voll erwischt 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

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Darf ich vorstellen: Bär Mina

Stricken und häkeln macht ja an sich immer Spaß, aber Tiere oder Puppen zu produzieren ist nochmal eine Idee schöner. Das Ergebnis ist so nett 🙂 und macht einem schon einfach beim Betrachten Freude. Es ist auch egal ob Sommer oder Winter, man kann sich an so einem Wollwesen immer erfreuen.

Das ist nun also Mina:

Bären, eine Maus, zwei Hasen, diverse Enten und eine Puppe hab ich ja schon gestrickt bzw. gehäkelt. Dies ist nun auch wieder ein Bär, aber mal anders. Lydia Tresselt alias lalylala hat ihre ganz eigene Art von Bären- und Tierdesign. Am Anfang wusste ich nicht so recht, ob das wirklich meins ist, aber je öfter ich mir dieses Wesen angesehen habe, desto sicherer war ich mir, die Anleitung muss ich haben 🙂

Und Mina fühlt sich im Garten in der Sonne besonders wohl. Gehäkelt habe ich sie bereits im letzten Jahr wieder aus Sockenwolle. Ich finde, die eignet sich hervorragend für solche Projekte, da man sie notfalls auch wunderbar unkompliziert waschen kann. Für die Augen habe ich dieses Mal richtige Stofftieraugen verwendet. Gefällt mir sehr gut, besser als sie aufzusticken. Gehäkelt ist dieser Bär relativ schnell und macht einfach Spaß. Zwischendurch brauche ich solche Projekte, neben Pullis, Tüchern und Socken 🙂

Mit diesen sonnigen Bärenbildern wünsche ich Euch einen genauso sonnigen Tag und vielleicht haben wir ja Glück und die ganze Woche wird so herrlich sonnig. So macht Handarbeiten doch nochmal so viel Spaß 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

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MeMadeMittwoch #3: Grün ist toll!

Grün ist eine meiner Lieblingsfarbe und wer hier schon einige Zeit mitliest, weiß, Grün und Orange sind einfach MEINE Farben 🙂 Daher war für mich auch direkt klar, als Selmin die Farbe Grün als erste Monatsfarbe bei „12 Colour oft Handmade Fashion“ vorstellte, da machst Du mit. Gut der Januar ist nun schon länger vorbei, aber Grün bleibt eine super Farbe.

Heute zeige ich Euch altes und neues in Grün. Bereits vor längerer Zeit hatte ich mir eine langärmlige Liv in einem dunkelblauen Stoff mit gelbgrünen Punkten genäht. Dieses Teil trage ich auch recht häufig. Da der Stoff einige kleine Fehler hatte, bekam ich damals beim Stoffkauf zum Ausgleich mehr Stoff und hatte so recht viel übrig. Aus diesem „Rest“ habe ich nun eine kurzärmlige Liv genäht, denn der Frühling soll ja doch irgendwann kommen, glaube ich…. Und ich habe immer noch was übrig…

Wie immer habe ich bei diesem Schnitt die Ärmel angepaßt, denn bei allen Pattydooschnitten sind mir die Ärmel zu eng. Habe da immer das Gefühl von ‚Wurst in Pelle‘. Daher begradige ich die Ärmel immer vom Ansatz der Ärmel nach unten. So bleibt die Armkugel unberührt, aber der Ärmel an sich bekommt die gewünschte Weite.

Sehr begeistert bin ich von meinen ersten – ja wirklich, hab bisher diese Stiche bei meiner NäMa total übersehen oder vielleicht auch einfach ignoriert… – Fake-Cover-Nähten. Gefallen mir total gut und passen doch auch hervorragend zum Shirt 🙂 Hier sieht man auch, dass es wirklich grüne Punkte sind 🙂

Passend dazu trage ich meine heißgeliebte Boyfriend-Jeans. Eine richtig gute Kombi wie ich finde 🙂

Dann zeige ich Euch heute auch endlich Bilder von meiner Marion. Diese Strickjacke ist schon länger fertig, aber irgendwie habe ich sie beim Fotografieren immer vergessen…Jetzt gibt es endlich Bilder und sie darf nun heute zum Thema Grün endlich auf den Blog.

Gestrickt habe ich Marion nach der Anleitung von Andi Satterlund. Wie immer von oben und einem Stück, mache ich ja mittlerweile fast nur noch 🙂 Verstrickt habe ich die Big Merino von Drops mit Nadelstärke 5. Die Anleitung ist wie immer super angenehm nachzuschicken und durch die Nadelstärke geht es auch recht flott.

 

Bei dieser Jacke sind auch wieder die Knöpfe selbstgemacht, aus Fimo. Langsam ist allerdings mein Vorrat erschöpft und ich muss dringend neue Knöpfe backen 🙂

Was ich mittlerweile meistens bei Strickjacken mache, ist die Knopfleiste mit einem Stoffband zu verstärken. Katharina hat dazu ein tolles Tutorial geschrieben. Für das ganze Tutorial bin ich meistens zu faul 🙂 , daher gehe ich bei dieser Verstärkung immer eine Abkürzung: statt mir die Verstärkung aus Stoff selber zu nähen, kaufe ich mir farblich passendes Satinband und versehe dieses mit Knopflöchern und nähe es an. Klappt auch gut und spart einen Arbeitsgang. Bei dieser Marion habe ich aber artig die Verstärkung selbst genäht 🙂

Für die Farbe beige aus dem Februar liegt hier auch „schon“ ein Teil bereit. Allerdings muss ich das noch fotografieren, wenn es denn irgendwann mal nicht regnet…. Also, Ihr seht, grün ist wirklich meine Farbe. Leider kann ich heute noch keine Pussyhat vorstellen, aber es liegt pinker Stoff bereit und die Mützen wird man wahrscheinlich leider noch längere Zeit brauchen…  Aber auch ohne geht heute zu MMM 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

 

6 Köpfe – 12 Blocks: Ich auch!

So, endlich komme ich dazu, Euch meinen Januar- und Februar-Block zu zeigen 🙂 Aber von vorne, um was gehts hier. Insgesamt 6 kreative Köpfe (Katharina von greenfietsen, Dorthe von Lalala Patchwork, Nadra von ellis & higgs, Gesine von Allie & Me, Andrea von Quiltmanufaktur und Verena von einfach bunt) – alles totale Nerds, was Patchwork und Quilten betrifft, haben sich für 2017 ein tolles Jahresprojekt ausgedacht:

Jeden Monat stellt eine von ihnen einen neuen Block vor und erklärt genau, wie er genäht wird. Das ergibt dann zum Jahresende 12 Blöcke. Zum Schluss werden diese dann zu einer großen Decke zusammengesetzt, gequiltet und mit einem Rand, einem Bindung versehen und schon ist die neue Decke da 🙂
Zusätzlich gab es im Januar bei allen 6 ganz viele, detaillierte Infos allgemein zum Thema Quilten, so dass auch absolute Neulinge in diesem Bereich wie ich, gut und einfach starten können.
Aber wie findet man die richtigen Stoffe? Das finde ich ja schon bei Klamotten schwierig. Also habe ich als erstes mal bei Gesine etwas gestöbert und dort ihr tolles Charmpack-Kissen gefunden, inklusive wo sie die Stoffe bestellt hat. Nach einigem Suchen und Vergleichen habe ich mir dann auch  dort mein erstes Charmpack gekauft 🙂

So ein Päckchen ist echt toll 🙂 und macht auch süchtig… Diese Päckchen sind einfach schön 🙂 und mit dem Bändchen zusammengebunden sind sie einfach süß und rufen nach mehr 🙂 Jetzt konnte ich mich erstmal mit den Stoffen auseinandersetzten und schauen, wie sieht so was aus, wie passen die zusammen und das Wichtigste, gefallen sie mir und passen sie zur Couch… Glücklicherweise war dieses erste Charmpack schon direkt der richtige Treffer und ich habe mir dann davon ein Fat Quater, das obligatorische Inchlineal und eine Inchnadel bestellt 🙂

Diese relativ großen Stoffstücke überforderten mich am Anfang aber auch recht heftig, denn man muss ja für die Blöcke eine Stoffauswahl treffen. Dafür haben die Mädels zwar eine Kopiervorlagen für den jeweiligen Block ihren Posts beigefügt, aber auch um die entsprechend „Probeauszumalen“, muss man ja erstmal eine Idee haben, welchen Stoff eventuell wohin. Bisher war es bei mir immer so, dass ich eine Auswahl getroffen habe, die Kopie auch so ausgemalt habe, aber dann beim eigentlichen Zuschneiden und Nähen ich doch nochmal was geändert habe 🙂

Aber eins steht schon jetzt für mich fest, der Patchwork-Virus hat mich klar erwischt 🙂 Und jetzt zeige ich Euch meine beiden Blöcke:

Der Januarblock: „Rolling Stones“

Der Februarblock: „Churn Dash“

Ich bin total begeistert, das wird eine tolle, fröhliche Decke werden. Doch was mache ich mit meinem Charmpack? Eigentlich hatte ich ja vor, daraus das Kissen nach Gesine zu nähen. Doch ich musste lernen, Charmpack ist nicht gleich Charmpack…. Meistens sind in diesen Päckchen 42 Stoffstücke enthalten und diese Anzahl braucht man auch für das besagte Kissen. Aber es gibt auch kleine Packs, mit 18 oder 21 Stoffstücken und meins hatte nur 21. Das wurde mir allerdings erst klar, als ich mir das Kissen-Inley gekauft hatte und mit dem Sortieren anfangen wollte…. Was nun… Das Ergebnis seht Ihr hier:

Ein wunderschöner kleiner Tischläufer, der jetzt den Frühling in unsere Esszimmer holt 🙂

Jetzt kann der Märzblock kommen 🙂 Bin schon sehr gespannt, wie er aussehen wird, denn damit ist die erste Reihe der Decke voll. Nochmal ein dickes Danke an Euch Sechs, für dieses tolle Projekt und besonders auch für die viele Arbeit und Mühe, die Ihr hier investiert 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu Nadra,  HOT und Creadienstag

Blusen Sew-Along 2017: Finale!!

Finale!! Und ich hab’s geschafft, meine erste Bluse ist fertig geworden!! Und ich liebe sie 🙂 Meine MaCalla von Frau Liebstes und hier ist sie:

Genäht habe ich sie aus einem terrakottafarbenen Leinenstoff. Im Original ist er nicht ganz so knallig, aber die Farbe läßt sich nicht gut fotografieren. Leider ist der Stoff, wenn man ihn sich genauer ansieht, nicht von so toller Qualität, leider… Denn es finden sich an mehreren Stellen kleine Löcher im Stoff, echt ärgerlich… Aber ich finde diese Bluse klasse und werde diesen Schnitt mit Sicherheit nochmal nähen 🙂

Im Ganzen hat alles sehr gut funktioniert. Kragen, Knopfleiste, Knopflöcher…. Es lief richtig gut und es ist wirklich war, man muss es einfach machen und nicht zu lange darüber nachdenken. Man kann sich solche Projekte auch wirklich unschaffbar denken… Totaler Quatsch 🙂

Im Detail war der Nahtauftrenner mein bester Freund, grrrrr…. Und das nicht etwa bei schwierigen Stellen, beim Kragen oder so. Nein, ich habe zum Beispiel das Vorderteil und das Rückenteil links auf links zusammen genäht…. Ohne Worte, das muss man erstmal hinkriegen… Aber nicht genug. Als ich die Ärmel eingesetzt habe, ist mir das Gleiche nochmal passiert, trotz Knipse und den Knöpfen zum Hochkrempeln…. Es ist echt nicht von Vorteil, wenn beide Seiten eines Stoffes absolut gleich aussehen….

Danke, liebe Elke, für diesen Sew-Along !! Ohne diesen Schubs hätte ich mit Sicherheit immer noch keine Bluse 🙂 Hier findet Ihr noch ganz viele andere tolle Blusen, richtig viel Inspiration. Mal sehen, was ich da noch so finde, denn Blusen nähen macht wirklich Spaß 🙂 Übrigens ist das natürlich meine Bluse 🙂 , darum darf sie heute auch noch zu RUMS.

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Blusen-Sew-Along 2017

Ja, ich mache auch mit beim Blusen-Sew-Along, den Elke auf ihrem Blog ellepuls.com ausgerufen hat 🙂 Meine erste Bluse…

Herrje…, so ganz sicher bin ich mir da ja noch nicht, mit dem, was ich mir da antue…. Aber irgendwann muss man ja auch mal mit einer richtigen Bluse aus Webware beginnen… Und wann wäre ein besserer Start als bei einem Sew-Along? Ausgesucht habe ich mir den Schnitt MaCalla von Frau Liebstes, eine schlichte Bluse mit Polokragen und einem Poloverschluss.

Der Stoff liegt hier schon eine Ewigkeit, ein Leinenstoff in einem wunderschönen Terrakotta-Orange. Ganz grob hatte ich schon damals – vor so gut einem oder anderthalb Jahr – als ich ihn gekauft habe, die Idee, das wird eine Bluse. Aber dabei ist es dann geblieben. Denn irgendwie habe ich vor so einer Bluse noch eine gehörige Portion Respekt. Gut, ich habe bereits eine Jeans genäht und die war auch viel einfacher als ich immer dachte und Knopflöcher kann meine Maschine auch sehr gut… Aber so eine Knopfleiste…

Auf jeden Fall habe ich mir heute die noch fehlenden Knöpfe gekauft und zugeschnitten ist die Bluse auch schon. Was jetzt noch fehlt, ist ein Übertragen von allen Markierungen und dann kann es losgehen und wenn alles gut läuft, kann ich Euch am 9. Februar meine fertige Bluse präsentieren 🙂

Wer noch mitmachen möchte und Inspirationen sucht, dann ab zu Elkes Seite. Sie hat zum einen ganz viele verschiedene Schnitte vorgestellt und zum anderen machen bereits über 140 mit bei der Aktion und da wird sich sicher noch die ein oder andere Idee finden 🙂 Und Dir liebe Elke, möchte ich an dieser Stelle danke sagen, für die ganze Mühe, die Du Dir mit dem Sew-Along machst: DANKE!! Zusammen macht sowas doch viel mehr Spaß 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

MeMadeMittwoch #2: Ramona-Cardigan

Eine tragbare Strickjacke… endlich 🙂 Denn außer meiner Kimonojacke sind alle meine Strickjacken eher Kleiderjacken, also relativ kurz und somit auf Hosen meist nicht so toll. Umso mehr habe ich nach der Kimonojacke nach einem Schnitt gesucht, der schnell umsetzbar ist und gleichzeitig auch auf einer Hose gut aussieht 🙂

Herausgekommen ist Ramona. Ich finde diesen eigentlich sehr einfachen Cadigan perfekt. Er wird von oben gestrickt, in einem Stück, schlicht glatt rechts. Also eigentlich ziemlich langweilig, aber mit der entsprechenden Wolle und Nadelstärke 4,5 geht es zügig. Und einen Vorteil haben solche simplen Anleitungen: man kann sie mindless abends beim Fernsehen stricken, ohne dauernd aufpassen zu müssen. Gestrickt habe ich sie aus dem Garn Mia von Lang *arns. Das Garn gibt es, glaub ich, mittlerweile nicht mehr, denn ich habe mir davon im letzten Sommer 10 Knäule im Sonderangebot gekauft. Gebraucht habe ich für die ganze Jacke nur ca. 5,5, d. h. ich hab noch richtig viel übrig, obwohl ich sie etwas länger gestrickt habe. Mal sehen, was ich aus dem Rest mache…

Für mich sind Strickjacken perfekt. Irgendwie sind mir Pullis immer zu warm, also nicht immer, aber immer mal wieder und dann einen Pulli ausziehen… geht nur mit entsprechendem Darunter, was man ja auch nicht immer anhat. Daher finde ich Jacken ideal. Unten drunter hat man immer ein auch alleine tragbares Teil, man kann die Jacke schließen und hat so – fast – einen Pulli und man kann die Jacke offen tragen oder im schlimmsten Fall einfach ausziehen. Besonders jetzt, unterschiedlich stark geheizte Räume und so, für mich die perfekte Variante.

Möglicherweise werde ich diesen Cadigan auch noch einmal stricken, denn ich finde ihn wirklich toll in seiner Schlichtheit. Und für 2017  habe ich mir vorgenommen, vermehrt auf Tragbarkeit und Kombinationsfähigkeit von meinen Projekten zu achten. Denn etwas zu stricken oder zu nähen, weil es Spaß macht, ist zwar auch toll. Aber noch toller ist es, wenn man am Ende eine in sich schlüssige Garderobe hat und sich alles untereinander kombinieren läßt.

Bei dieser Jacke ist übrigens alles selfmade 🙂

Denn auch die Knöpfe habe ich selbst gebacken, aus Fimo. Ich finde, die passen perfekt dazu 🙂 Was bei der Jacke noch fehlt, ist die Verstärkung für die Knopfleiste. Denn mittlerweile  bin ich davon ein großer Fan … Aber die wird noch kommen 🙂

Weitere tolle selbstgemachte Klamotten findet Ihr heute hier, viel Spaß beim Stöbern 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: MMM und Stricklust

MeMadeMittwoch #1: Mein Liebling 2016

Endlich startet der MeMadeMittwoch wieder, juhu 🙂 Und wie in jedem Jahr, werden beim ersten Treffen des Jahres die Lieblingsoutfits oder Lieblingskleidungsstücke gezeigt. Ich habe da lange überlegen müssen. Denn meine absoluten Lieblinge, meine Wasserfallshirts, sind alle aus 2015 … Tja, und öfter und lieber habe ich kaum etwas getragen… Aber ein Teil hat sich völlig unerwartet im letzten Jahr zu einem Lieblinsgteil gemausert:

Meine Kimonojacke 🙂 Für die habe ich echt lange gebraucht, da ich zwischenzeitlich überhaupt keine Lust mehr darauf hatte und auch als ich sie dann endlich fertig gestrickt habe, war es mehr ein, mach endlich, als ein oh wie toll, die zieh ich bald an… Aber als sie fertig war… tada…. fand ich sie traumhaft 🙂

Sehr gut passt zu dieser Jacke auch eines meiner vielen, neuen, noch nicht gezeigten Tücher: ein Oceanbound von Melanie Berg aus Baby Merino von Drops. Von beiden Farben habe ich je zwei Knäul gebraucht mit Nadelstärke 3,5. Bei diesem Tuch ist auch das Spannen wieder enorm wichtig. Denn vorher sieht das Lochmuster nach gar nichts aus und ist total zusammengezogen… Aber danach 🙂 Schön 🙂

Ein super gut zu kombinierendes Tuch, da mal relativ dezent in den Farben 🙂

Aber die Strickjacke ist wirklich einer meiner Lieblinge 🙂 Damit in 2017 richtig viele Lieblinge entstehen, versuche ich dieses Mal, die Schnitte oder Strickanleitungen stärker auf mich passend auszusuchen. Denn als bekennender Leming nähe oder stricke ich auch oft Sachen, die ich bei anderen toll finde, überlege dabei aber oft gar nicht, ob dieses Teil auch wirklich zu mir bzw. meiner Figur passt. Daher habe ich heute damit begonnen, Schnitte, die mir gefallen, auf oder in meine Figurine zu zeichnen. Bin sehr gespannt, was dabei so rauskommt, mal sehen. Ich werde berichten 🙂

Jetzt geh ich noch eine Runde hier stöbern, was heute sonst noch tolles als Liebling vorgestellt wird 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte