12 Colours of handmade Fashion: GELB

Für diesen Monat hat sich Selmin die Farbe Gelb für ihre Aktion „12 Colurs of handmade Fashion“ ausgesucht. Manchmal ist das mit Farben ja so eine Sache, aber gelb fand ich von Anfang an super 🙂 Denn gelb ist ja auch eine Farbe mit vielen Nuancen und so für jeden irgendwie tragbar. Passenderweise hab ich mir schon vor ein oder zwei Monaten einen wunderschönen, etwas dickeren Strickstoff in gelb mit grau meliert für einen Strickmantel gekauft. Aber wie das so ist, dauert das manchmal mit der Umsetzung und da kam Selmin mit gelb genau richtig 🙂 Hier ist er

Ist dieser Strickmantel nicht toll? Er ist so ein Zwischending, kein richtiger Mantel, keine echte Strickjacke, aber auch kein Sweathoodie oder so. Als ich mir den Stoff ausgesucht habe, praktischer Weise ein Angebot im Stoffladen vor Ort :-), hatte ich zwar das Schnittmuster „Strickmantel“ von Frau Liebstes schon vor Augen, aber geplant war eher die mittlere oder sogar die kurze Variante. Doch als die Dame im Stoffladen den Ballen abrollte, erschien mittendrin ein dickes Loch, ein Produktionsfehler… Daher hat sie mir ein gutes Stück kostenlos dazugegeben und so hatte ich auf einmal relativ viel Stoff. Warum dann also nur die kurze Jacke nähen?

Also habe ich die Mantelversion zugeschnitten. Hat so grade gepaßt. Einer der Ärmel ist dadurch eher im schrägen Fadenlauf zugeschnitten, aber so ist alles draufgegangen. Und ich bin echt froh, die Länge ist toll. Passt zu Hosen, sieht aber auch auf Kleidern gut aus. Hab ich allerdings noch nicht angehabt, Wetter passte irgendwie nie….

Bei diesem Schnitt kann man wählen zwischen Kapuze und verschiedenen anderen Kragenarten. Ich hab die Kapuzenversion genommen, fand ich witziger. Ist mal was anderes. Und auch richtig kuschlig. Genäht habe ich alles, bis auf die Säume mit der Overlook. Dadurch geht das Modell auch ziemlich schnell. Daher könnte ich mir auch gut vorstellen, diesen Mantel nochmal zu nähen, dann aber wirklich in der mittleren oder kurzen Version und ohne Kapuze. Solche Jacken, ohne Verschluss, die man einfach so drüberzieht, mag ich total gerne. Aber dafür muss ich erstmal den richtigen Stoff finden. Denn der ist bei diesem Schnitt super wichtig, denn ansonsten sieht das Ganze schnell aus wie ein Bademantel. Dazu gibt Frau Liebstes auch einige Tipps im EBook, also was sich eignet und was man lieber lassen sollte 🙂

Ich freu mich, dass ich dieses Mal pünktlich bei Selmins Aktion dabei bin und auch auf die vielen gelben Modell heute. Welche Farbe kommt wohl im Mai… bin sehr gespannt 🙂 Danke liebe Selmin für diese tolle Aktion und die viele Mühe, die Du da jeden Momat reinsteckst 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

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MeMadeMittwoch #3: Grün ist toll!

Grün ist eine meiner Lieblingsfarbe und wer hier schon einige Zeit mitliest, weiß, Grün und Orange sind einfach MEINE Farben 🙂 Daher war für mich auch direkt klar, als Selmin die Farbe Grün als erste Monatsfarbe bei „12 Colour oft Handmade Fashion“ vorstellte, da machst Du mit. Gut der Januar ist nun schon länger vorbei, aber Grün bleibt eine super Farbe.

Heute zeige ich Euch altes und neues in Grün. Bereits vor längerer Zeit hatte ich mir eine langärmlige Liv in einem dunkelblauen Stoff mit gelbgrünen Punkten genäht. Dieses Teil trage ich auch recht häufig. Da der Stoff einige kleine Fehler hatte, bekam ich damals beim Stoffkauf zum Ausgleich mehr Stoff und hatte so recht viel übrig. Aus diesem „Rest“ habe ich nun eine kurzärmlige Liv genäht, denn der Frühling soll ja doch irgendwann kommen, glaube ich…. Und ich habe immer noch was übrig…

Wie immer habe ich bei diesem Schnitt die Ärmel angepaßt, denn bei allen Pattydooschnitten sind mir die Ärmel zu eng. Habe da immer das Gefühl von ‚Wurst in Pelle‘. Daher begradige ich die Ärmel immer vom Ansatz der Ärmel nach unten. So bleibt die Armkugel unberührt, aber der Ärmel an sich bekommt die gewünschte Weite.

Sehr begeistert bin ich von meinen ersten – ja wirklich, hab bisher diese Stiche bei meiner NäMa total übersehen oder vielleicht auch einfach ignoriert… – Fake-Cover-Nähten. Gefallen mir total gut und passen doch auch hervorragend zum Shirt 🙂 Hier sieht man auch, dass es wirklich grüne Punkte sind 🙂

Passend dazu trage ich meine heißgeliebte Boyfriend-Jeans. Eine richtig gute Kombi wie ich finde 🙂

Dann zeige ich Euch heute auch endlich Bilder von meiner Marion. Diese Strickjacke ist schon länger fertig, aber irgendwie habe ich sie beim Fotografieren immer vergessen…Jetzt gibt es endlich Bilder und sie darf nun heute zum Thema Grün endlich auf den Blog.

Gestrickt habe ich Marion nach der Anleitung von Andi Satterlund. Wie immer von oben und einem Stück, mache ich ja mittlerweile fast nur noch 🙂 Verstrickt habe ich die Big Merino von Drops mit Nadelstärke 5. Die Anleitung ist wie immer super angenehm nachzuschicken und durch die Nadelstärke geht es auch recht flott.

 

Bei dieser Jacke sind auch wieder die Knöpfe selbstgemacht, aus Fimo. Langsam ist allerdings mein Vorrat erschöpft und ich muss dringend neue Knöpfe backen 🙂

Was ich mittlerweile meistens bei Strickjacken mache, ist die Knopfleiste mit einem Stoffband zu verstärken. Katharina hat dazu ein tolles Tutorial geschrieben. Für das ganze Tutorial bin ich meistens zu faul 🙂 , daher gehe ich bei dieser Verstärkung immer eine Abkürzung: statt mir die Verstärkung aus Stoff selber zu nähen, kaufe ich mir farblich passendes Satinband und versehe dieses mit Knopflöchern und nähe es an. Klappt auch gut und spart einen Arbeitsgang. Bei dieser Marion habe ich aber artig die Verstärkung selbst genäht 🙂

Für die Farbe beige aus dem Februar liegt hier auch „schon“ ein Teil bereit. Allerdings muss ich das noch fotografieren, wenn es denn irgendwann mal nicht regnet…. Also, Ihr seht, grün ist wirklich meine Farbe. Leider kann ich heute noch keine Pussyhat vorstellen, aber es liegt pinker Stoff bereit und die Mützen wird man wahrscheinlich leider noch längere Zeit brauchen…  Aber auch ohne geht heute zu MMM 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

 

Blusen Sew-Along 2017: Finale!!

Finale!! Und ich hab’s geschafft, meine erste Bluse ist fertig geworden!! Und ich liebe sie 🙂 Meine MaCalla von Frau Liebstes und hier ist sie:

Genäht habe ich sie aus einem terrakottafarbenen Leinenstoff. Im Original ist er nicht ganz so knallig, aber die Farbe läßt sich nicht gut fotografieren. Leider ist der Stoff, wenn man ihn sich genauer ansieht, nicht von so toller Qualität, leider… Denn es finden sich an mehreren Stellen kleine Löcher im Stoff, echt ärgerlich… Aber ich finde diese Bluse klasse und werde diesen Schnitt mit Sicherheit nochmal nähen 🙂

Im Ganzen hat alles sehr gut funktioniert. Kragen, Knopfleiste, Knopflöcher…. Es lief richtig gut und es ist wirklich war, man muss es einfach machen und nicht zu lange darüber nachdenken. Man kann sich solche Projekte auch wirklich unschaffbar denken… Totaler Quatsch 🙂

Im Detail war der Nahtauftrenner mein bester Freund, grrrrr…. Und das nicht etwa bei schwierigen Stellen, beim Kragen oder so. Nein, ich habe zum Beispiel das Vorderteil und das Rückenteil links auf links zusammen genäht…. Ohne Worte, das muss man erstmal hinkriegen… Aber nicht genug. Als ich die Ärmel eingesetzt habe, ist mir das Gleiche nochmal passiert, trotz Knipse und den Knöpfen zum Hochkrempeln…. Es ist echt nicht von Vorteil, wenn beide Seiten eines Stoffes absolut gleich aussehen….

Danke, liebe Elke, für diesen Sew-Along !! Ohne diesen Schubs hätte ich mit Sicherheit immer noch keine Bluse 🙂 Hier findet Ihr noch ganz viele andere tolle Blusen, richtig viel Inspiration. Mal sehen, was ich da noch so finde, denn Blusen nähen macht wirklich Spaß 🙂 Übrigens ist das natürlich meine Bluse 🙂 , darum darf sie heute auch noch zu RUMS.

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Blusen-Sew-Along 2017

Ja, ich mache auch mit beim Blusen-Sew-Along, den Elke auf ihrem Blog ellepuls.com ausgerufen hat 🙂 Meine erste Bluse…

Herrje…, so ganz sicher bin ich mir da ja noch nicht, mit dem, was ich mir da antue…. Aber irgendwann muss man ja auch mal mit einer richtigen Bluse aus Webware beginnen… Und wann wäre ein besserer Start als bei einem Sew-Along? Ausgesucht habe ich mir den Schnitt MaCalla von Frau Liebstes, eine schlichte Bluse mit Polokragen und einem Poloverschluss.

Der Stoff liegt hier schon eine Ewigkeit, ein Leinenstoff in einem wunderschönen Terrakotta-Orange. Ganz grob hatte ich schon damals – vor so gut einem oder anderthalb Jahr – als ich ihn gekauft habe, die Idee, das wird eine Bluse. Aber dabei ist es dann geblieben. Denn irgendwie habe ich vor so einer Bluse noch eine gehörige Portion Respekt. Gut, ich habe bereits eine Jeans genäht und die war auch viel einfacher als ich immer dachte und Knopflöcher kann meine Maschine auch sehr gut… Aber so eine Knopfleiste…

Auf jeden Fall habe ich mir heute die noch fehlenden Knöpfe gekauft und zugeschnitten ist die Bluse auch schon. Was jetzt noch fehlt, ist ein Übertragen von allen Markierungen und dann kann es losgehen und wenn alles gut läuft, kann ich Euch am 9. Februar meine fertige Bluse präsentieren 🙂

Wer noch mitmachen möchte und Inspirationen sucht, dann ab zu Elkes Seite. Sie hat zum einen ganz viele verschiedene Schnitte vorgestellt und zum anderen machen bereits über 140 mit bei der Aktion und da wird sich sicher noch die ein oder andere Idee finden 🙂 Und Dir liebe Elke, möchte ich an dieser Stelle danke sagen, für die ganze Mühe, die Du Dir mit dem Sew-Along machst: DANKE!! Zusammen macht sowas doch viel mehr Spaß 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Mein Rückblick 2016

Happy New Year 🙂 Ich wünsche Euch allen ein tolles, gesundes und glückliches Neues Jahr mit vielen spannenden, kreativen Ideen und Projekten 🙂

Bevor es aber mit den neuen Projekten losgeht, finde ich einen kurzen Rückblick immer ganz spannend. Denn wenn man seine Projekte dann so gebündelt sieht, ist man oft erstaunt, was sich da so am Häufigsten findet und was in dem betreffenden Jahr eher stiefmütterlich behandelt wurde. Mit ist es zumindestens bei diesem Rückblick so ergangen 🙂 Ich starte mit Stricken:

1. Tücher

2. Jacken / Oberteile

3. sonstiges

Die „geringe“ Menge hat mich doch sehr erstaunt, denn entstanden ist einiges mehr… Also bereitet Euch darauf vor, dass es bald noch so einiges aus 2016 zu sehen gibt 🙂

Genäht habe ich 2016 relativ wenig, besonders Klamotten für mich, sind recht wenige entstanden. Grund dafür ist, dass ich eigentlich im letzten Jahr so einige Kilos verlieren wollte, was Anfangs auch gut funktioniert hat. Dann aber habe ich immer wieder pausiert und so ist dabei relativ wenig heraus gekommen… Aber der Gedanke daran war immer in meinem Kopf, daher ging die Planung meist in Richtung, wenn Du das oder das erreicht hast, dann nähst Du dies oder das… Super blöd, denn das ist ja eigentlich gerade unser Vorteil, wir können uns, wenn nötig ein und das gleiche Kleiddungsstück ja immer wieder neu in jeder beliebigen Größe nähen. Im Laden wäre es ja fast unmöglich, wenn man da ein Lieblingsteil gekauft hat, dass nach einer gewissen Zeit nochmal in kleiner und vielleicht später dann in noch kleiner zu kaufen. Und so habe ich mich selbst um einige schöne Sachen gebracht…
Daher mein Ziel für 2017: nähen, was ich will und wenn es vielleicht nach einiger Zeit nicht mehr passen sollte, einfach nochmal nähen 🙂 Denn der Plan „weniger“ zu werden, besteht nach wie vor 🙂

Hier nun die Nähprojekte 2016:

1. Klamotten

Besonders stolz bin ich auf meine allererste Jeans. Ich habe ewig überlegt, ob ich die überhaupt nähen soll, ob sich dass denn lohnt… aus den oben genannten Gründen. Und ich bin richtig, richtig froh, dass ich es gemacht habe. Denn nun weiß ich, dass ich es kann 🙂 Und es werden sicher noch einige Folgen 🙂

2. Taschen

Beim nächsten Part, Häkeln, hätte ich nie gedacht, wie viel im Verhältnis ich da gemacht habe, aber es ist doch so einiges zusammengekommen 🙂 Vor allem zwei große Projekte gehören in diese Rubrik: meine beiden Häkeldecken 🙂

Konkrete Pläne für dieses Jahr habe ich noch keine, außer Klamotten für mich nähen und Patchworken lernen, vielleicht mache ich dafür auch bei der Aktion 6 Köpfe/12 Blöcke mit…. Mal sehen was dabei so alles herauskommt 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigittte

Pack’s ein: Die Adventskalendertasche 2016

Ich bin sehr begeistert: in diesem Jahr habe ich es endlich geschafft vor Weihnachten die Adventskalendertasche 2016 „Pack’s ein“ von Farbenmix zu nähen. Und es hat sich gelohnt, die Tasche ist wirklich toll und… RIESIG 🙂

Die Idee, in der Adventszeit jeden Tag ein bisschen zu nähen und am Ende eine schicke, neue Tasche zu haben, finde ich super. Meist hatte ich aber  bisher entweder zu wenig Zeit oder ich hatte keine geeigneten Stoffe da und dafür extra welche kaufen, das wollte ich dann auch nicht. Und dieses Mal hat alles gepaßt.

Stoffe und Zubehör waren vorhanden – bis auf die Kordeln, aber die kann man ja schnell besorgen. Ösen hatte ich auch keine da. Aber zu denen habe ich eh kein besonders gutes Verhältnis. Denn bisher habe ich nur einmal Nieten in Stoff eingeschlagen und von der Rückseite sahen die nicht wirklich toll aus. Der Stoff war um die Niete ziemlich gefranst… von vorne alles gut, aber eben nur von vorne. Aber bei dieser Tasche hat man ja die Wahl: entweder Ösen oder Tunnelzug.

Anfangs dachte ich, mein Hauptstoff würde auch für den Verlängerungsteil noch ausreichen. Aber dafür war es dann doch zu wenig. Zum Glück hatte ich mir vor einiger Zeit beim Möbelschweden diesen tollen Katzenstoff gekauft und ich finde, die Stoffe passen doch auch ziemlich gut zusammen 🙂

Die Kordelstopper habe ich aus Kunstleder selber genäht und noch mit einem Schneeflockenknopf verziert. Sieht gut aus, aber so richtig praktikabel … es geht… fürs erste reicht es und funktioniert auch… und sieht vor allem schön aus. Aber ich denke, ich werde mir über kurz oder lang doch noch zwei richtige Kordelstopper kaufen.

Zum Abschluss möchte ich mich ganz herzlich bei Sabine und dem ganzen Team von Farbenmix für die unheimliche Mühe, die Ihr Euch jedes Jahr mit diesem Adventsprojekt macht, bedanken: DANKE, einfach nur klasse. Hoffentlich behaltet Ihr diese Tradition noch lange bei 🙂 Hier könnt Ihr Euch übrigens noch ganz viele andere Designs dieser Tasche anschauen. Es ist wirklich jede Tasche anders 🙂

Liebe Grüße, Brigitte

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Pyjamaparty: Finale!!

Pyjamapartys finde ich toll 🙂 Mitgemacht hab ich davon zwar nur wenige bei Klassenfahrten in meiner Schulzeit, aber es war immer lustig. Und alleine das Wort versetzt einen zurück. Ich muss dabei immer sofort an Hanni und Nanni denken. Diese Bücher habe ich als Kind verschlungen und da wurden ja so einige Pyjama- oder Mitternachtspartys gefeiert 🙂 Und seit einer Woche wird bei Tüt gefeiert. Sie hatte zum Pyjama-Sew-Along aufgerufen und bei ihr werden nun alle tollen Ergebnisses gezeigt 🙂

Da ich zwei Wochen in Urlaub war, kommt mein Pyjamabeitrag erst heute 🙂 Zum Urlaub und auch der dort gemachten Beute demnächst mehr….

Pyjama_Sew_Along_2

Mir hat dieser Sew Along viel Spaß gemacht. Denn wann kann man schon mal solche Stoffe für sich selbst vernähen? Froschkönig oder Eisbären… Als Shirt nicht so wirklich geeignet, aber als Nachthemd? Perfekt. Daher habe ich auch direkt zugegriffen. Als Schnitt habe ich das Oversizeshirt Sophie von pattydoo gewählt. Das gab es mal für Newsletterabonennten gratis. Eigentlich ist das Shirt nicht so wirklich mein Geschmack. Es ist echt groß und auch so geschnitten.

Pyjama_Sew_Along_5

Aber für ein Nachthemd ist es ideal. Man braucht dazu allerdings – finde ich – eine Leggings, denn sehr lang ist das Shirt nicht. Aber da man für diese Länge schon zwei Meter Stoff braucht (wegen der enormen Breite des Schnitts), habe ich es nicht verlängert. Als erstes habe ich das Froschkönigshirt genäht 🙂 Ich finde es toll, einfach wirklich märchenhaft.

Der_Frosch

Da mir der Schnitt als Nachthemd gefiel und er sich auch super schnell nähen läßt, habe ich nach einem zweiten Stoff Ausschau gehalten und bin dabei über die Eisbären gestolpert 🙂 Klar, dass die auch mitmussten.

Eisbaerstoff

Übrigens ist es mir bei den Eisbären dann passiert… Das Nähen läuft super und ist ja auch fast blind zu machen, so leicht und unanstrengend… Und was passiert? Ich semmel voll mit der Overlook in den Stoff und schneide mir ein Loch rein bzw. einen Schnitt… Zum Glück ist mir das beim Annähen der Ärmel passiert, sprich der Schnitt ist kurz darunter. So konnte ich ihn relativ einfach schließen. Das gleiche habe ich dann auch auf der anderen Seite gemacht und nun sieht das Ganze aus wie – zwar unnötige – Brustabnäher. Rettung gerade nochmal geglückt. Beim nächsten Mal werde ich auch bei einfachen Nähten besser aufpassen. Einmal muss das glaub ich jedem mal passieren 🙂

Jetzt werde ich mich auf der Pyjamaparty mal umsehen, was es so alles zu bestaunen gibt. Herzlichen Dankt nochmal an Dich, liebe Julia, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, diesen Sew Along zu starten und zu betreuen 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

Pyjama Sew Along: Ich bin dabei

Ein Pyjama Sew Along… Das nenn ich doch mal ne cool Idee 🙂 Danke liebe Julia für die Idee, die Umsetzung und die Betreuung dieses Sew Alongs 🙂

SewAlong

Tja, nur was nähen bei diesem Sew Along… Ich überlege da ja schon seit einigen Tagen. Auf der einen Seite gibt es richtig viele tolle Schnittmuster zu diesem Thema, da ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Aber eigentlich möchte ich momentan erstmal auf meine vorhandenen Schnittmuster zurückgreifen. Sind ja nicht gerade wenig und sehr viele wurde bisher noch nicht mal ausgedruckt…

Insgesamt schwirren mir drei Projekte im Kopf herum. Da wäre zum einen ein Bademantel – den darf man auch nähen 🙂 Denn seit ich meine Esther genäht habe, steht eine Esther aus Frottee auf meiner To-Sew-Liste. Ich finde, dieser Schnitt eignet sich perfekt auch als Bademantel. Vorteil wäre: der Schnitt ist schon fertig ausgedruckt, geklebt und ausgeschnitten. Ich könnte also direkt starten – so ich einen schönen Frotteestoff finde…

Als zweites dachte ich an eine Kombi aus Shirt und Hose. Für das Shirt würde sich die FrauFrida perfekt eignen und als Hose, die Pyjamahose aus dem Buch „Liebe auf den ersten Stich“. Diese Kombi müsste theoretisch mit einem Webstoff genauso gut funktionieren wie mit Jersey.

Idee Nummer drei ist das Oversize-Shirt Sophie von Pattydoo. Diesen Schnitt gab es irgendwann mal für die Newsletterabonennten kostenlos. Bisher wurde ich mit dem Schnitt nicht warm, denn so richtig schick ist ein Oversizeshirt nicht wirklich. Aber als Nachthemd… das könnte der ideale Verwendungszweck für diesen Schnitt sein, vielleicht ein wenig verlängert. Auch dieser Schnitt müsste aus Webstoff und aus Jersey gehen. Gedacht ist er zwar für dehnbarer Stoffe, aber da der Schnitt recht groß und weit ist, dürfte Webstoff eigentlich auch kein Problem sein.

Alle drei Varianten werde ich mit Sicherheit nicht nähen, alleine aus Zeitgründen. Aber was es werden wird, wird sich glaube ich im Stoffladen entscheiden. Je nachdem welcher Stoff mit mir spricht und was er so werden will 🙂 Bin selbst sehr gespannt.

Wer sonst noch bei diesem SewAlong mitmacht, könnt Ihr Euch hier anschauen.  Und was es alles an tollen Pyjamaschnitten gibt, hat Julia hier zusammengestellt. Wenn Dir also noch eine Idee zum Mitmachen fehlt, wirst Du da bestimmt fündig 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Mini-Money-Bags

Als dieses Schnittmuster rauskam und ich die vielen niedlichen Beispiele im Netz gesehen habe, gab es für mich nur eins: ich will auch 🙂 Daher habe ich auch ziemlich schnell die Anleitung von keko-kreativ gekauft… und nun lag sie da, mächtig lange… wie das manchmal so ist… Aber nun habe ich endlich zwei Mini-Geldbörsen genäht.

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Und nun frage ich mich wirklich, warum ich dafür so lange gebraucht habe. Denn ich habe selten etwas genäht, das so schnell fertig war und dann auch noch so einfach und problemlos. Die Anleitung ist wirklich gut 🙂

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Da langsam ja auch Weihnachten ins Blickfeld kommt – ja… ich weiß… dauert noch ein wenig …. aber eben nur ein wenig und dann ist es dann ganz plötzlich da 🙂 – finde ich die Anleitung auch perfekt. Denn diese kleine Geldbörse ist ideal als Geschenk.

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Für zwischendurch ist diese Geldbörse toll. Schnell zur Eisdiele, an den Strand, auf den Markt und das dann ohne die dicke Börse, nur mit dem Wesentlichen bestückt 🙂 Ideal. Daher werde ich diese Börse sicher noch einige Male für die Geschenke- und Mitbringselkiste nähen. Außerdem lassen sich hier toll Stoffrest abbauen 🙂

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Mit diesen kleinen Portemonnaies habe ich nun auch endlich wieder einen Beitrag für Katharinas Taschen-Sew-Along, im August werden bei ihr „Mini-Taschen“ gesammelt  🙂 Und da die Mini-Börse in blau mit den Blümchen für mich ist, dürfen die beiden heute auch zu RUMS.

Liebe Grüße, Eure Brigitte

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Aiken und Romy = OAL 2016

Auch in diesem Jahr haben Andi und Lauren wieder zum Outfit Along  aufgerufen. Bei dieser Aktion ist es immer Ziel, ein komplettes Outfit zu produzieren, halb gestrickt und halb genäht. In diesem Jahr war es die Idee, einen Rock zu nähen und dazu passend einen Sommerpulli.  Aber bevor ich Euch dazu mehr berichtet, erstmal mein OAL 2016 🙂

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In diesem Jahr wurde der Hollyburn skirt als Rockidee vorgeschlagen und die neue Strickanleitung Zinone von Andi als Sommerpulli. Beides habe ich nicht genommen, denn ich wollte keine neuen Schnitte oder Anleitungen kaufen, sondern etwas aus meinem ziemlich reichlichen Fundus verwenden 🙂 Daher habe ich mich für den Rock Romy von pattydoo entschieden und für den Pulli Aiken von Andi selbst.

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Den Rock habe ich damals direkt als Ina ihn auf den Markt gebracht hat gekauft und auch einmal in der Wickelvariante genäht. Zu dieser Zeit hatte ich noch keinen Blog und so richtig gut ist mir dieser Rock damals auch nicht gelungen. Seitdem schlummerte das Schnittmuster auf meinem Rechner…. Generell finde ich den Schnitt total schön, besonders in der durchgehenden Variante, die ich auch hier genäht habe. Dieses Mal sitzt der Rock auch richtig gut, weil ich es mittlerweile hinbekomme, Schnitte entsprechend anzupassen 🙂 Genäht habe ich Romy aus einem Rest Jeansstoff.

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Als Pulli habe ich mir die Aiken ausgesucht. Auch diese Anleitung besitze ich schon recht lange, aber als Wollpulli  finde ich Aiken für mich total ungeeignet. Zum einen sind mir Wollpullis meist zu warm und zum anderen kann man durch das Lochmuster vorne und hinten nicht wirklich was drunter tragen. Und unter Wollsachen trage ich immer ein T-Shirt oder so. Aber als Sommervariante aus Baumwolle dachte ich, könnte der Pulli perfekt sein… Und er ist es, mit kurzen Armen einfach ideal. Gut, bei Temperaturen wie heute, kann man auch einen solchen Pulli nicht mehr anziehen. Dafür ist er dann doch zu dick. Aber generell mag ich ihn sehr.

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Auch hinten macht sich das Lochmuster super. Möglicherweise mache ich ihn aber nochmal auf, denn für den Rock finde ich die Länge in Ordnung. Aber auf eine Hose kann ich den Pulli nicht tragen, dafür ist er einfach zu kurz… Daher kann es sein, dass ich mich doch dazu aufraffe, das Bündchen unten nochmal aufzuribbel und dann den Pulli einfach 5 Zentimeter länger stricke. Geht ja zum Glück bei Pullis, die von oben gestrickt werden ohne große Probleme… Oder es bleibt einfach bei einem Rockpulli 🙂

Das Lochmuster selbst war ein bisschen nervig. Eigentlich ist es gar nicht so schwierig und auch wie immer bei Andi gut erklärt. Trotzdem habe ich glaube ich mindestens dreimal neu angefangen, weil jedesmal so nach fünf oder sechs Reihen, das Muster verrutscht war… Aber irgendwann klappt es dann und dann läuft’s 🙂

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Zum Glück konnte ich letztes Wochenende endlich die Bilder machen, so dass ich mein OAL 2016 noch haarscharf beim vorletzten MeMadeMittwoch zeigen kann. Und jetzt geh ich stöbern, was die anderen Mädels alles so gezaubert haben 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

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