Auf der Nadel im … Mai

Meine Technik hat sich bewährt: aus dem großen Pool angefangener Projekte einige wenige heraussuchen und diese dann ausschließlich in einem Monat bearbeiten 🙂 Von den vier Projekten im April sind mittlerweile 3 fertig und bei Nummer 4 handelt es sich um die Socken aus Baumwollgarn. Die müssen auch nicht fertig werden. Denn ein Sockenprojekt habe ich immer gerne in Reserve. Eines dieser Projekte, meine Flauschjacke, habe ich Euch ja im letzten Post schön präsentiert 🙂

So, und heute sind es sogar nur zwei Projekte 🙂  Nummer 1 ist eine Häkeldecke. Wie im letzten Jahr hat Drops wieder einen Häkeldecken-Mystery-CAL, den Spring Lane Drops-Along gestartet. Da mir das im letzten Jahr sehr viel Spaß gemacht hat und ich die Decke auch häufig nutze, habe ich auch in diesem Jahr wieder mitgemacht, also angefangen 🙂

Dieses Mal werden nur insgesamt sechs große Quadrate gehäkelt und mehr als 50 kleine… und die ziehen sich ziemlich… Daher hinke ich auch etwas hinterher… Eigentlich sollten am letzten Donnerstag schon alle Quadrate zusammengehäkelt werden. Dann kommen nur noch zwei Runden für die Borte. Mir fehlen allerdings noch 12 kleine Quadrate und ich muss noch gaaaaaanz furchtbar viele Fäden vernähen. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich zum Ende der neuen Woche wieder den Anschluss gefunden habe und dann ist ja auch das Ende in Sicht. Schön wird die Decke auf jeden Fall 🙂

Projekt Nummer 2 wird ein Sommerpulli. Die Wolle, 100% Baumwolle (Classico von LANA GROSSA) habe ich letztes Jahr im Ausverkauf gekauft.In dieser Farbe gab es allerdings nur noch 8 Knäuel, sprich 880 m, hoffe, dass ich damit hinkomme… Als Modell habe ich wieder auf die bewährte Anleitung Aiken von Andi Satterlund zurückgegriffen. Denn die habe ich bereits einmal als Sommerpulli mit kurzen Armen gestrickt und obwohl das Garn nicht wirklich ideal dafür gewesen ist – relativ dickes, festes und stumpfes Baumwollgarn – trage ich den Pulli recht oft und gerne.

Nach der Maschenprobe brauche ich etwas mehr Maschen als angegeben für die 10 cm, daher stricke ich die Größe L, um so dann hoffentlich auf eine M zu kommen.

Insgesamt  werde ich die Aiken allerdings länger stricken, dann kann ich sie zu Röcken und zu Hosen anziehen. Und meine Aiken bekommt wieder kürzere Ärmel. Wie kurz oder lang, wird sich zeigen, wenn ich weiß, wieviel Garn für die Ärmel übrig bleibt.

Aber schon jetzt merke ich, dieses sich focussieren auf wenige Projekte ist sehr angenehm. Nicht nur das es viel schneller geht, man verliert auch nicht so leicht den Faden und muss sich nicht jedesmal neu in ein Projekt hineindenken… Mir tut es auf jeden Fall gut, mich auf wenige Projekte zu konzentrieren 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: Auf den Nadeln im Mai

Flaum goes Flauschi

Besser kann man diesen Post nicht nennen 🙂 Meine heutige Jacke ist wirklich ein Flauschi sondergleichen und passend dazu heißt die Anleitung von Justyna Lorkowska „Flaum“. Gestrickt habe ich an dieser Jacke ja ziemlich lange… Sie hat als Herbstjacke für den KnitAlong 2016 begonnen… Lag aber nicht an der Anleitung oder so, mich hat zwischendurch einfach die Lust verlassen und ich habe diverse andere Sachen produziert 🙂 Um aus diesem Ufo endlich ein tragbares Teil zu machen, habe ich sie mit auf die Projektliste für „Auf der Nadel im April“ gesetzt und siehe da, bis auf ein Sockenprojekt, sind alle Projekte davon fertig, Tschaka!!!

Gestrickt habe ich diese Jacke mit zwei Fäden, einmal aus dem Garn Cara von Lang Yarns. Es besteht zu 32 % aus Seide, der Rest ist Nylon. Dieser Faden ist wahnsinnig dünn, aber auch super flauschig mit langen weichen Fasern. Aber ich konnte ihn nicht alleine verstricken. Eigentlich wolle ich aus der Cara eine Jacke oder einen Sommerpulli stricken, bin aber schon an einer Maschenprobe gescheitert. Mit Lacegarnen kann ich umgehen, aber das war hier wirklich eher ein Faden mit Flausch… Hat so gar keinen Spaß gemacht. Daher habe ich mich nach einem Begleitfaden umgesehen und habe – im Supermarkt, man mag es kaum glauben – Sockenwolle von Regia gefunden, die farblich absolut perfekt dazu gepaßt hat. Und als Kombi finde ich die Garne ideal. Hier könnt Ihr sehen, wie flauschig die Jacke ist 🙂

Als nun das Garnpaar feststand, habe ich mich auf die Suche nach einer passenden Anleitung gemacht. Und da fiel die Entscheidung dann ganz schnell auf Flaum. Könnte mir durchaus vorstellen, die Jacke nochmal zu stricken. Dann würde ich allerdings die Jacke im Ganzen länger stricken, d. h. später mit den Taschen beginnen. Aber auch so liebe ich die Jacke.

Hinten ist sie wie Ihr seht ein ganzes Stück länger. Dadurch kann man sie wunderbar zu Hosen und zu Kleidern anziehen. Gestrickt wird die Jacke von oben, ohne Nähte und auch die Taschen werden direkt eingestrickt.

Die Technik für die Taschen funktioniert gut, aber wenn man sie einmal angefangen hat, steht die Länge der Jacke fest, das sollte man bedenken, wenn man mit ihnen beginnt. War mir irgendwie nicht so klar, ansonsten hätte ich möglicherweise die Jacke noch ein bisschen länger gestrickt.

Das tolle an dieser Jacke ist, sie ist megagemütlich, warm und trotzdem schick. Finde, diese Strickjacke kann man auch durchaus mal als Ersatz für einen legeren Blazer verwenden. Und da sie nur für mich ist, darf sie heute auch zu RUMS.

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: RUMS, Stricklust und Link Your Stuff

Auf der Nadel im … April

Endlich bin ich mal wiede dabei 🙂 Ist ja nicht so, als hätte ich nicht immer ziemlich viel auf den Nadeln, aber irgendwie ist entweder der Monat rum, bevor ich die Sachen fotografiert habe, oder sie sind schon fertig oder es wurden Ufos…. Denn wenn man viel und gerne strickt, sieht man ja auch andauernd irgendwelche neuen tollen Anleitungen und muss die dann auch direkt beginnen, bevor alles andere fertig ist…. Und damit diese Ufos jetzt endlich mal fertige Projekte werden, möchte ich diese Aktion von Marissa jetzt nutzen, um aus allen Sachen, die ich auf den Nadeln habe, eine Handvoll Projekte jeden Monat auszusuchen, die dann auch möglichst bis zum nächste Monat fertig sind 🙂

Dazu gehört auch diese Jacke. Angefangen habe ich dieses Schätzchen im September letzten Jahres als Herbstjäckchen…. Sie ist superschön, wahnsinnig kuschlig und weich, aber irgendwie hat mich trotzdem irgendwann die Lust verlassen. Dabei war ich schon recht weit. Letzte Woche habe ich die Jacke endlich wieder aus der Versenkung geholt, den Body samt Taschen fertig gestrickt und vorgestern auch den ersten Ärmel beendet. Jetzt fehlt nur noch ein Ärmel, ja und dann Fäden vernähen etc. Müsste doch schaffbar sein 🙂

Bei den beiden nächsten Projekten handelt es sich um Socken 🙂 So zwischendurch finde ich Socken immer toll. Das erste Paar ist ein Waldemar. Mittlerweile sind die Socken beide an sich fertig, jetzt muss nur noch die Ferse eingestrickt werden, mit dem dunkelgrauen Garn. Denke, das ist ein schöner Kontrast. Gestrickt habe ich dieses Paar das erstes Mal komplett mit dem Sockenwunder und es klappt wirklich gut. Vor allem werden mit dem Sockenwunder meine Farbübergänge mit jedem Mal besser. Wie das mit der nachträglichen Ferse klappt, kann ich noch nicht sagen, die stricke ich zum ersten Mal. Ich werde berichten 🙂

Socke Nummer 2 ist ein Test. Denn ich kannte dieses Sommergarn von Reggia bisher gar nicht. Es besteht komplett aus Baumwolle, bis eben auf den üblichen Polyanteil von rund 30%. Alle anderen Sommersockengarne, die ich bisher ausprobiert habe, hatten immer nur einen Teil Baumwolle und der Rest war Wolle und der Polyanteil, wie bei den normalen Sockengarnen.Bin sehr gespannt, wie sich diese Socken tragen und auch wie haltbar und formstabil sie sind. Gestrickt habe ich auch diese Socke mit dem Sockenwunder, allerdings mit normaler Bumerangferse. Da es sich um ein Reggia Pairfect Garn handelt, muss die Ferse mitgestrickt werden, sonst passt das mit dem Muster nicht. Die Ferse habe ich dann einfach mit einem Nadelspiel ganz normal gestrickt und anschließend wieder alle Maschen auf das Sockenwunder gepackt.

Projekt Nummer vier ist mal wieder ein Tuch. Im meinem letzten Post habe ich es schon mal kurz gezeigt, denn bei diesem Tuch probiere ich die neuen Prym Ergonomics aus. Gestrickt wird es nach der Anleitung „22Little Clouds“ von Martina Behm, eine kostenlose Anleitung. Ich muss jetzt noch so gut 40 Gramm verstricken, dann beginnt Teil 2, der Rüschenrand.

Also so alles in allem, müssten diese Projekte relativ zügig umgesetzt werden können 🙂 Denn da warten noch eine Strickjacke, ein Pulli, drei Tücher und eine Decke auf ihre Vollendung bzw. einfach darauf, das es weitergeht 🙂 Aber ich hoffe, dass es so endlich mal zügig weitergeht, vor allem mit den großen Teilen. Denn irgendwie Stricken sich Tücher und Socken von alleine, aber Pullis oder Jacken…. die können sich manchmal ganz schön ziehen …

Und jetzt heißt es zurück an die Nadeln 🙂 Ich wünsche Euch noch einen schönen, erholsamen und kreativen Sonntag.

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Ein kleiner Nadel-Test

Allen, die viel stricken, wird es ähnlich gehen. Stricknadeln haben wir alle viele, ziemlich viele… Ganz einfache aus den Anfangszeiten, edle aus Holz, Bambus oder Karbon. Mit Wechselsytemen, ohne, lange Seile, kurze Seile, ja und dann natürlich die Sockennadeln, sprich Nadelspiele nicht zuvergessen. Da stellt man sich dann schon die Frage, braucht man wirklich noch mehr Nadeln? Und wie will man hier das Rad neu erfinden? Nadel bleibt ja Nadel… Aber auch wenn man es kaum glauben mag, es geht 🙂

Zwei dieser „neuen“ Nadeln möchte ich Euch heute zeigen und erzählen, was ich davon halte bzw. wie ich mit ihnen zurecht komme. Zuerst das Addi Sockenwunder… gut neu kann man es fast schon nicht mehr nennen. Aber ich schätze, viele kennen es aus diversen Bildern, Texten etc., haben damit aber noch nicht gestrickt. Ich habe es mir, glaube ich, schon im letzten Jahr gekauft und ziemlich schnell wieder weggelegt. Warum soll ich mir die Finger verbiegen, dachte ich, mit Nadelspielen komme ich super klar und bin damit auch schnell. Also blieb es bei einem sehr kurzen Anstricken bei dem ich mich unheimlich verkrampft habe, sowohl in den Fingern als auch im Nacken und damit war es dann erstmal zu Ende.

Wie Ihr hier nun sehen könnt, ist das Sockenwundern nun doch bei mir aktiv in Gebrauch 🙂 – Socke Nr. 1 ist schon fertig und die zweite frisch angeschlagen. Man kann also auch super seine Meinung ändern 🙂 Zum Sockenwunder muss ich sagen, ja, es ist winzig und am Anfang ist es sehr ungewohnt, nur diese kleinen und auch sehr kurzen Nadeln in den Fingern zu halten. Und ja, am Anfang neigt man auch zum Verkrampfen, ich zumindestens. Aber das ist einfach Übung. Wenn man sich ein wenig Zeit läßt und am Anfang nicht direkt eine Stunde am Stück damit arbeitet, klappt es auf einmal richtig gut. Wichtig ist, gerade am Anfang, dass man immer mal wieder kurz innehält und einmal durch seinen Körper geht und schaut, ist alles locker oder bin ich irgendwo verkrampft, zieh ich zum Beispiel die Schultern hoch vor lauter Konzentration… Was mit diesen Nadeln bei mir richtig gut funktioniert, ist mehrfarbiges Stricken, also Farbwechsel.  Bin bisher noch nicht so der Könner darin mit zwei Farben zu stricken, aber bei Socken hat es bisher kaum geklappt, durch die Nadeln. Meist hab ich den Faden-/Farbwechsel genau am Übergang von einer zur anderen Nadel und das krieg ich nicht wirklich gut hin. Mit dem Sockenwunder ist es noch nicht pperfekt, aber es funktioniert und wird  mit jeder Reihe besser 🙂

Fazit: Tolle Neuerung, aber mein Tipp, gebt der Nadel und auch Euch selbst ein wenig Zeit. Sobald Ihr Euch besser kennengelernt habt, kann daraus eine echte Freundschaft werden 🙂 Und lässt Euch nicht von der ersten Reihe entmutigen. Die erste, direkt nach dem Anschlagen ist einfach eng, aber dass ist auch bei anderen Nadeln oft eine weniger lustige Reihe, danach wird es gut 🙂

Die zweite Neue ist die Ergonomics von Prym. Beim ersten Betrachten sehen diese Nadeln etwas merkwürdig aus mit dieser schmalen Nase mit Minignubbel. Dann sind sie komplett aus Plastik und der Schaft am hinteren Ende ist dreieckig. Aber da ich ja beim Sockenwunder schon gelernt habe, dass man kein voreiliges Urteil fällen soll, habe ich mir am Freitag ein solches ergonomischen Paar gekauft. Um wirklich feststellen zu können, ob diese Nadel etwas für mich ist, habe ich ein Tuch mit ihr angefangen, dass mich normalerweise aufgrund der Wolle ziemlich nerven würde. Ich habe das ganz einfache Tuch 22-Littel-Clouds von Martina Behm angeschlagen. Schlicht glatt rechts mit einer Rüsche am Rand. Aber mein Garn ist ein Wolliumknäuel mit wunderschönen Farben. Die sind auch der Grund, warum ich mir immer wieder dieses Garn kaufe. Denn verstricken tue ich es ausgesprochen ungern. Es besteht meist aus jeweils fünf Fäden, die NICHT verzwirnt sind… und es ist egal wie langsam und sorgfältig ich stricke, wie sehr ich mich konzentriere, ich erwische sehr oft nur drei oder vier dieser Fäden und das sieht nicht gerade toll aus… und dann jedesmal die Masche fallen  lassen und bis zum Fehler wieder aller korrigieren, macht auch keinen besonders großen Spaß. Daher dachte ich, das ist doch ein gutes Testgarn.

Und es hat funktioniert 🙂 Diese neuartige Spitze wirkt wie eine Lacespitze, die es ja bei einigen Nadeln auch gibt, nur besser. Ich habe ganz bewußt schnell gestrickt und dadurch natürlich auch wesentlich unaufmerksamer was das Garn betrifft. Trotzdem habe ich fast immer alle Fäden erwischt. Klar, auch mit dieser Nadel ist mir mal einer durchgerutscht, aber im Gegesatz zu sonst, kaum erwähnenwert. Sehr angenehm ist auch das Gewicht der Nadel, besser gesagt ihr Nichtgewicht. Denn man hat fast nichts in der Hand. Wider erwarten läßt es sich recht angehen trotz des Materials (Plastik) mit ihnen stricken. Was auch positiv ist, dass sich das Seil nicht verdreht. Wie sich mit diesen Nadeln Mohair verstricken läßt, kann ich noch nicht sagen, könnte sein, das sie dafür nicht so ideal sind, da sie ein wenig stumpf sind. Für Baumwolle oder sonstige eher rutschige Garne toll, aber Mohair hakt ja manchmal schon bei Bambusnadeln. Aber das werde ich demnächst auch mal probieren, genauso wie die Sockennadeln. Leider hatte der Laden, in dem ich sie am Freitag gekauft habe nur Nadelspiele ab Nadelstärke 4 und die brauchte ich nicht…

Das einzige was mir an diesen Nadeln nicht gefallen hat, ist der Übergang Nadel zum Seil. Da waren bei mir noch kleine Plastikreste, die bei der Produktion nicht entfernt wurden. Sprich kleine Haken bzw. rauhe Kanten. Da ich mir nur ein Paar gekauft habe, kann ich nicht sagen, ob das Pech war oder ein häufigeres Problem. Ich konnte es aber sehr gut und schnell mit einer Nagelfeile beheben 🙂 und von daher ist auch bei dieser neuen Nadel mein Fazit: lohnt sich und ich werde sicher noch andere Stärken und vorallem die Sockennadeln ausprobieren  🙂

So läßt es sich doch prima stricken und testen, oder?  Und hier seht Ihr auch die tollen Farben des Garns… Habt einen guten Start in die Woche 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

P. S. Das ist keine Werbung. Die Stricknadeln habe ich mir selbst gekauft und ich schreibe hier über meine persönlichen Erfahrungen mit Ihnen ohne Auftrag von irgendjemandem.

MeMadeMittwoch #3: Grün ist toll!

Grün ist eine meiner Lieblingsfarbe und wer hier schon einige Zeit mitliest, weiß, Grün und Orange sind einfach MEINE Farben 🙂 Daher war für mich auch direkt klar, als Selmin die Farbe Grün als erste Monatsfarbe bei „12 Colour oft Handmade Fashion“ vorstellte, da machst Du mit. Gut der Januar ist nun schon länger vorbei, aber Grün bleibt eine super Farbe.

Heute zeige ich Euch altes und neues in Grün. Bereits vor längerer Zeit hatte ich mir eine langärmlige Liv in einem dunkelblauen Stoff mit gelbgrünen Punkten genäht. Dieses Teil trage ich auch recht häufig. Da der Stoff einige kleine Fehler hatte, bekam ich damals beim Stoffkauf zum Ausgleich mehr Stoff und hatte so recht viel übrig. Aus diesem „Rest“ habe ich nun eine kurzärmlige Liv genäht, denn der Frühling soll ja doch irgendwann kommen, glaube ich…. Und ich habe immer noch was übrig…

Wie immer habe ich bei diesem Schnitt die Ärmel angepaßt, denn bei allen Pattydooschnitten sind mir die Ärmel zu eng. Habe da immer das Gefühl von ‚Wurst in Pelle‘. Daher begradige ich die Ärmel immer vom Ansatz der Ärmel nach unten. So bleibt die Armkugel unberührt, aber der Ärmel an sich bekommt die gewünschte Weite.

Sehr begeistert bin ich von meinen ersten – ja wirklich, hab bisher diese Stiche bei meiner NäMa total übersehen oder vielleicht auch einfach ignoriert… – Fake-Cover-Nähten. Gefallen mir total gut und passen doch auch hervorragend zum Shirt 🙂 Hier sieht man auch, dass es wirklich grüne Punkte sind 🙂

Passend dazu trage ich meine heißgeliebte Boyfriend-Jeans. Eine richtig gute Kombi wie ich finde 🙂

Dann zeige ich Euch heute auch endlich Bilder von meiner Marion. Diese Strickjacke ist schon länger fertig, aber irgendwie habe ich sie beim Fotografieren immer vergessen…Jetzt gibt es endlich Bilder und sie darf nun heute zum Thema Grün endlich auf den Blog.

Gestrickt habe ich Marion nach der Anleitung von Andi Satterlund. Wie immer von oben und einem Stück, mache ich ja mittlerweile fast nur noch 🙂 Verstrickt habe ich die Big Merino von Drops mit Nadelstärke 5. Die Anleitung ist wie immer super angenehm nachzuschicken und durch die Nadelstärke geht es auch recht flott.

 

Bei dieser Jacke sind auch wieder die Knöpfe selbstgemacht, aus Fimo. Langsam ist allerdings mein Vorrat erschöpft und ich muss dringend neue Knöpfe backen 🙂

Was ich mittlerweile meistens bei Strickjacken mache, ist die Knopfleiste mit einem Stoffband zu verstärken. Katharina hat dazu ein tolles Tutorial geschrieben. Für das ganze Tutorial bin ich meistens zu faul 🙂 , daher gehe ich bei dieser Verstärkung immer eine Abkürzung: statt mir die Verstärkung aus Stoff selber zu nähen, kaufe ich mir farblich passendes Satinband und versehe dieses mit Knopflöchern und nähe es an. Klappt auch gut und spart einen Arbeitsgang. Bei dieser Marion habe ich aber artig die Verstärkung selbst genäht 🙂

Für die Farbe beige aus dem Februar liegt hier auch „schon“ ein Teil bereit. Allerdings muss ich das noch fotografieren, wenn es denn irgendwann mal nicht regnet…. Also, Ihr seht, grün ist wirklich meine Farbe. Leider kann ich heute noch keine Pussyhat vorstellen, aber es liegt pinker Stoff bereit und die Mützen wird man wahrscheinlich leider noch längere Zeit brauchen…  Aber auch ohne geht heute zu MMM 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

 

MeMadeMittwoch #2: Ramona-Cardigan

Eine tragbare Strickjacke… endlich 🙂 Denn außer meiner Kimonojacke sind alle meine Strickjacken eher Kleiderjacken, also relativ kurz und somit auf Hosen meist nicht so toll. Umso mehr habe ich nach der Kimonojacke nach einem Schnitt gesucht, der schnell umsetzbar ist und gleichzeitig auch auf einer Hose gut aussieht 🙂

Herausgekommen ist Ramona. Ich finde diesen eigentlich sehr einfachen Cadigan perfekt. Er wird von oben gestrickt, in einem Stück, schlicht glatt rechts. Also eigentlich ziemlich langweilig, aber mit der entsprechenden Wolle und Nadelstärke 4,5 geht es zügig. Und einen Vorteil haben solche simplen Anleitungen: man kann sie mindless abends beim Fernsehen stricken, ohne dauernd aufpassen zu müssen. Gestrickt habe ich sie aus dem Garn Mia von Lang *arns. Das Garn gibt es, glaub ich, mittlerweile nicht mehr, denn ich habe mir davon im letzten Sommer 10 Knäule im Sonderangebot gekauft. Gebraucht habe ich für die ganze Jacke nur ca. 5,5, d. h. ich hab noch richtig viel übrig, obwohl ich sie etwas länger gestrickt habe. Mal sehen, was ich aus dem Rest mache…

Für mich sind Strickjacken perfekt. Irgendwie sind mir Pullis immer zu warm, also nicht immer, aber immer mal wieder und dann einen Pulli ausziehen… geht nur mit entsprechendem Darunter, was man ja auch nicht immer anhat. Daher finde ich Jacken ideal. Unten drunter hat man immer ein auch alleine tragbares Teil, man kann die Jacke schließen und hat so – fast – einen Pulli und man kann die Jacke offen tragen oder im schlimmsten Fall einfach ausziehen. Besonders jetzt, unterschiedlich stark geheizte Räume und so, für mich die perfekte Variante.

Möglicherweise werde ich diesen Cadigan auch noch einmal stricken, denn ich finde ihn wirklich toll in seiner Schlichtheit. Und für 2017  habe ich mir vorgenommen, vermehrt auf Tragbarkeit und Kombinationsfähigkeit von meinen Projekten zu achten. Denn etwas zu stricken oder zu nähen, weil es Spaß macht, ist zwar auch toll. Aber noch toller ist es, wenn man am Ende eine in sich schlüssige Garderobe hat und sich alles untereinander kombinieren läßt.

Bei dieser Jacke ist übrigens alles selfmade 🙂

Denn auch die Knöpfe habe ich selbst gebacken, aus Fimo. Ich finde, die passen perfekt dazu 🙂 Was bei der Jacke noch fehlt, ist die Verstärkung für die Knopfleiste. Denn mittlerweile  bin ich davon ein großer Fan … Aber die wird noch kommen 🙂

Weitere tolle selbstgemachte Klamotten findet Ihr heute hier, viel Spaß beim Stöbern 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: MMM und Stricklust

MeMadeMittwoch #1: Mein Liebling 2016

Endlich startet der MeMadeMittwoch wieder, juhu 🙂 Und wie in jedem Jahr, werden beim ersten Treffen des Jahres die Lieblingsoutfits oder Lieblingskleidungsstücke gezeigt. Ich habe da lange überlegen müssen. Denn meine absoluten Lieblinge, meine Wasserfallshirts, sind alle aus 2015 … Tja, und öfter und lieber habe ich kaum etwas getragen… Aber ein Teil hat sich völlig unerwartet im letzten Jahr zu einem Lieblinsgteil gemausert:

Meine Kimonojacke 🙂 Für die habe ich echt lange gebraucht, da ich zwischenzeitlich überhaupt keine Lust mehr darauf hatte und auch als ich sie dann endlich fertig gestrickt habe, war es mehr ein, mach endlich, als ein oh wie toll, die zieh ich bald an… Aber als sie fertig war… tada…. fand ich sie traumhaft 🙂

Sehr gut passt zu dieser Jacke auch eines meiner vielen, neuen, noch nicht gezeigten Tücher: ein Oceanbound von Melanie Berg aus Baby Merino von Drops. Von beiden Farben habe ich je zwei Knäul gebraucht mit Nadelstärke 3,5. Bei diesem Tuch ist auch das Spannen wieder enorm wichtig. Denn vorher sieht das Lochmuster nach gar nichts aus und ist total zusammengezogen… Aber danach 🙂 Schön 🙂

Ein super gut zu kombinierendes Tuch, da mal relativ dezent in den Farben 🙂

Aber die Strickjacke ist wirklich einer meiner Lieblinge 🙂 Damit in 2017 richtig viele Lieblinge entstehen, versuche ich dieses Mal, die Schnitte oder Strickanleitungen stärker auf mich passend auszusuchen. Denn als bekennender Leming nähe oder stricke ich auch oft Sachen, die ich bei anderen toll finde, überlege dabei aber oft gar nicht, ob dieses Teil auch wirklich zu mir bzw. meiner Figur passt. Daher habe ich heute damit begonnen, Schnitte, die mir gefallen, auf oder in meine Figurine zu zeichnen. Bin sehr gespannt, was dabei so rauskommt, mal sehen. Ich werde berichten 🙂

Jetzt geh ich noch eine Runde hier stöbern, was heute sonst noch tolles als Liebling vorgestellt wird 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Mein MysteryKAL-Schal: Building Blocks

In meinem Rückblick habe ich Euch ja schon „angedroht“, dass ich so einige Sachen aus dem letzten Jahr noch nicht gezeigt habe 🙂 Eins dieser Projekte ist der Schal „Building Blocks“ nach einer Anleitung von Stephan West.

Wie jedes Jahr im Herbst initiiert Stephan West einen MysteryKAL, d. h. man weiß, wie viel Wolle gebraucht wird, in welcher Stärke und wie die Maschenprobe ausfallen soll. Tja, und dann bekommt man jede Woche ein neues Stück von der Anleitung.  Ich habe für diesen Schal zwei handgefärbte Garne verwendet (das gelbe und das braunebeige) und zwei weitere Garne von Zitron (genaue Angaben findet Ihr bei ravelry). Meine bisherigen Mystery-Tücher findet Ihr hier und hier 🙂

Im Gegensatz zu den MysteryKALs in den letzten Jahren war der diesjährige wesentlich einfacher, was die Muster und die Anforderungen betraf. Kaum Brioche (Patentmuster), keine Lochmuster oder Zöpfe. Trotzdem gefällt mir der Schal super gut 🙂 und ich habe auch wieder einiges gelernt 🙂 Gestrickt habe ich übrigens die große Variante. Da ich genug Wolle hatte, dachte ich, mach mal… Das Ergebnis ist toll, aber der Weg am Ende war schon hart. Knapp 600 Maschen hat man zum Schluss auf der Nadel, das macht nicht wirklich Spaß. Alleine das Abketten mit einem ICord bei 600 Maschen… das zieht sich…

Wie Ihr auf den Bildern erahnen könnt, ist das Tuch einfach riesig, kaum zu fotografieren 🙂 Aber genau richtig bei dem aktuellen Wetter, super warm und kuschelig 🙂 So, und da Building Block für mich ist, darf das Tuch heute auch zu RUMS 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: RUMS und Stricklust

Mein Rückblick 2016

Happy New Year 🙂 Ich wünsche Euch allen ein tolles, gesundes und glückliches Neues Jahr mit vielen spannenden, kreativen Ideen und Projekten 🙂

Bevor es aber mit den neuen Projekten losgeht, finde ich einen kurzen Rückblick immer ganz spannend. Denn wenn man seine Projekte dann so gebündelt sieht, ist man oft erstaunt, was sich da so am Häufigsten findet und was in dem betreffenden Jahr eher stiefmütterlich behandelt wurde. Mit ist es zumindestens bei diesem Rückblick so ergangen 🙂 Ich starte mit Stricken:

1. Tücher

2. Jacken / Oberteile

3. sonstiges

Die „geringe“ Menge hat mich doch sehr erstaunt, denn entstanden ist einiges mehr… Also bereitet Euch darauf vor, dass es bald noch so einiges aus 2016 zu sehen gibt 🙂

Genäht habe ich 2016 relativ wenig, besonders Klamotten für mich, sind recht wenige entstanden. Grund dafür ist, dass ich eigentlich im letzten Jahr so einige Kilos verlieren wollte, was Anfangs auch gut funktioniert hat. Dann aber habe ich immer wieder pausiert und so ist dabei relativ wenig heraus gekommen… Aber der Gedanke daran war immer in meinem Kopf, daher ging die Planung meist in Richtung, wenn Du das oder das erreicht hast, dann nähst Du dies oder das… Super blöd, denn das ist ja eigentlich gerade unser Vorteil, wir können uns, wenn nötig ein und das gleiche Kleiddungsstück ja immer wieder neu in jeder beliebigen Größe nähen. Im Laden wäre es ja fast unmöglich, wenn man da ein Lieblingsteil gekauft hat, dass nach einer gewissen Zeit nochmal in kleiner und vielleicht später dann in noch kleiner zu kaufen. Und so habe ich mich selbst um einige schöne Sachen gebracht…
Daher mein Ziel für 2017: nähen, was ich will und wenn es vielleicht nach einiger Zeit nicht mehr passen sollte, einfach nochmal nähen 🙂 Denn der Plan „weniger“ zu werden, besteht nach wie vor 🙂

Hier nun die Nähprojekte 2016:

1. Klamotten

Besonders stolz bin ich auf meine allererste Jeans. Ich habe ewig überlegt, ob ich die überhaupt nähen soll, ob sich dass denn lohnt… aus den oben genannten Gründen. Und ich bin richtig, richtig froh, dass ich es gemacht habe. Denn nun weiß ich, dass ich es kann 🙂 Und es werden sicher noch einige Folgen 🙂

2. Taschen

Beim nächsten Part, Häkeln, hätte ich nie gedacht, wie viel im Verhältnis ich da gemacht habe, aber es ist doch so einiges zusammengekommen 🙂 Vor allem zwei große Projekte gehören in diese Rubrik: meine beiden Häkeldecken 🙂

Konkrete Pläne für dieses Jahr habe ich noch keine, außer Klamotten für mich nähen und Patchworken lernen, vielleicht mache ich dafür auch bei der Aktion 6 Köpfe/12 Blöcke mit…. Mal sehen was dabei so alles herauskommt 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigittte

Der Winter kann kommen ….

…. denn mit meinen neuen Handschuhen bin ich bestens gewappnet 🙂

handschuhe_1

Ich bin total begeistert 🙂 Handschuhe zu stricken macht genauso viel Spaß wie Socken zu stricken. Also mir …  Es ist nur ein bisschen friemeliger, da man, wenn man die Finger strickt, 8 Nadeln in der Hand hat: vier für den Finger und vier für den eigentlichen Handschuh. Aber wenn man für die Finger kurze Nadeln nimmt und die möglichst auch noch in einer anderen Farbe, klappt das wirklich gut.

handschuhe_5

Gestrickt habe ich dieses Paar nach dem Makeristvideo von Marisa von maschenfein. Ich bin ja ein erklärter Fan von Anleitungsvideos und habe mir schon recht viele gekauft (auch das hier habe ich mir höchst-selbst gekauft, allerdings zum Frühbucherrabatt 🙂 !) Mit dieser Anleitung ist das Handschuhe stricken wirklich einfach. Gezeigt werden Fingerhandschuhe und auch Fäustlinge, beide nach den eigenen, individuellen Maßen. Das war auch der Grund, weshalb ich mir den Video gekauft habe, damit ich die Möglichkeit habe, jedem seine passenden Handschuhe zu stricken 🙂

handschuhe_4

Als Wolle habe ich ein, wie ich finde, traumhaftes Sockengarn gefunden 🙂 Eigentlich ganz normales, popliges Sockengarn, ABER mit 10% Kashmir 🙂 Herrlich, super kuschlig (Lang Y*rns Super Soxx, Cashmere Color 4 Ply). Kostet allerdings auch rund doppelt so viel wie normales Sockengarn….

handschuhe_2

Auch hier habe ich – zum Glück – wieder eine Maschenprobe vorab gestrickt und auch gebadet und gespannt, also feucht in Form gezogen. Hatte ich eigentlich gar nicht vor, ist ja Sockenwolle… Kenn ich ja, dachte ich …. Aber als ich so anfing, fragte der Punktemann so ganz nebenbei, ob ich denn auch hier wieder eine Maschenprobe gemacht hätte, wäre ja Schade, wenn ich mir die ganze Mühe mache – habe da noch so einige Projekte in Zusammenarbeit mit dem Christkind in Planung 🙂 – und dann passen die nicht…. Und er hatte Recht. Bei diesem Garn stricke ich scheinbar lockerer als „normal“, sprich ich brauche 2 Maschen weniger auf 10 Zentimeter. Das ist echt viel. Denn Handschuhe sind so ganz grob meistens irgendwas um 20 Zentimeter im Durchschnitt, heißt ich hätte ohne Maschenprobe rund 4 Maschen zu viel. Vier Maschen sind aber teilweise eine ganze Handschuhgröße… Ich kann also jedem nur empfehlen, macht auch bei solchen Projekten eine Maschenprobe, es lohnt sich.

Hier auf diesem Bild kann man es auch, glaube ich, erkennen: der linke Handschuh ist bereits gewaschen und der rechte nicht. Er ist kleiner, nicht extrem viel, aber kleiner.

handschuhe_3

Und ich bin echt froh, dass meine Handschuhe nun fertig sind, denn ich konnte sie schon gut gebrauchen. Heute früh war es auf der Hunderunde doch ziemlich frisch… Fingerlose Handschuhe und ein paar Fäustlinge sind auch schon in Planung, aber zuvor müssen die Projekte mit dem Christkind fertig werden 🙂

Jetzt werde ich es mir mit Strickzeug und einer schönen Tasse Kaffee auf dem Sofa gemütlich machen, denn bei uns herrscht perfektes Strickwetter: kalt und nass 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: RUMS, Stricklust und Link Your Stuff