MeMadeMittwoch #3: Grün ist toll!

Grün ist eine meiner Lieblingsfarbe und wer hier schon einige Zeit mitliest, weiß, Grün und Orange sind einfach MEINE Farben 🙂 Daher war für mich auch direkt klar, als Selmin die Farbe Grün als erste Monatsfarbe bei „12 Colour oft Handmade Fashion“ vorstellte, da machst Du mit. Gut der Januar ist nun schon länger vorbei, aber Grün bleibt eine super Farbe.

Heute zeige ich Euch altes und neues in Grün. Bereits vor längerer Zeit hatte ich mir eine langärmlige Liv in einem dunkelblauen Stoff mit gelbgrünen Punkten genäht. Dieses Teil trage ich auch recht häufig. Da der Stoff einige kleine Fehler hatte, bekam ich damals beim Stoffkauf zum Ausgleich mehr Stoff und hatte so recht viel übrig. Aus diesem „Rest“ habe ich nun eine kurzärmlige Liv genäht, denn der Frühling soll ja doch irgendwann kommen, glaube ich…. Und ich habe immer noch was übrig…

Wie immer habe ich bei diesem Schnitt die Ärmel angepaßt, denn bei allen Pattydooschnitten sind mir die Ärmel zu eng. Habe da immer das Gefühl von ‚Wurst in Pelle‘. Daher begradige ich die Ärmel immer vom Ansatz der Ärmel nach unten. So bleibt die Armkugel unberührt, aber der Ärmel an sich bekommt die gewünschte Weite.

Sehr begeistert bin ich von meinen ersten – ja wirklich, hab bisher diese Stiche bei meiner NäMa total übersehen oder vielleicht auch einfach ignoriert… – Fake-Cover-Nähten. Gefallen mir total gut und passen doch auch hervorragend zum Shirt 🙂 Hier sieht man auch, dass es wirklich grüne Punkte sind 🙂

Passend dazu trage ich meine heißgeliebte Boyfriend-Jeans. Eine richtig gute Kombi wie ich finde 🙂

Dann zeige ich Euch heute auch endlich Bilder von meiner Marion. Diese Strickjacke ist schon länger fertig, aber irgendwie habe ich sie beim Fotografieren immer vergessen…Jetzt gibt es endlich Bilder und sie darf nun heute zum Thema Grün endlich auf den Blog.

Gestrickt habe ich Marion nach der Anleitung von Andi Satterlund. Wie immer von oben und einem Stück, mache ich ja mittlerweile fast nur noch 🙂 Verstrickt habe ich die Big Merino von Drops mit Nadelstärke 5. Die Anleitung ist wie immer super angenehm nachzuschicken und durch die Nadelstärke geht es auch recht flott.

 

Bei dieser Jacke sind auch wieder die Knöpfe selbstgemacht, aus Fimo. Langsam ist allerdings mein Vorrat erschöpft und ich muss dringend neue Knöpfe backen 🙂

Was ich mittlerweile meistens bei Strickjacken mache, ist die Knopfleiste mit einem Stoffband zu verstärken. Katharina hat dazu ein tolles Tutorial geschrieben. Für das ganze Tutorial bin ich meistens zu faul 🙂 , daher gehe ich bei dieser Verstärkung immer eine Abkürzung: statt mir die Verstärkung aus Stoff selber zu nähen, kaufe ich mir farblich passendes Satinband und versehe dieses mit Knopflöchern und nähe es an. Klappt auch gut und spart einen Arbeitsgang. Bei dieser Marion habe ich aber artig die Verstärkung selbst genäht 🙂

Für die Farbe beige aus dem Februar liegt hier auch „schon“ ein Teil bereit. Allerdings muss ich das noch fotografieren, wenn es denn irgendwann mal nicht regnet…. Also, Ihr seht, grün ist wirklich meine Farbe. Leider kann ich heute noch keine Pussyhat vorstellen, aber es liegt pinker Stoff bereit und die Mützen wird man wahrscheinlich leider noch längere Zeit brauchen…  Aber auch ohne geht heute zu MMM 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

 

MeMadeMittwoch #2: Ramona-Cardigan

Eine tragbare Strickjacke… endlich 🙂 Denn außer meiner Kimonojacke sind alle meine Strickjacken eher Kleiderjacken, also relativ kurz und somit auf Hosen meist nicht so toll. Umso mehr habe ich nach der Kimonojacke nach einem Schnitt gesucht, der schnell umsetzbar ist und gleichzeitig auch auf einer Hose gut aussieht 🙂

Herausgekommen ist Ramona. Ich finde diesen eigentlich sehr einfachen Cadigan perfekt. Er wird von oben gestrickt, in einem Stück, schlicht glatt rechts. Also eigentlich ziemlich langweilig, aber mit der entsprechenden Wolle und Nadelstärke 4,5 geht es zügig. Und einen Vorteil haben solche simplen Anleitungen: man kann sie mindless abends beim Fernsehen stricken, ohne dauernd aufpassen zu müssen. Gestrickt habe ich sie aus dem Garn Mia von Lang *arns. Das Garn gibt es, glaub ich, mittlerweile nicht mehr, denn ich habe mir davon im letzten Sommer 10 Knäule im Sonderangebot gekauft. Gebraucht habe ich für die ganze Jacke nur ca. 5,5, d. h. ich hab noch richtig viel übrig, obwohl ich sie etwas länger gestrickt habe. Mal sehen, was ich aus dem Rest mache…

Für mich sind Strickjacken perfekt. Irgendwie sind mir Pullis immer zu warm, also nicht immer, aber immer mal wieder und dann einen Pulli ausziehen… geht nur mit entsprechendem Darunter, was man ja auch nicht immer anhat. Daher finde ich Jacken ideal. Unten drunter hat man immer ein auch alleine tragbares Teil, man kann die Jacke schließen und hat so – fast – einen Pulli und man kann die Jacke offen tragen oder im schlimmsten Fall einfach ausziehen. Besonders jetzt, unterschiedlich stark geheizte Räume und so, für mich die perfekte Variante.

Möglicherweise werde ich diesen Cadigan auch noch einmal stricken, denn ich finde ihn wirklich toll in seiner Schlichtheit. Und für 2017  habe ich mir vorgenommen, vermehrt auf Tragbarkeit und Kombinationsfähigkeit von meinen Projekten zu achten. Denn etwas zu stricken oder zu nähen, weil es Spaß macht, ist zwar auch toll. Aber noch toller ist es, wenn man am Ende eine in sich schlüssige Garderobe hat und sich alles untereinander kombinieren läßt.

Bei dieser Jacke ist übrigens alles selfmade 🙂

Denn auch die Knöpfe habe ich selbst gebacken, aus Fimo. Ich finde, die passen perfekt dazu 🙂 Was bei der Jacke noch fehlt, ist die Verstärkung für die Knopfleiste. Denn mittlerweile  bin ich davon ein großer Fan … Aber die wird noch kommen 🙂

Weitere tolle selbstgemachte Klamotten findet Ihr heute hier, viel Spaß beim Stöbern 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

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MeMadeMittwoch #1: Mein Liebling 2016

Endlich startet der MeMadeMittwoch wieder, juhu 🙂 Und wie in jedem Jahr, werden beim ersten Treffen des Jahres die Lieblingsoutfits oder Lieblingskleidungsstücke gezeigt. Ich habe da lange überlegen müssen. Denn meine absoluten Lieblinge, meine Wasserfallshirts, sind alle aus 2015 … Tja, und öfter und lieber habe ich kaum etwas getragen… Aber ein Teil hat sich völlig unerwartet im letzten Jahr zu einem Lieblinsgteil gemausert:

Meine Kimonojacke 🙂 Für die habe ich echt lange gebraucht, da ich zwischenzeitlich überhaupt keine Lust mehr darauf hatte und auch als ich sie dann endlich fertig gestrickt habe, war es mehr ein, mach endlich, als ein oh wie toll, die zieh ich bald an… Aber als sie fertig war… tada…. fand ich sie traumhaft 🙂

Sehr gut passt zu dieser Jacke auch eines meiner vielen, neuen, noch nicht gezeigten Tücher: ein Oceanbound von Melanie Berg aus Baby Merino von Drops. Von beiden Farben habe ich je zwei Knäul gebraucht mit Nadelstärke 3,5. Bei diesem Tuch ist auch das Spannen wieder enorm wichtig. Denn vorher sieht das Lochmuster nach gar nichts aus und ist total zusammengezogen… Aber danach 🙂 Schön 🙂

Ein super gut zu kombinierendes Tuch, da mal relativ dezent in den Farben 🙂

Aber die Strickjacke ist wirklich einer meiner Lieblinge 🙂 Damit in 2017 richtig viele Lieblinge entstehen, versuche ich dieses Mal, die Schnitte oder Strickanleitungen stärker auf mich passend auszusuchen. Denn als bekennender Leming nähe oder stricke ich auch oft Sachen, die ich bei anderen toll finde, überlege dabei aber oft gar nicht, ob dieses Teil auch wirklich zu mir bzw. meiner Figur passt. Daher habe ich heute damit begonnen, Schnitte, die mir gefallen, auf oder in meine Figurine zu zeichnen. Bin sehr gespannt, was dabei so rauskommt, mal sehen. Ich werde berichten 🙂

Jetzt geh ich noch eine Runde hier stöbern, was heute sonst noch tolles als Liebling vorgestellt wird 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Gewappnet für den Herbst

… bin ich mit dieser Kusche-Kimono-Jacke absolut perfekt 🙂 Megaweich, richtig warm und einfach nur kuschlig 🙂

Kuscheljacke_3

Ist diese Jacke nicht herrlich? Ich bin immer noch sehr begeistert. Wobei den Löwenanteil an der Begeisterung die Wolle hat, die ist einfach nur schön. Für diese Jacke habe ich insgesamt etwas mehr als sieben Knäul verbraucht. Verwendet habe ich die Wolle Air Mix von Drops in der Farbe orange. Wirklich orange ist dies Farbe nicht. Ist eher eine Mischung aus Terrakotta, Orange und Rot, gefällt mir aber super gut. Gestrickt habe ich die ganze Jacke mit Nadelstärke 5.

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Als Anleitung habe ich die „Kimono Jacke“ von Nina Schweisgut genommen. Zu dieser Anleitung gibt es auch einen Kurs bei Makerist und ich bin ja ein großer Fan von Videokursen. Und als es diesen Kurs inklusive Anleitung irgendwann für lediglich zwei Euro mehr gab, als die Anleitung sowieso gekostet hätte, habe ich zugeschlagen 🙂

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An sich ist die Anleitung sehr gut und auch für Anfänger geeignet. Aber wenn man wie ich ein völlig anderes Garn nimmt und so auch eine andere Maschenprobe hat, sollte man schon etwas mehr Erfahrung im Stricken haben. Ich habe brav alles entsprechend meiner Maschenprobe umgerechnet, sogar die Reihen – mache ich sonst nie, immer nur die Maschen… Und es hat trotzdem nicht gepasst (was wahrscheinlich an meiner Rechnung lag…), die Ärmellöcher waren bei mir winzig. Also einen Teil verlängert und dann passte es. Durch diese Änderung, aber auch eben durch die andere Wolle, habe ich mich auch nicht mehr an die eigentliche Anleitung für die Arme gehalten. Nur in soweit, als das ich die Form beibehalten habe. Die Ärmel umzurechnen, war mir zu umständlich. Daher habe ich, was ich auch viel lieber mache, die Ärmel direkt an die Jacke dran gestrickt. So hat es auch gut funktioniert. Die Länge und auch die Weite, habe ich immer zwischendurch kontrolliert und so entsprechend an den für mich sinnvoll erscheinenden Stellen die Weite rausgenommen, also abgenommen.

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Vom Muster her habe ich die Sommervariante der Anleitung gestrickt, großes Perlchenmuster. Eigentlich wird die Jacke komplett glatt rechts gestrickt, aber ich mag es so gar nicht, wenn sich ein Kragen einrollt. Diese Problem habe ich mit diesem Muster komplett umgangen.

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Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dieser Jacke, sie ist sooooo weich 🙂 Einfach nur toll und durch das dicke Garn und die Nadelstärke 5 ging es auch recht schnell. Gut, insgesamt habe ich für die Jacke fast vier Monate gebraucht, aber das auch nur, weil ich so diverse andere Sachen gleichzeitig auf der Nadel hatte und die auch fertig wurden. Irgendwas bleibt dann auf der Strecke…

Jetzt werde ich mich ins Getümmel des MeMadeMittwoch stürzen, endlich ist die Sommerpause rum und es hat sich einiges getan 🙂 MMM wurde optisch richtig schick gemacht, also Mädels, mir gefällt das neue Logo sehr gut 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

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Aiken und Romy = OAL 2016

Auch in diesem Jahr haben Andi und Lauren wieder zum Outfit Along  aufgerufen. Bei dieser Aktion ist es immer Ziel, ein komplettes Outfit zu produzieren, halb gestrickt und halb genäht. In diesem Jahr war es die Idee, einen Rock zu nähen und dazu passend einen Sommerpulli.  Aber bevor ich Euch dazu mehr berichtet, erstmal mein OAL 2016 🙂

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In diesem Jahr wurde der Hollyburn skirt als Rockidee vorgeschlagen und die neue Strickanleitung Zinone von Andi als Sommerpulli. Beides habe ich nicht genommen, denn ich wollte keine neuen Schnitte oder Anleitungen kaufen, sondern etwas aus meinem ziemlich reichlichen Fundus verwenden 🙂 Daher habe ich mich für den Rock Romy von pattydoo entschieden und für den Pulli Aiken von Andi selbst.

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Den Rock habe ich damals direkt als Ina ihn auf den Markt gebracht hat gekauft und auch einmal in der Wickelvariante genäht. Zu dieser Zeit hatte ich noch keinen Blog und so richtig gut ist mir dieser Rock damals auch nicht gelungen. Seitdem schlummerte das Schnittmuster auf meinem Rechner…. Generell finde ich den Schnitt total schön, besonders in der durchgehenden Variante, die ich auch hier genäht habe. Dieses Mal sitzt der Rock auch richtig gut, weil ich es mittlerweile hinbekomme, Schnitte entsprechend anzupassen 🙂 Genäht habe ich Romy aus einem Rest Jeansstoff.

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Als Pulli habe ich mir die Aiken ausgesucht. Auch diese Anleitung besitze ich schon recht lange, aber als Wollpulli  finde ich Aiken für mich total ungeeignet. Zum einen sind mir Wollpullis meist zu warm und zum anderen kann man durch das Lochmuster vorne und hinten nicht wirklich was drunter tragen. Und unter Wollsachen trage ich immer ein T-Shirt oder so. Aber als Sommervariante aus Baumwolle dachte ich, könnte der Pulli perfekt sein… Und er ist es, mit kurzen Armen einfach ideal. Gut, bei Temperaturen wie heute, kann man auch einen solchen Pulli nicht mehr anziehen. Dafür ist er dann doch zu dick. Aber generell mag ich ihn sehr.

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Auch hinten macht sich das Lochmuster super. Möglicherweise mache ich ihn aber nochmal auf, denn für den Rock finde ich die Länge in Ordnung. Aber auf eine Hose kann ich den Pulli nicht tragen, dafür ist er einfach zu kurz… Daher kann es sein, dass ich mich doch dazu aufraffe, das Bündchen unten nochmal aufzuribbel und dann den Pulli einfach 5 Zentimeter länger stricke. Geht ja zum Glück bei Pullis, die von oben gestrickt werden ohne große Probleme… Oder es bleibt einfach bei einem Rockpulli 🙂

Das Lochmuster selbst war ein bisschen nervig. Eigentlich ist es gar nicht so schwierig und auch wie immer bei Andi gut erklärt. Trotzdem habe ich glaube ich mindestens dreimal neu angefangen, weil jedesmal so nach fünf oder sechs Reihen, das Muster verrutscht war… Aber irgendwann klappt es dann und dann läuft’s 🙂

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Zum Glück konnte ich letztes Wochenende endlich die Bilder machen, so dass ich mein OAL 2016 noch haarscharf beim vorletzten MeMadeMittwoch zeigen kann. Und jetzt geh ich stöbern, was die anderen Mädels alles so gezaubert haben 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

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Morgan: Meine allererste Jeans

Es ist vollbracht 🙂 Ich habe meine erste Jeans genäht 🙂 Man, man, man was bin ich stolz.  Darf ich vorstellen, meine Morgan:

Morgansjeans_1 Ja, schon wieder eine 🙂 Denn heute scheint bei MeMadeMittwoch der Tag der Boyfriendjeans zu sein. Ich bin total begeistert und muss sagen, es war wesentlich einfacher als ich mir das vorgestellt habe. Und es wird mit Sicherheit nicht die Letzte sein…

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Aber nun ein paar Infos. Also genäht habe ich die Morganjeans. Diesen Schnitt habe ich mir ganz bewußt ausgesucht, da ich gemütlich weite Beine wollte. Die Ginger zum Beispiel erschien mir immer an den Beinen, besonders an den Waden recht schmal. Dann habe ich das erste Mal mit dickerem Garn gesteppt. Hat so lala funktioniert. Teilweise lief es super, teilweise haben sich Schlingen auf der Rückseite gebildet. Da muss ich mich noch mal genauer mit beschäftigen, hätte wahrscheinlich die Fadenspannung irgendwie anpassen müssen…
Ansonsten alles super. Toll finde ich auch den Verschluss, kein Reißverschluss, sondern Jeansknöpfe. Einfach cool 🙂

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Als Stoff habe ich mir einen relativ leichten grünen Jeansstoff ausgesucht. Die Farbe finde ich absolut genial und sie passt super zu meinen Oberteilen. Da ich sehr reichlich Stoff eingekauft habe, kriege ich wahrscheinlich daraus auch noch einen Rock 🙂 Leider ist es ein leicht stretchiger Jeansstoff, eigentlich soll die Morgan ja aus nichtdehnbarem Stoff genäht werden. Darauf habe ich beim Aussuchen gar nicht geachtet… Geht aber genauso, nur gibt die Hose etwas schneller nach, aber das passt hervorragend zum Stil einer Boyfriend Jeans. Und sie trägt sich echt gut 🙂

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Da ich selbst immer einen unheimlichen Respekt vor dem Thema Jeans hatte, habe ich mir einige Gedanken zu diesem Thema gemacht, die einem Jeansanfänger das Leben vielleicht ein bisschen einfacher machen können und er so schneller mit einer Jeans anfängt. Mir hat das jedenfalls sehr geholfen 🙂 Die Tipps gibt es in den nächsten Tagen.

So und nun darf meine Jeans zu MMM und zur Aktion 12 Letters of Handmade Fashion, schließlich wurde für Juni der Buchstabe B gezogen, B wie Boyfriendjeans 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

Lava Shrug

Ja, so langsam werde ich zum Shrug-Fan 🙂 Man hat es muckelig warm im Rücken, kann ein bisschen Farbe in die Garderobe bringen und man ist trotzdem nicht so warm eingepackt wie mit einem Pulli, außerdem verrutscht nichts… Braucht man noch mehr Gründe, um Shrugs zu lieben?

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Mein Lava Shrug sieht doch wirklich von der Farbe her aus wie flüssige Lava, oder? Ich finde diesen Farbverlauf klasse 🙂 Dieses Mal habe ich meinen Shrug aus einem dicken Knäuel (900 m) Wollium-Verlaufsgarn gehäkelt. Die Farbe „Lava“ beginnt mit einem kräftigem Orange und am Ende ist es ein dunkleres Rot. Herrlich 🙂 Vom Material her passt das Garn perfekt zum Sommer: 50% Baumwolle und 50 Poly. Damit der Shrug nicht zu fest wurde, habe ich das Ganze wieder mit Häkelnadel Nr. 4 gehäkelt. Die Anleitung findet Ihr hier.

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Dieses Projekt ist wieder eins dieser wundervoll einfachen gewesen. Heißt, man kann es herrlich nebenbei häkeln, ohne zu denken, ohne aufpassen zu müssen und auch ohne zwischendurch nachmessen zu müssen. Daran scheitert im Moment fast immer der Pulli für den Punktemann. Für ihn stricke ich einen Raglanpulii mit Reißverschluss im Vorderteil. Daher kann ich nicht einfach so vor mich hin stricken, sondern muss immer auf die Abnahmen achten, die Höhe zwischendurch immer wieder nachmessen und Vorderteil- und Rückenteil abgleichen. Alles nicht schlimm und auch vollkommen unproblematisch, aber man kann es eben nicht einfach so nebenbei machen. Daher zieht sich dieses Projekt leider ein wenig.

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Mein neuer Shrug passt auch perfekt zu meinem grauen Lady Skater Dress. Bin sehr gespannt, ob es demnächst hier noch mehr Shrugs geben wird 🙂 Was sonst noch so alles Schönes an Klamotten gewerkelt wurde, könnt Ihr Euch hier ansehen. Viel Spaß dabei 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: MMM und Häkelliebe April

Lady Skater im Retrolook

Von meiner Lady Skater aus Retrostoff habe ich Euch ja schon mehrmals (hier und hier) berichtet 🙂 Und heute gibt es endlich die Bilder dazu 🙂

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Ich liebe dieses Kleid. Es sitzt super und ist unheimlich gemütlich – Lady Skater halt – und gleichzeitig schick durch diesen tollen Stoff. Anfangs war ich ja schon unsicher, wie der wohl in einem Kleid aussieht… Aber ich bin echt begeistert. Zusammen mit meiner Strickjacke Vitamin D ist es ein komplettes Outfit 🙂

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Danke nochmal an Frau Siebenhundertsachen 🙂 Ohne das Brot und Butter Projekt, gäbe es diese Kombi nicht. Die Aktion hat sich wirklich gelohnt.

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Ansonsten gibt es nicht viel zu diesem Kleid zu berichten. Es ist einfach ein wunderbarer Schnitt, der sich super schnell nähen läßt und super passt. Weitere tolle Kleidung könnt Ihr heute wieder hier bewundern. Viel Spaß dabei 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: MMM und  After Work Sewing

Ein Shrug und Brot und Butter

Manchmal ist es schon witzig. Da strickt oder häkelt man ein Teil nach, weil es einem zwar richtig gut gefällt, aber mehr weiß man nicht. Und dann ist es fertig und siehe da, es wird zu einem Lieblingsteil, zu einem Brot und Butterkleidungsstück 🙂

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Das ist mir mittlerweile das zweite Mal passiert. Erst mit der Vitamin D Strickjacke und nun mit diesem gehäkelten Shrug 🙂 Die Anleitung findet Ihr hier. Er geht super schnell und läßt sich wunderbar mindless arbeiten. Gehäkelt habe ich den Shrug aus der Wolle Zitron Trilogie mit Häkelndel Nr. 4,5. Insgesamt habe ich etwas mehr als zwei Knäule gebraucht.

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Da in dem Garn sehr viel Merino drin ist, habe ich den Shrug zwischendurch immer wieder angehalten (mit Wäschklammern in Form geklemmt). So habe ich relativ früh aufgehört, also als der Shrug sehr knapp gepaßt hat. Anschließend habe ich das Teil wie immer gebadet und gespannt, dadurch ist der Shrug um einiges gewachsen und hat nun die perfekte Größe.

Das Schöne an so einem Shrug ist, man hat einen muckelig warmen Rücken und Nacken, wie mit einem Tuch, ohne die ganze Zeit zubbeln zu müssen. Sehr praktisch 🙂 Ich überlege schon die nächste Farbe, denn der bleibt nicht alleine 🙂

So habe ich völlig ungeplant schon zwei Teile für das Brot und Butter Projekt 🙂 Aber auch mit den geplanten geht es gut voran. Geplant hatte ich ja ein LADY Skater Dress in einem petrolfarbenen Nickystoff und ein Unterkleid. Dank der lieben Tipps von Frau Siebenhundertsachen und von Katharina, habe ich mir Charmeuse in einer Traumfarbe, einem ganz hellpasteligen Türkis/Petrol gekauft. Super toll 🙂 Mein Plan ist, daraus ein Unterkleid basierend auf dem Schnitt des LADY Skater Dress zu nähen. Mal sehen, ob das klappt.

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Dann hatte ich mir ja einen tollen Retrostoff gekauft, leider gab es davon ja nur noch etwas mehr als 1,5 Meter. Und was soll ich Euch sagen, es hat geklappt 🙂 Ich habe es tatsächlich geschafft, daraus ein LADY Skater Dress mit dreiviertel Armen zu zuschneiden. Es ist auch schon komplett genäht, aber da gestern kein tolles Wetter war, gibt es davon heute nur eine Bild an der Puppe (auf dem Bild sind allerdings der Kragen und die Säume noch nicht fertig 🙂 ) Ich liebe dieses Kleid schon jetzt 🙂

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Als ich den Charmeuse bestellt habe, habe ich auch endlich meinen geplanten Nickystoff in Petrol gefunden, ein wunderschöner Stoff. Daraus ist auch eine Lady Skater Dress entstanden, das ist einfach ein absoluter Brot und Butterschnitt für mich 🙂 Das Kleid ist noch nicht ganz fertig. Die Säume müssen noch gemacht werden.

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Zu diesem Nickykleid passt der neue Shrug übrigens auch perfekt, genauso wie die Vitamin D Jacke super zum Retrokleid passt. Mir macht dieses Brot und Butter Nähen wirklich Spaß, weil nur richtige Lieblinge entstehen 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: MMM, Brot und ButterLink Your Stuff

Winterjacken Sew-Along: Das Finale

Finale und ich bin dabei… Zeitweise hatte ich da ja meine Zweifel, aber ich habe es geschafft 🙂 Meine Felljacke ist fertig 🙂 🙂 🙂 und ich präsentiere sie Euch heute mit meinem – geänderten – Weihnachtskleid 2014, meiner Vianne und einem neuen Schal, der gerade erst fertig geworden ist…

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Ich bin total begeistert, die Jacke ist einfach herrlich. Ihr könnt Euch nicht vorstellen wie weich und kuschlig der Stoff ist….Ein Traum…

Und es hat alles bei dieser Jacke auch sehr gut funktioniert, trotz Burdaschnitt 🙂 Sicherheitshalber habe ich ja eine Probejacke genäht, oder besser gesagt: angefangen. Denn die ist leider nicht fertig geworden. Aber ich habe alle Nähte gesteppt und alles andere mit der Hand geheftet. Auf dies Art und Weise sind alle Probleme bei dieser Probejacke aufgetaucht und ich wußte für die richtige Jacke, wie das Ganze geht. Und auch bei der Felljacke habe ich sehr viel mit der Hand genäht. Der komplette Besatz, die Säume und auch der innere Kragen sind alle mit der Hand angenäht. Ich habe lange überlegt, aber bei diesem Zottelmaterial wäre es eine Schande gewesen, dieses mit sichtbaren Nähten zu versauen…

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Es ist insgesamt erst das zweite Mal, dass ich einen Burdaschnitt verwende und meine neue Technik scheint zu funtionieren:-) Ich nehme mittlerweile die Angaben im Heft wirklich nur als Rahmen und Basisinfos, also was sollte in welcher Reihenfolge ausgeführt werden und was sind Schnittbesonderheiten. Wie man einen Ärmel annäht oder eine Tasche einnäht oder was auch immer, dass lese ich dann in einem – mir verständlichen – Nählehrbuch nach. Diese Kombi klappt im Moment 🙂

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Gefüttert habe ich die Jacke nicht, auch wenn ich das eigentlich vor hatte. Aber sie muss nicht gefüttert werden – also von der Anleitung her und da sie auch so von Innen angenehm und auch rutschig genug ist, habe ich mir diese Arbeit erspart. Hätte ich aber auch zeitlich nicht zum Finale geschafft. Ich bin sehr froh, dass ich auch in diesem Jahr wieder beim Winterjacken Sew Along mitgemacht habe. Es macht einfach unheimlich viel Spaß und vor allem rafft man sich so auch auf 🙂 Daher an dieser Stelle nochmal einen ganz herzlichen Dank an die Organisatorinnen des Sew Alongs 🙂 Ich bin auch im nächsten Jahr wieder dabei!!

Die anderen tollen Winterjacken, die bei diesem Sew Along entstanden sind, könnt Ihr hier bestaunen 🙂 Viel Freude dabei!

Liebe Grüße, Eure Brigitte

P. S. Da ich diese Jacke nach einem Schnitt aus einem Buch (Burda: „Nähen leicht gemacht, das große Näh-Lehrbuch“)) genäht habe, habe ich nun auch endlich mal wieder ein Werk für Rebeccas 12 Monate – 12 Bücher 🙂