Eine Sommer-FrauAiko geht immer

Vor allem aus diesem traumschönen Schwalbernstoff 🙂 Diesen Stoff bewundere ich ja schon ewig auf diversen Blogs, aber da ich meistens meine Stoffe in den Läden vor Ort kaufe… Die hatten ihn halt bisher nie. Und nun war ich letztens auf einer Handarbeitsmesse und was bot da ein Stand an? Genau diesen Schwalbenstoff und dann auch noch in diesem schönen Sonnengelb. War klar, dass der mit mußte 🙂

Und welches Schnittmuster eignet sich dafür besser als FrauAiko. Ganz schlicht ohne irgendwelche Schnörkel, so dass der Stoff ganz alleine wirken kann. Viel mehr gibt es hierzu gar nicht zu erzählen, denn eine FrauAiko geht eben immer 🙂

Bei dieser FrauAiko habe ich wieder einen meiner Zierstiche für die Säume verwendet, eine Fake-Covernaht. Bei der Musterrichtung bin ich allerdings etwas unsicher. Eigentlich dachte ich, ich hätte den Stoff in der richtigen Richtung zugeschnitten. Aber wenn ich mir die Bilder so ansehe… ich glaube, eigentlich sollten die Schwalben nach oben fliegen… Tja,…egal, ich trage dieses Shirt trotzdem super gerne 🙂 Soll so 🙂

Noch mehr selbstgemachte Sachen findet Ihr heute hier 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Flaum goes Flauschi

Besser kann man diesen Post nicht nennen 🙂 Meine heutige Jacke ist wirklich ein Flauschi sondergleichen und passend dazu heißt die Anleitung von Justyna Lorkowska „Flaum“. Gestrickt habe ich an dieser Jacke ja ziemlich lange… Sie hat als Herbstjacke für den KnitAlong 2016 begonnen… Lag aber nicht an der Anleitung oder so, mich hat zwischendurch einfach die Lust verlassen und ich habe diverse andere Sachen produziert 🙂 Um aus diesem Ufo endlich ein tragbares Teil zu machen, habe ich sie mit auf die Projektliste für „Auf der Nadel im April“ gesetzt und siehe da, bis auf ein Sockenprojekt, sind alle Projekte davon fertig, Tschaka!!!

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12 Colours of handmade Fashion: GELB

Für diesen Monat hat sich Selmin die Farbe Gelb für ihre Aktion „12 Colurs of handmade Fashion“ ausgesucht. Manchmal ist das mit Farben ja so eine Sache, aber gelb fand ich von Anfang an super 🙂 Denn gelb ist ja auch eine Farbe mit vielen Nuancen und so für jeden irgendwie tragbar. Passenderweise hab ich mir schon vor ein oder zwei Monaten einen wunderschönen, etwas dickeren Strickstoff in gelb mit grau meliert für einen Strickmantel gekauft. Aber wie das so ist, dauert das manchmal mit der Umsetzung und da kam Selmin mit gelb genau richtig 🙂 Hier ist er

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Blusen Sew-Along 2017: Finale!!

Finale!! Und ich hab’s geschafft, meine erste Bluse ist fertig geworden!! Und ich liebe sie 🙂 Meine MaCalla von Frau Liebstes und hier ist sie:

Genäht habe ich sie aus einem terrakottafarbenen Leinenstoff. Im Original ist er nicht ganz so knallig, aber die Farbe läßt sich nicht gut fotografieren. Leider ist der Stoff, wenn man ihn sich genauer ansieht, nicht von so toller Qualität, leider… Denn es finden sich an mehreren Stellen kleine Löcher im Stoff, echt ärgerlich… Aber ich finde diese Bluse klasse und werde diesen Schnitt mit Sicherheit nochmal nähen 🙂 Weiterlesen

Mein MysteryKAL-Schal: Building Blocks

In meinem Rückblick habe ich Euch ja schon „angedroht“, dass ich so einige Sachen aus dem letzten Jahr noch nicht gezeigt habe 🙂 Eins dieser Projekte ist der Schal „Building Blocks“ nach einer Anleitung von Stephan West.

Wie jedes Jahr im Herbst initiiert Stephan West einen MysteryKAL, d. h. man weiß, wie viel Wolle gebraucht wird, in welcher Stärke und wie die Maschenprobe ausfallen soll. Tja, und dann bekommt man jede Woche ein neues Stück von der Anleitung. Weiterlesen

Der Winter kann kommen ….

…. denn mit meinen neuen Handschuhen bin ich bestens gewappnet 🙂

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Ich bin total begeistert 🙂 Handschuhe zu stricken macht genauso viel Spaß wie Socken zu stricken. Also mir …  Es ist nur ein bisschen friemeliger, da man, wenn man die Finger strickt, 8 Nadeln in der Hand hat: vier für den Finger und vier für den eigentlichen Handschuh. Aber wenn man für die Finger kurze Nadeln nimmt und die möglichst auch noch in einer anderen Farbe, klappt das wirklich gut.

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Gestrickt habe ich dieses Paar nach dem Makeristvideo von Marisa von maschenfein. Ich bin ja ein erklärter Fan von Anleitungsvideos und habe mir schon recht viele gekauft (auch das hier habe ich mir höchst-selbst gekauft, allerdings zum Frühbucherrabatt 🙂 !) Mit dieser Anleitung ist das Handschuhe stricken wirklich einfach. Gezeigt werden Fingerhandschuhe und auch Fäustlinge, beide nach den eigenen, individuellen Maßen. Das war auch der Grund, weshalb ich mir den Video gekauft habe, damit ich die Möglichkeit habe, jedem seine passenden Handschuhe zu stricken 🙂

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Als Wolle habe ich ein, wie ich finde, traumhaftes Sockengarn gefunden 🙂 Eigentlich ganz normales, popliges Sockengarn, ABER mit 10% Kashmir 🙂 Herrlich, super kuschlig (Lang Y*rns Super Soxx, Cashmere Color 4 Ply). Kostet allerdings auch rund doppelt so viel wie normales Sockengarn….

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Auch hier habe ich – zum Glück – wieder eine Maschenprobe vorab gestrickt und auch gebadet und gespannt, also feucht in Form gezogen. Hatte ich eigentlich gar nicht vor, ist ja Sockenwolle… Kenn ich ja, dachte ich …. Aber als ich so anfing, fragte der Punktemann so ganz nebenbei, ob ich denn auch hier wieder eine Maschenprobe gemacht hätte, wäre ja Schade, wenn ich mir die ganze Mühe mache – habe da noch so einige Projekte in Zusammenarbeit mit dem Christkind in Planung 🙂 – und dann passen die nicht…. Und er hatte Recht. Bei diesem Garn stricke ich scheinbar lockerer als „normal“, sprich ich brauche 2 Maschen weniger auf 10 Zentimeter. Das ist echt viel. Denn Handschuhe sind so ganz grob meistens irgendwas um 20 Zentimeter im Durchschnitt, heißt ich hätte ohne Maschenprobe rund 4 Maschen zu viel. Vier Maschen sind aber teilweise eine ganze Handschuhgröße… Ich kann also jedem nur empfehlen, macht auch bei solchen Projekten eine Maschenprobe, es lohnt sich.

Hier auf diesem Bild kann man es auch, glaube ich, erkennen: der linke Handschuh ist bereits gewaschen und der rechte nicht. Er ist kleiner, nicht extrem viel, aber kleiner.

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Und ich bin echt froh, dass meine Handschuhe nun fertig sind, denn ich konnte sie schon gut gebrauchen. Heute früh war es auf der Hunderunde doch ziemlich frisch… Fingerlose Handschuhe und ein paar Fäustlinge sind auch schon in Planung, aber zuvor müssen die Projekte mit dem Christkind fertig werden 🙂

Jetzt werde ich es mir mit Strickzeug und einer schönen Tasse Kaffee auf dem Sofa gemütlich machen, denn bei uns herrscht perfektes Strickwetter: kalt und nass 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: RUMS, Stricklust und Link Your Stuff

Und wieder drei auf einen Streich…

Wenn mir eine Anleitung gefällt, muss ich die wohl immer dreimal stricken oder häkeln 🙂 So scheint es zumindestens… Denn auch das Tuch „Fractal Danger“ von Martina Behm habe ich direkt dreimal gestrickt 🙂 Das erste, das ich Euch heute zeige – in der Farbe Beau, eine Mischung von Creme über ganz hellgelb zu mint 🙂 ist mein Tuch geworden…

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Aber von vorne: Für einen runden Geburtstag habe ich ein besonderes Geschenk gesucht, eines was man sich nirgendwo kaufen kann. Was liegt da näher, als ein schönes Tuch / Schal selbst zu stricken. Weiterlesen

Herbst = Tücherzeit

Und was liegt da näher, als Euch ein Tuch zu präsentieren 🙂 Schals und Tücher stricken ist einfach toll. Irgendwie habe ich auch jedesmal das Gefühl, dass ein Tuch schneller fertig ist als eine Strickjacke oder ein Pulli. Ist eigentlich Quatsch, denn wenn man sich teilweise die Dimensionen von solchen Tüchern ansieht… Aber egal, Tücher sind auf alle Fälle toll und man kann auch nie genug haben 🙂 Daher werde ich Euch in der nächsten Zeit noch ein paar andere neue Tücher/Schals präsentieren 🙂

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Heute zeige ich Euch meinen Askews Me Shawl von Stephan West. Seine Designs sind super und immer anders und vor allem lernt man meist auch irgendetwas Neues. Bei diesem Tuch habe ich Freundschaft mit Patenmuster geschlossen 🙂 Bleibt einem im Prinzip auch nichts anderes übrig, denn das ganze Tuch wird in zweifarbigem Vollpatent gestrickt. Entweder man mag es nach einiger Zeit oder man beendet das Ganze vorzeitig und ribbelt…..

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Ich spreche da aus leidvoller Erfahrung. Vor zwei oder drei Jahren habe ich mir traumhafte Wolle für einen Sommerpulli gekauft. Der Pulli stammte aus einem Filatiheft und ich fand ihn wahnsinnig schön. War aber zu dieser Zeit völlig ahnungslos, was Patent so bedeutet…. Tja, und dann habe ich angefangen und wie das oft so ist, wenn man die Maschen hin- und herschiebt, da rutscht einem, wenn man Pech hat, auch mal ein Schwung Maschen von der Nadel… Im Prinzip nicht schlimm, man fängt sie wieder auf, wenn sie sich nach unten gezogen haben, strickt man sie wieder hoch und alles ist gut…

Bei Patent sieht das leider anderes aus. Theoretisch kann man da wohl auch Maschen wieder hochstricken, aber ich nicht.  Das ist mir damals zwei oder dreimal passiert, jede Stelle extrem gut sichtbar und das war dann das Aus für diese Projekt. Und mein Fazit war, Patentmuster sieht klasse aus, aber ich mag es nicht.

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Aber wenn man Stephen West Designs mag, kommt man irgendwie nicht an Patent vorbei und mittlerweile ist ja auch zweifarbiges Patent mit Mustern modern – was noch toller aussieht 🙂 . Im letzten Jahr gab es ein großes Rudelstricken (Spring Scarf KAL) von ihm mit insgesamt 10 Anleitungen, unteranderem diesem Tuch. Damals habe ich noch geschwächelt, aber jetzt ist es da 🙂

Gestrickt habe ich es aus Lana Gr*ossa Cashcot. Ein tolles Garn, Baumwolle mit 15% Kashmir gemischt. Weich, warm und trotzdem nicht so megawarm…. Die Farben gelb, mittelbraun und petrol hatte ich noch aus anderen Projekten übrig und zwar von allem recht viel. Ich schätze jeweils so ca. 2-3 Knäule. Zusätzlich habe ich mir im Ausverkauf von dieser Wolle mal zwei Knäule in creme und in dunkelbraun dazu gekauft. So hatte ich genug, denn Paten schluckt ja ziemlich viel Wolle.

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Um direkt von Anfang an größere Katastrophen zu verhindern, habe ich ca. alle 10 Reihen einen Sicherheitfaden eingezogen. Falls ich eine Masche verloren hätte, hätte ich einfach bis dahin geribbelt, was ja überschaubar ist und wieder neu angesetzt. Habe ich nicht ein einziges Mal gebraucht, war klar, oder ?

Und mittlerweile stricke ich Patent auch wirklich gerne, habe sogar eine Strickjacke in Patent auf der Nadel:

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So wird aus einem Angstgegner ein Freund 🙂 Kann alles passieren beim Stricken 🙂 Und da dieses Tuch für mich ist, darf es heute zu vielen anderen schönen Sachen zu RUMs. Ich geh da jetzt eine Runde stöbern 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: RUMS und Stricklust

Restekissen zur Grannydecke

Da bin ich wieder 🙂 Gut erholt und mit vielen Ideen zurück aus einem richtig schönen und entspannten Urlaub mit dem Wohnmobil 🙂 Ach, so rumfahren und immer da Station zu machen, wo es schön ist, ist schon toll. Perfekt kann man damit natürlich auch Besuche machen…

Restekissen_1Haben wir alles gemacht und es war richtig schön. Die meiste Zeit waren wir an der Ostsee und haben da dann auch endlich mal die Sonne gesehen 🙂 Aber irgendwie scheint nur extrem zu gehen, denn prompt waren es dann 34 Grad… Aber mit Blick auf Meer ging das ganz gut 🙂 Allerdings war ich in dieser Zeit auf die virtuelle Welt bezogen recht untätig, denn oft hatte ich kein Netz oder nur ein seeeeehr langsames…

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Bis zu unserem Urlaub war ich allerdings nicht untätig. Meine Grannydecke kennt Ihr ja schon. Wie das allerdings bei solchen Projekten ist, bleibt immer noch eine kleine Menge Wolle übrig, mit der man dann meistens nichts Richtiges mehr anfangen kann. So ging es mir auch…

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Und dann hatte ich die Idee: ich verarbeite den Rest zu einem ordentlichen, gestreiften Granny. Ordentlich meint, jeder Streifen bzw. jede Reihe ist komplett, nicht wie bei meiner Restedecke, beider ich immer einen Wollrest so lange verhäkle bis er komplett verbraucht ist und dann, egal an welche Stelle ich bin, mit der neuen Farbe beginne. Das hat zu Folge, dass es wieder neue Reste gibt, die nun noch kleiner sind…. Aber auch daraus geht noch was: kleine Häkelblümchen 🙂 Ja, und davon habe ich dann soviele gehäkelt, wie es die Wolle hergab.

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Anschließend habe ich mir aus einer weißen/naturfarbenen Fleecedecke vom Möbelschweden zwei Kissen zugeschnitten (Endgröße 50 x 50 cm), beide mit Hotelverschluss. Vor dem eigentlichen Zusammennähen der Schnittteile habe ich auf die beiden Vorderseiten die Häkelteile aufgenäht. Auf das eine Kissen mittig das Granny und auf das andere Vorderteil habe ich die Häkelblumen verteilt. Anschließend habe ich die Kissen mit der Overlook zusammengenäht. So passen sie perfekt zur Grannydecke und verschönen nun ebenfalls unser Wohnmobil. Wer mir auf Instagram folgt, hat die Kissen schon kurz gesehen 🙂

Und jetzt werde ich mich mit viel Muse durch all die vielen Posts und Projekte arbeiten 🙂

Viele liebe Grüße, Brigitte

Verlinkt zu: RUMs, Tophill Kitchen Kissenparade und Häkelliebe