Minitasche sorgt für Ordnung

Katharina hat das Jahr 2016 unter das Motto „Taschen“ gestellt und dafür direkt einen Taschen-Sew-Along ausgerufen 🙂 Jeden Monat gibt es ein Thema. Der Januar steht unter dem Thema: „Gut organisiert ins neue Jahr“.

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Irgendwie komme ich im Moment kaum zum Nähen. Aber bei diesem Sew Along muss man einfach mitmachen, besonders bei diesem Monatsthema 🙂 Ordnung… Da hatte ich direkt meine Ohrhörer vom Handy vor Augen. Meine Handtasche ist ja eher klein, so dass alles, was mit soll, möglichst handlich sein sollte. Was liegt da näher, als so kleine Ohrhörer einfach in den Schlund der Tasche hineinzuwerfen und gut… Nur gut, ist echt anders….

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Ihr könnt Euch das Chaos sicher vorstellen. Dabei waren die Ohrhörer zwar immer, aber rausholen stellte sich immer als mittlere Katastrophe dar. Das hat mich ziemlich genervt. Die Lösung war mir auch  klar, das Täschchen „Circle Zip Earbud Pouch„, schon oft bewundert und seit langem auf meiner To-Sew-Liste…. Aber manchmal braucht man einen zweiten kleinen Tritt: das Thema des Monats 🙂 Nun herrscht endlich Ordnung in meiner Tasche. Als Stoff habe ich einen meiner Lieblingsstoffe genommen, den ich auch schon teilweise in meiner Handtasche integriert habe und aus dem auch meine Mini-Einkaufstasche ist. Passend dazu habe ich mir auch noch eine neue Geldbörse genäht, aber die zeige ich Euch nächste Woche 🙂

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Danke Katharina, für diesen wunderschönen Taschen-Sew-Along, so werden endlich auch die Projekte umgesetzt, die man zwar schon immer nähen wollte, aber aus irgendwelchen Gründen immer wieder nach hinten geschoben hat. Und da dieses Täschchen für mich ganz alleine ist, darf es natürlich auch zu RUMS.

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

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Mit „The Doodler“ zum ersten RUMS des Jahres

In meinem Post zum Thema „Best of DIY 2015“ habe ich ja schon angedeutet, dass im letzten Jahr noch wesentlich mehr Tücher entstanden sind, als ich gezeigt habe. Es dauert halt immer so seine Zeit bis ein Tuch vernäht, gespannt und dann auch noch fotografiert ist 🙂

Heute zeigen ich Euch meinen „The Doodler“:

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„The Doodler“ ist das Tuch, das beim Mystery KAL 2015 von Stephen West im November entstanden ist. Ich finde diese  Mystery KALs immer total spannend 🙂 Jeden Freitag kommt ein neuer Teil der Anleitung und man weiß am Anfang nur, wieviel Garn man benötigt, wieviele Farben man braucht und wie die Maschenprobe ist. Dann bekommt man noch Infos, wie man die Farben am Besten kombiniert, also Farbe A soll möglich einen Farbverlauf haben oder B und C sollten einen starken Kontrast haben. Das wars 🙂

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Da Stephen West immer etwas verrücktere Designs hat, habe  ich wieder Sockelwolle genommen. Die passte von der Nadelstärke (3,5) und ist auch entsprechend günstig. Ich bin  bei einem solchen Mystery KAL immer ein bisschen vorsichtig. Denn wenn mir das Ergebnis dann doch nicht gefallen sollte, würde ich mich ziemlich ärgern, wenn ich da irgendein edles und teures Garn verwendet hätte. Aber es war fast klar, ich finde das Tuch wieder ziemlich toll 🙂 Das Tuch aus dem Mystery KAL 2014 war ja auch super 🙂

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Toll finde ich immer die Ideen, die Stephen West hat. Auch dieses Mal, erst einen großen Flügel mit unterschiedlichen kleinen Schwingen, dann wird ein Zopf angestrickt und dann geht es wieder an der Flügelseite weiter. Richtig gut, bei ihm kann man eine Menge lernen, was die Konstruktion von Tüchern anbelangt 🙂

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Gestrickt habe ich die „kleinste“ Version, für die anderen Varianten hatte ich zuwenig Wolle… Aber ich bin auch mit dieser Version voll und ganz zufrieden. Für mich steht schon jetzt fest, beim nächsten Mystery KAL im November, den es bestimmt wieder geben wird, bin ich wieder mit dabei. Es macht einfach Spaß. Wobei man sagen muss, am Ende hat man richtig viele Maschen auf der Nadel. Ich glaube, es waren bei meiner „kleinen“ Variante so um die 640 Maschen… Da zieht sich eine Reihe … Aber trotzdem schafft man dieses Tuch wirklich gut in den angesetzten vier Wochen 🙂

Und dieser Doodler darf heute zum ersten RUMS des Jahres, da er für mich ganz alleine ist 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

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12-Tops-Challenge Oktober: FrauAiko Nr. 2

In dieser Woche werden die Oktober-Oberteile in der 12-Tops-Challenge von Constance vorgestellt. Ich präsentiere Euch heute meine FrauAiko Nr. 2:

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Eigentlich ist es die erste Frau Aiko gewesen. Denn mit dieser Fleeceversion wollte ich das Schnittmuster erstmal testen. Frau Aiko wird ja aus Webstoff genäht und daher war ich unsicher hinsichtlich der Passform. Zusätzlich wollte ich lange Ärmel haben und das musste ich auch erstmal ausprobieren. Darum habe ich die erste Frau Aiko aus einer Fleecedecke vom Möbelschweden genäht.

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Die eigentlichen Ärmel habe ich verlängert und die Taschen direkt aufgenäht. Grund war, dass ich den Zipfelrand der Decke als Saum für Frau Aiko nehmen wollte. Des Weiteren habe ich an den Seitennähten rundherum 2 Zentimeter zugegeben. Auf diese Weise ist das Oberteil wesentlich weiter und ich kann es perfekt als Überziehpulli nutzten. Sehr praktisch 🙂

Was in dieser Runde noch an tollen Oberteilen entstanden ist, könnt Ihr hier bestaunen 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

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Minitasche statt Plastiktütchen

Taschen besitzen wir ja viele 🙂 Jeder, der selber näht, hat mit Sicherheit einen mehr oder weniger großen Stapel davon. Was mir aber bisher immer gefehlt hat, war eine kleine Tasche. So in der Größe, wie man sie in Plastik in jeder Drogerie oder Kaufhaus bekommt. Denn wenn ich nur Kleinigkeiten einkaufe, Duschgel, Strümpfe oder ein Taschenbuch… brauche ich keinen großen Stoffbeutel und laufe damit dann auch nicht gerne herum. Daher habe ich mir nun eine Minitasche genäht, hier ist sie

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Als Basis habe ich „Omas Liebling“ von farbenfix genommen. D. h. ich habe die Anleitung für die Nähte verwendet und die Träger. Die Abnäher am Boden der Tasche, die sie etwas bauchiger machen, habe ich weggelassen. Bei so einer kleinen Tasche passt das so gar nicht. Und die Maße habe ich mir selber ausgedacht. Die Minitasche ist ca. 21 cm breit und ca. 23 cm hoch – ohne Träger.

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Rein passt da echt ’ne Menge und weil sie so klein ist, habe ich sie immer in meiner Hand- bzw. Hundetasche dabei. Und die ist ja nicht wirklich groß 🙂 Ein normaler Stoffbeutel geht da nicht so einfach rein… Sie passt natürlich auch vom Stoff perfekt zur Hundetasche 🙂

Bisher gibt es auch nur ein Exemplar von dieser Minitasche, denn mehr würden dann wieder überall sein, nur nicht da, wo ich sie brauche. Aber für Weihnachten werde ich davon sicher noch einige für die Geschenkekiste nähen. Ein Minitäschchen kann man immer gebrauchen.

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So habe ich es nach langer Pause mit dieser Tasche auch endlich wieder mal geschafft bei RUMS und auch bei 12 Monate – 12 Taschen mitzumachen. Ich wünsche Euch eine schöne und kreative Restwoche und gehe jetzt mal schauen, was die Anderen alles Schönes gewerkelt haben 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

P. S. Das muss ich doch zum Ende noch kurz berichten: Ich habe eine Neue 🙂 Ja, ich habe mich entschieden und habe mir eine neue Nähmaschine gekauft, die Pfaff Expression 3.5 und bin super begeistert von diesem Schätzchen. Danke Katharina, für Deine Beratung 🙂 Mehr über die Maschine berichte ich Euch demnächst. Wir müssen uns erstmal kennenlernen. Denn noch kann die viel mehr als ich und hat auch so diverse Füsschen im Angebot, die ich noch alle ausprobieren muss 🙂

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Meine neue Ebook-Hülle

Vor Kurzem habe ich mir einen neuen Ebookreader gegönnt. Mein Alter gehörte zu einem der ersten und war daher wenig komfortabel. Und so ein Ebookreader ist schon toll, besonders für unterwegs  und natürlich für Abends im Bett. Aber so ganz nackig…. Geht nicht 🙂

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Ich wollte eine schlichte Hülle, die meinen Reader gut schützt, besonders wenn ich ihn in der Tasche habe. Daher habe ich Filz als Aussenstoff verwendet. So besteht schon direkt durch den Stoff ein kleiner Schutz. Gefüttert habe ich die Hülle mit einem Rest meiner Jackie, also mit Walkstoff, der auch nochmal schützt. Und zusätzlich habe ich ein Stück Wischlappen als Polster zwischen den beiden Stoffe eingenäht.

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Ja, und nun könnt Ihr Euch alleine durch diese Auszählung vorstellen, dass das Ganze etwas dicker ist und ebenso die Nähte… Im Prinzip nicht schlimm und auch so gewollt… Aber: Das Schnittmuster habe ich mir selber zusammengebastelt, sprich die Maße  direkt vom Reader abgenommen. Alles perfekt… Wenn man dann aber meint, ganz am Ende, wenn nur noch das Futter und der Außenstoff getrennt zusammengenäht werden müssen, die Hülle ist ja viiieeel zu groß und schneidet dann den Stoff zurück… Ja, dann hat man eine schöne Tasche, nur passt die dann leider nicht….

Also, alles auf Anfang und nochmal von vorn…. Und siehe da, wenn man da nix wegschneidet, passt die Hülle perfekt…. Hätte ich auch schneller und einfacher haben können, aber nun habe ich eben zwei Taschen 🙂

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Die kleine Tasche ist von der Größe her genau richtig für Häkelnadeln und so haben die jetzt ein schickes neues Zuhause 🙂 Und da beide Taschen für mich sind, dürfen sie auch beide heute zu Rums, wenn auch etwas spät…

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

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Dotted Rays und Unicorn Parallelograms

Auch heute zeige ich Euch wieder etwas Gestricktes … Irgendwie komme ich im Moment kaum zum Nähen, aber Stricken geht irgendwie immer 🙂 Dotted Rays und Unicorn Parallelograms sind zwei von insgesamt 10 neuen Schals, die Stephen West für seinen Spring KAL bei ravelry designt hat.

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Das ist der Dotted Rays Scarf, ein Traum – finde ich. Gestrickt habe ich ihn mit einem Sockengarn aus meinem Fundus (130 g Crazy Zauberball) und Nadelstärke 6 (!) In der Anleitung wird auch ein ähnlich dickes Garn mit einer stärkeren Nadel verwendet. In der Kombi mit Nadelstärke 6 bekommt das Tuch einen tollen Lace-Charakter, herrlich 🙂 Es ist total fluffig und leicht, fast ein wenig wie Spinnenweb…

Und es geht super schnell. Ich habe dafür insgesamt nur 3 Tage gebraucht 🙂 Obwohl es echt groß ist…..

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Das zweite Tuch nennt sich Unicorn Parallelograms und ist der perfekte Restverwerter. Auch hierfür habe ich Sockelwolle genommen. Insgesamt besteht der Schal aus 20 Streifen und jeder Streifen war in der Anleitung mit 50 m angegeben. Bei mir sind das pro Streifen jeweils 13 g Sockelwolle…Besser geht gar nicht, um den Resteberg auf eine schöne und gleichzeitig sinnvoll Art und Weise zu reduzieren 🙂

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Wie Ihr seht, ist der Schal riesig. Wenn ich ihn mir nur einfach um den Hals lege, hängen die beiden Enden fast bist auf den Boden… Auch dieser Schal ging trotz seiner Größe relativ schnell, aber trotzdem habe ich dafür ein paar Tage länger gebraucht 🙂

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Selbstverständlich sind beide Tücher nur für mich alleine 🙂

Und jetzt werde ich mich wieder an meine Vianne machen, der Strickjacke für den Outfit Along 2015.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Restfeiertag und ein sonniges Wochenende 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

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Der Sommer naht…

… und was braucht man dann unbedingt? Ganz klar, einen Sommer-Loop 🙂 Es gibt in einem meiner Lieblingswollläden wieder dieses traumhafte, handgefärbte Bändchengarn… Tolles Garn mit Traumfarben…. Im letzten Jahr konnte ich ja da schon nicht dran vorbei gehen, zu lesen hier und hier 🙂

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Ist diese Farbe nicht auch wieder toll? Braun, Kupfer irgendwas mit Grüntönen… Perfekt passend zu all meinen Klamotten. Im letzten Jahr hatte ich ja beide Male ein ganz einfaches Dreieckstuch aus diesem Garn gestrickt. Beide gefallen mir auch nach wie vor gut, aber aus diesem Garn das dritte Dreieckstuch… Nicht wirklich, irgendwann ist es dann auch mal genug. Aber haben musste ich das Garn, also was daraus machen?

Da ich Loops an sich sehr gerne mag, war die Entscheidung relativ einfach. Es sollte ein einfacher Loop werden, sprich einer, den man nur einmal um den Hals legt und nicht doppelt. Denn dieses Garn ist eher schön als warm und daher dient der Loop auch eher Dekozwecken 🙂

Brauner_Baendchen_Lopp_2Darum habe ich mich selbst ans werkeln gemacht. Ich habe insgesamt 70 Maschen mit Nadelstärke 10 auf einer Rundstricknadel angeschlagen. Nun das Ganze zu einer Runde schließen. Aber: damit der Loop diesen schönen Fall bekommt, habe ich die aufgenommenen Maschen einmal verdreht und dann die Runde geschlossen. Anschließend habe ich ca. 12 cm in Runden rechte Maschen gestrickt. Dadurch ergibt sich innen kraus rechts und außen glatt rechts,

Damit das Ganze nicht zu langweilig wird, habe ich nach diesen 12 cm 3 Runden links gestrickt, 5 Runden rechts und wieder 3 Runden links. So wird der Loop in der Mitte etwas lebendiger. Ab da habe ich wie zu Beginn nur noch rechte Maschen gestrickt, bis zum Ende der Wolle, also fast bis zum Ende. Denn es muss ja noch zum Abketten reichen…

Und fertig ist der Sommerloop. Total einfach, super schnell gestrickt und sehr wirkungsvoll. Für den nächsten liegt die Wolle schon bereit 🙂

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Es sind übrigens in diesem Jahr noch einige weitere Tücher entstanden, hoffe, es wird Euch damit nicht langweilige. Aber in den nächsten Wochen werde ich noch ein paar zeigen müssen 🙂

Zum Schluss möchte ich Euch noch auf nächsten Mittwoch hinweisen, den 29. April. Da feiert mein Blog seinen 1. Geburtstag. Ich freu mich riesig. Schaut mal vorbei, ich war für Euch fleißig und es gibt was zu gewinnen 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

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Aus Alt wird Neu die Zweite

Ja, wenn man einmal mit dem Recycling oder Upcycling von Sachen angefangen hat, ist man infiziert 🙂 So ergeht es wenigsten mir…

Nachdem ich erfolgreich zwei alte Pullis zu neuem Leben erweckt habe, näheres dazu hier, ist mir mein Trenchcoat in die Hände  gefallen. Wirklich alt war der jetzt nicht, schätze das ich ihn so vor circa 4 Jahren gekauft habe. Eigentlich ein schönes Teil. Aber seht selbst, das ist bzw, war er:

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Die vielen Falten und Knuddel liegen daran, dass er locker 2 Jahre in meiner „Da müsste man mal was draus machen-Kiste“ schlummerte. Seit ich ihn besitze, habe ich den maximal drei oder viermal angehabt. Irgendwie sind wir nie wahre Freunde geworden. Was mit Sicherheit auch an der ziemlich toten Farbe liegt, die durch den Farbverlauf (ja, das ist ein Farbverlauf, kein Dreck 🙂 ) noch verstärkt wird. Diese „Nichtfarben“ stehen mir einfach nicht…

Also habe ich ihn aussortiert. Nur leider ist mir nichts Produktives eingefallen, was ich mit ihm machen könnte. Anfangs dachte ich, ich könnte da einen anderen Kragen drannähen oder ihn sonst wie pimpen…. Aber mir fiel nichts Gescheites ein.

Dann begann der Film und Serien Sew Along und Frau Haas mit ihren bunten Mänteln schwirrte immer öfter in meinem Kopf herum. Aber einen Mantel nähen…. Das traue ich mir in der Form noch nicht zu… Aber die Idee war da 🙂 Parallel erzählte mir eine Freundin, dass sie mal wieder Jeanshosen nachfärben müsste… Jeanshosen färben, aha, wie geht das, wie klappt das…. Und das Gedankenkarussell bei mir startet voll durch mit diesem Ergebnis:

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Ist der Mantel jetzt nicht der Knaller? Ich bin hin und weg 🙂 Ja gut, ich weiß, die Farbe ist sehr bunt und im Dunkeln leuchte ich ein bisschen 🙂 Aber sieht er so nicht klasse aus?

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Ich liebe ihn in diesem Apfelgrün. Das ist nämlich der Name der Farbe. Und es war super einfach. Seit ich den Mantel umgefärbt habe, habe ich ihn schon öfter angehabt, als all die Jahre vorher. Hat sich also voll gelohnt 🙂

Natürlich wird der Mantel auch bei meinen Sew Along Klamotten eingebaut – auch wenn er nicht selbst genäht ist, aber dafür selbst gefärbt 🙂

Was die anderen Mädels sonst noch so gezaubert haben, könnt Ihr Euch hier ansehen 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

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12 Top Challenge März: Aus Alt mach Neu

In dieser Woche sammelt Constance wieder alles, was im März an neuen Oberteilen entstanden ist, um unsere teilweise sehr deutliche Oberteilschwäche zu reduzieren. Ich bin heute mit zwei Oberteilen dabei, wobei ich beide nicht genäht habe, aber für mich umgenäht habe. Hoffe, das gilt auch 🙂

Zuerst zeige ich Euch einen roten Baumwollpulli, den ich vor ein oder zwei Jahren dem Punktemann gekauft habe. Eigentlich ist der Pulli auch sehr schön: dicke Baumwolle, schöne Farbe, schöner Kragen. ABER: es ist einfach ein Sack und der Punktemann hat ihn maximal drei- oder viermal angehabt… So wanderte er irgendwann in meinen „mal sehen, wofür man den noch gebrauchen kann“ – Stapel und ruhte dort.

Vor einiger Zeit fiel er mir wieder in die Hände und ich dachte, eigentlich wär der doch auch was für mich…  Also angezogen und abgesteckt. Und dann hieß es reinschneiden… Da braucht es echt Überwindung in etwas Ganzes, wenn auch Ungeliebtes reinzuschneiden… Ohne zu wissen, ob am Ende etwas Sinnvolles dabei herauskommt…. Aber es ht sich gelohnt. Mittlerweile gehört dieser Pulli zu meinen Lieblingen und wurde auch auf der Creativa ausgeführt 🙂

Gelungen ist das Ganze allerdings nur mit Hilfe der Overlock. Denn der Baumwollstrick ist sehr ribbelfreudig und so habe ich zuerst alle Schnittflächen mit der Overlock versäubert und anschließend alle Bündchen zweimal mit einem Zickzackstich abgesteppt. Gut, ich hätte das Bändchen unten vor dem Foto bügeln sollen… Aber egal 🙂

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Von diesem Erfolg angestachelt habe ich mir direkt den nächsten Pulli geschnappt: einen locker zwanzig Jahre alten Kaschmirpulli von mir selbst. Leider habe ich kein Vorherbild gemacht, hab ich in meinem Änderungswahn völlig vergessen 🙁

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Es war der ganz klassische Rollkragenpulli mit engen Bündchen an den Ärmeln, dem Bund und natürlich einem schmalen Rollkragen. All das habe ich rigeros abgeschnitten. Da der Strick sehr leicht ist, habe ich alle Ränder mit einem Rollrand versehen. Passt auch toll an den Ärmeln und am Bund. Am Kragen ging das leider gar nicht. Ich hatte sehr, sehr großzügig den Kragen wegschnitten und so hing dann der Ausschnitt weit über  die Arme. Was tun…. Nun ich habe einfach den Rand einmal eingeschlagen, festgenäht und ein Gummiband eingezogen und so einen perferkten Kragen bekommen.

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So habe ich jetzt zwei neue Oberteile in meinem Schrank, die ich auch richtig gerne anziehe und die ansonsten bei der Altkleidersammlung gelandet wären… Und da die beiden nur für mich sind, dürfen sie heute auch zu RUMS 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

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Ein fuchsiges Zuhause fürs Laptop


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Wer kennt ihn nicht, den tollen Fuchs von Katharinas Mug-Rug… Den Tassenteppich hab ich bisher zwar immer noch nicht genäht, aber der Fuchs wollte endlich in die Welt 🙂 Die Tasche hat sich bei mir im Kopf relativ schnell zusammengebaut. Den schwarzen Filz hatte ich noch, das Fuchswebband lag auch da und orangefarbenen Fleece hatte ich noch von meiner heißbeliebten Esther. Was liegt da näher, als daraus eine Fuchstasche zu nähen 🙂

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Und passenderweise schlummerte Katharinas Ebook schon lange bei mir auf dem Rechner… Für meine Tasche habe ich den Fuchs ausgedruckt und am Bauch verlängert, da ich ja eine rechteckige Fläche verzieren wollte. Für die Augen und die Nase habe ich einfach Kamps Snaps verwendet. Neben dem Fuchs ist eine kleine Tasche für die Maus aufgenäht.

Laptop_Tasche_3Gepolstert wurde die Tasche mit Volumenfiles und mit dem klassischen Wischlappen. Zusätzlich besteht das Futter der Laptoptasche aus kuschligem Fleece. So ist ausreichender Schutz sichergestellt.

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Ansonsten seht Ihr ja, handelt es sich um eine rechteckige Tasche mit Futter und Reißverschluss. Die Maße habe ich vom Laptop auf den Stoff übertragen und dann das Ganze entsprechend verziert. Ich mag meine neues Laptoptasche super gerne und sie ist nur für mich, daher darf sie heute natürlich auch zu RUMS 🙂

Mal sehen, was da heute sonst noch Tolles gezeigt wir…

Liebe Grüße, Eure Brigitte

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