MeMadeMittwoch #3: Grün ist toll!

Grün ist eine meiner Lieblingsfarbe und wer hier schon einige Zeit mitliest, weiß, Grün und Orange sind einfach MEINE Farben 🙂 Daher war für mich auch direkt klar, als Selmin die Farbe Grün als erste Monatsfarbe bei „12 Colour oft Handmade Fashion“ vorstellte, da machst Du mit. Gut der Januar ist nun schon länger vorbei, aber Grün bleibt eine super Farbe.

Heute zeige ich Euch altes und neues in Grün. Bereits vor längerer Zeit hatte ich mir eine langärmlige Liv in einem dunkelblauen Stoff mit gelbgrünen Punkten genäht. Dieses Teil trage ich auch recht häufig. Da der Stoff einige kleine Fehler hatte, bekam ich damals beim Stoffkauf zum Ausgleich mehr Stoff und hatte so recht viel übrig. Aus diesem „Rest“ habe ich nun eine kurzärmlige Liv genäht, denn der Frühling soll ja doch irgendwann kommen, glaube ich…. Und ich habe immer noch was übrig…

Wie immer habe ich bei diesem Schnitt die Ärmel angepaßt, denn bei allen Pattydooschnitten sind mir die Ärmel zu eng. Habe da immer das Gefühl von ‚Wurst in Pelle‘. Daher begradige ich die Ärmel immer vom Ansatz der Ärmel nach unten. So bleibt die Armkugel unberührt, aber der Ärmel an sich bekommt die gewünschte Weite.

Sehr begeistert bin ich von meinen ersten – ja wirklich, hab bisher diese Stiche bei meiner NäMa total übersehen oder vielleicht auch einfach ignoriert… – Fake-Cover-Nähten. Gefallen mir total gut und passen doch auch hervorragend zum Shirt 🙂 Hier sieht man auch, dass es wirklich grüne Punkte sind 🙂

Passend dazu trage ich meine heißgeliebte Boyfriend-Jeans. Eine richtig gute Kombi wie ich finde 🙂

Dann zeige ich Euch heute auch endlich Bilder von meiner Marion. Diese Strickjacke ist schon länger fertig, aber irgendwie habe ich sie beim Fotografieren immer vergessen…Jetzt gibt es endlich Bilder und sie darf nun heute zum Thema Grün endlich auf den Blog.

Gestrickt habe ich Marion nach der Anleitung von Andi Satterlund. Wie immer von oben und einem Stück, mache ich ja mittlerweile fast nur noch 🙂 Verstrickt habe ich die Big Merino von Drops mit Nadelstärke 5. Die Anleitung ist wie immer super angenehm nachzuschicken und durch die Nadelstärke geht es auch recht flott.

 

Bei dieser Jacke sind auch wieder die Knöpfe selbstgemacht, aus Fimo. Langsam ist allerdings mein Vorrat erschöpft und ich muss dringend neue Knöpfe backen 🙂

Was ich mittlerweile meistens bei Strickjacken mache, ist die Knopfleiste mit einem Stoffband zu verstärken. Katharina hat dazu ein tolles Tutorial geschrieben. Für das ganze Tutorial bin ich meistens zu faul 🙂 , daher gehe ich bei dieser Verstärkung immer eine Abkürzung: statt mir die Verstärkung aus Stoff selber zu nähen, kaufe ich mir farblich passendes Satinband und versehe dieses mit Knopflöchern und nähe es an. Klappt auch gut und spart einen Arbeitsgang. Bei dieser Marion habe ich aber artig die Verstärkung selbst genäht 🙂

Für die Farbe beige aus dem Februar liegt hier auch „schon“ ein Teil bereit. Allerdings muss ich das noch fotografieren, wenn es denn irgendwann mal nicht regnet…. Also, Ihr seht, grün ist wirklich meine Farbe. Leider kann ich heute noch keine Pussyhat vorstellen, aber es liegt pinker Stoff bereit und die Mützen wird man wahrscheinlich leider noch längere Zeit brauchen…  Aber auch ohne geht heute zu MMM 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

 

MeMadeMittwoch #2: Ramona-Cardigan

Eine tragbare Strickjacke… endlich 🙂 Denn außer meiner Kimonojacke sind alle meine Strickjacken eher Kleiderjacken, also relativ kurz und somit auf Hosen meist nicht so toll. Umso mehr habe ich nach der Kimonojacke nach einem Schnitt gesucht, der schnell umsetzbar ist und gleichzeitig auch auf einer Hose gut aussieht 🙂

Herausgekommen ist Ramona. Ich finde diesen eigentlich sehr einfachen Cadigan perfekt. Er wird von oben gestrickt, in einem Stück, schlicht glatt rechts. Also eigentlich ziemlich langweilig, aber mit der entsprechenden Wolle und Nadelstärke 4,5 geht es zügig. Und einen Vorteil haben solche simplen Anleitungen: man kann sie mindless abends beim Fernsehen stricken, ohne dauernd aufpassen zu müssen. Gestrickt habe ich sie aus dem Garn Mia von Lang *arns. Das Garn gibt es, glaub ich, mittlerweile nicht mehr, denn ich habe mir davon im letzten Sommer 10 Knäule im Sonderangebot gekauft. Gebraucht habe ich für die ganze Jacke nur ca. 5,5, d. h. ich hab noch richtig viel übrig, obwohl ich sie etwas länger gestrickt habe. Mal sehen, was ich aus dem Rest mache…

Für mich sind Strickjacken perfekt. Irgendwie sind mir Pullis immer zu warm, also nicht immer, aber immer mal wieder und dann einen Pulli ausziehen… geht nur mit entsprechendem Darunter, was man ja auch nicht immer anhat. Daher finde ich Jacken ideal. Unten drunter hat man immer ein auch alleine tragbares Teil, man kann die Jacke schließen und hat so – fast – einen Pulli und man kann die Jacke offen tragen oder im schlimmsten Fall einfach ausziehen. Besonders jetzt, unterschiedlich stark geheizte Räume und so, für mich die perfekte Variante.

Möglicherweise werde ich diesen Cadigan auch noch einmal stricken, denn ich finde ihn wirklich toll in seiner Schlichtheit. Und für 2017  habe ich mir vorgenommen, vermehrt auf Tragbarkeit und Kombinationsfähigkeit von meinen Projekten zu achten. Denn etwas zu stricken oder zu nähen, weil es Spaß macht, ist zwar auch toll. Aber noch toller ist es, wenn man am Ende eine in sich schlüssige Garderobe hat und sich alles untereinander kombinieren läßt.

Bei dieser Jacke ist übrigens alles selfmade 🙂

Denn auch die Knöpfe habe ich selbst gebacken, aus Fimo. Ich finde, die passen perfekt dazu 🙂 Was bei der Jacke noch fehlt, ist die Verstärkung für die Knopfleiste. Denn mittlerweile  bin ich davon ein großer Fan … Aber die wird noch kommen 🙂

Weitere tolle selbstgemachte Klamotten findet Ihr heute hier, viel Spaß beim Stöbern 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

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MeMadeMittwoch #1: Mein Liebling 2016

Endlich startet der MeMadeMittwoch wieder, juhu 🙂 Und wie in jedem Jahr, werden beim ersten Treffen des Jahres die Lieblingsoutfits oder Lieblingskleidungsstücke gezeigt. Ich habe da lange überlegen müssen. Denn meine absoluten Lieblinge, meine Wasserfallshirts, sind alle aus 2015 … Tja, und öfter und lieber habe ich kaum etwas getragen… Aber ein Teil hat sich völlig unerwartet im letzten Jahr zu einem Lieblinsgteil gemausert:

Meine Kimonojacke 🙂 Für die habe ich echt lange gebraucht, da ich zwischenzeitlich überhaupt keine Lust mehr darauf hatte und auch als ich sie dann endlich fertig gestrickt habe, war es mehr ein, mach endlich, als ein oh wie toll, die zieh ich bald an… Aber als sie fertig war… tada…. fand ich sie traumhaft 🙂

Sehr gut passt zu dieser Jacke auch eines meiner vielen, neuen, noch nicht gezeigten Tücher: ein Oceanbound von Melanie Berg aus Baby Merino von Drops. Von beiden Farben habe ich je zwei Knäul gebraucht mit Nadelstärke 3,5. Bei diesem Tuch ist auch das Spannen wieder enorm wichtig. Denn vorher sieht das Lochmuster nach gar nichts aus und ist total zusammengezogen… Aber danach 🙂 Schön 🙂

Ein super gut zu kombinierendes Tuch, da mal relativ dezent in den Farben 🙂

Aber die Strickjacke ist wirklich einer meiner Lieblinge 🙂 Damit in 2017 richtig viele Lieblinge entstehen, versuche ich dieses Mal, die Schnitte oder Strickanleitungen stärker auf mich passend auszusuchen. Denn als bekennender Leming nähe oder stricke ich auch oft Sachen, die ich bei anderen toll finde, überlege dabei aber oft gar nicht, ob dieses Teil auch wirklich zu mir bzw. meiner Figur passt. Daher habe ich heute damit begonnen, Schnitte, die mir gefallen, auf oder in meine Figurine zu zeichnen. Bin sehr gespannt, was dabei so rauskommt, mal sehen. Ich werde berichten 🙂

Jetzt geh ich noch eine Runde hier stöbern, was heute sonst noch tolles als Liebling vorgestellt wird 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Herbstjacken-Knit-Along: die Vorstellung

Was ist das tolle, wenn der Sommer zu Ende geht? Es macht noch mehr Spaß Strickjacken zu stricken 🙂 Passend dazu haben Luise und Sylvia den diesjährigen „Herbstjacken-Knit-Along“ ausgerufen. Und na klar, da muss ich auch mitmachen. Allerdings weiß ich noch nicht so ganz, was ich machen werde… Gilt auch ein Projekt, dass einige Tage vorher gestartet ist? Meine aktuelle „Flaum-Jacke“ habe ich am 3. September begonnen, darf die mitmachen? Aktuell sieht dieses Jäckchen so aus:

Herbstjacken_KAL_4

Sie besteht aus zwei Fäden, sprich zwei Garnen. Zuerst habe ich mir das wunderbare Lang Yarns Garn Cara gekauft. Eigentlich ein tolles Garn. Hauchdünn, wie extremes Lacegarn, aber mit langen Seidenfäden, dadurch fühlt es sich einfach nur genial an. Aber solo verstricken? Geht gar nicht. Ich habe es versucht und es war so gar nicht meins. Weder vom Stricken an sich noch vom Ergebnis. Dann habe ich Ausschau nach einem Partnergarn gehalten. Und wie das manchmal so ist, findet man an eher ungewöhnlichen Orten genau das passende: im Supermarkt 🙂 Da gab es Reggia-Sockenwolle in einem Jeansblau, perfekt zum Kombinieren. Und das Ergebnis sieht doch toll aus 🙂

Ansonsten überlege ich, wenn ich es denn zeitlich neben dieser aktuellen Jacke schaffe, ob ich am KnitAlong von Andi Satterlund teilnehme. Er läuft ungefähr zeitgleich wie der Herbstjacken KAL. Gestrickt wird ihre neue Anleitung „Blaster„. Wolle läg auch bereit, aber ich bin noch unentschlossen…

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Dann steht noch die Jacke „February Lady Sweater“ auf meiner Liste. Auch hierfür liegt das Garn bereit und diese Jacke würde für den Herbst auch eigentlich besser passen, als das Modell Blaster… Ihr seht, ich bin da echt noch unschlüssig…

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Thema für dieses erste Treffen bei Luise ist ja auch neben der Vorstellung der Strickpläne etc. auch das Thema „Maschenprobe“. Ja, ich weiß, die meisten mögen dieses Arbeit gar nicht und lassen sie auch gerne unter den Tisch fallen. Aber seit so gut einem Jahr mache ich wirklich immer eine solche Maschenprobe. Immer heißt allerdings: nur für Sachen, die passen müssen, sprich Jacken, Pullover oder Mützen. Für Tücher mache ich mir die Mühe auch nicht.

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Ich stricke dafür immer ein Quadrat oder Rechteck in glatt rechts mit einem Rand aus Krausrechts, damit sich dieser nicht einrollt. Oft stricke ich dann allerdings nur so ca. 7 cm hoch und messe dann die Reihen über 5 cm aus. Anschließend wasche ich die Maschenprobe und spanne sie. Erst dann messe ich sie aus. Und ich finde diese Arbeit lohnt sich, denn die Klamotten passen einfach besser. Damit ich was von dieser Arbeit habe, tackere ich anschließend einen kleinen Zettel aus dünnem Karton oder festem Papier an die Maschenprobe mit Angabe des Garns, der verwendeten Nadel und dem Ergebnis der Maschenprobe. Denn oft verwendet ich das gleiche Garn noch einmal und dann kann ich einfach nachsehen und muss nicht wieder bei Null anfangen.

Diese Idee habe ich übrigens bei Marisa von maschenfein in ihrem Trailer zum makeristkurs Maschenproben gesehen und seitdem mache ich es auch so. Vorher habe ich immer eine Kordel mit Zettel drangemacht auf dem dann diese Angaben standen, aber die verknoten sich und reißen auch schnell ab.

Hoffe jetzt, dass ich nicht zuviele neue Idee finde, wenn ich mir die anderen Projektvorstellungen hier ansehe…

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

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Gewappnet für den Herbst

… bin ich mit dieser Kusche-Kimono-Jacke absolut perfekt 🙂 Megaweich, richtig warm und einfach nur kuschlig 🙂

Kuscheljacke_3

Ist diese Jacke nicht herrlich? Ich bin immer noch sehr begeistert. Wobei den Löwenanteil an der Begeisterung die Wolle hat, die ist einfach nur schön. Für diese Jacke habe ich insgesamt etwas mehr als sieben Knäul verbraucht. Verwendet habe ich die Wolle Air Mix von Drops in der Farbe orange. Wirklich orange ist dies Farbe nicht. Ist eher eine Mischung aus Terrakotta, Orange und Rot, gefällt mir aber super gut. Gestrickt habe ich die ganze Jacke mit Nadelstärke 5.

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Als Anleitung habe ich die „Kimono Jacke“ von Nina Schweisgut genommen. Zu dieser Anleitung gibt es auch einen Kurs bei Makerist und ich bin ja ein großer Fan von Videokursen. Und als es diesen Kurs inklusive Anleitung irgendwann für lediglich zwei Euro mehr gab, als die Anleitung sowieso gekostet hätte, habe ich zugeschlagen 🙂

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An sich ist die Anleitung sehr gut und auch für Anfänger geeignet. Aber wenn man wie ich ein völlig anderes Garn nimmt und so auch eine andere Maschenprobe hat, sollte man schon etwas mehr Erfahrung im Stricken haben. Ich habe brav alles entsprechend meiner Maschenprobe umgerechnet, sogar die Reihen – mache ich sonst nie, immer nur die Maschen… Und es hat trotzdem nicht gepasst (was wahrscheinlich an meiner Rechnung lag…), die Ärmellöcher waren bei mir winzig. Also einen Teil verlängert und dann passte es. Durch diese Änderung, aber auch eben durch die andere Wolle, habe ich mich auch nicht mehr an die eigentliche Anleitung für die Arme gehalten. Nur in soweit, als das ich die Form beibehalten habe. Die Ärmel umzurechnen, war mir zu umständlich. Daher habe ich, was ich auch viel lieber mache, die Ärmel direkt an die Jacke dran gestrickt. So hat es auch gut funktioniert. Die Länge und auch die Weite, habe ich immer zwischendurch kontrolliert und so entsprechend an den für mich sinnvoll erscheinenden Stellen die Weite rausgenommen, also abgenommen.

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Vom Muster her habe ich die Sommervariante der Anleitung gestrickt, großes Perlchenmuster. Eigentlich wird die Jacke komplett glatt rechts gestrickt, aber ich mag es so gar nicht, wenn sich ein Kragen einrollt. Diese Problem habe ich mit diesem Muster komplett umgangen.

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Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dieser Jacke, sie ist sooooo weich 🙂 Einfach nur toll und durch das dicke Garn und die Nadelstärke 5 ging es auch recht schnell. Gut, insgesamt habe ich für die Jacke fast vier Monate gebraucht, aber das auch nur, weil ich so diverse andere Sachen gleichzeitig auf der Nadel hatte und die auch fertig wurden. Irgendwas bleibt dann auf der Strecke…

Jetzt werde ich mich ins Getümmel des MeMadeMittwoch stürzen, endlich ist die Sommerpause rum und es hat sich einiges getan 🙂 MMM wurde optisch richtig schick gemacht, also Mädels, mir gefällt das neue Logo sehr gut 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

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Lady Skater im Retrolook

Von meiner Lady Skater aus Retrostoff habe ich Euch ja schon mehrmals (hier und hier) berichtet 🙂 Und heute gibt es endlich die Bilder dazu 🙂

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Ich liebe dieses Kleid. Es sitzt super und ist unheimlich gemütlich – Lady Skater halt – und gleichzeitig schick durch diesen tollen Stoff. Anfangs war ich ja schon unsicher, wie der wohl in einem Kleid aussieht… Aber ich bin echt begeistert. Zusammen mit meiner Strickjacke Vitamin D ist es ein komplettes Outfit 🙂

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Danke nochmal an Frau Siebenhundertsachen 🙂 Ohne das Brot und Butter Projekt, gäbe es diese Kombi nicht. Die Aktion hat sich wirklich gelohnt.

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Ansonsten gibt es nicht viel zu diesem Kleid zu berichten. Es ist einfach ein wunderbarer Schnitt, der sich super schnell nähen läßt und super passt. Weitere tolle Kleidung könnt Ihr heute wieder hier bewundern. Viel Spaß dabei 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: MMM und  After Work Sewing

Mit Brot und Butter Finale zu RUMs

Kaum zu glauben, die Aktion Brot und Butter von Frau Siebenhundertsachen ist schon wieder zu Ende…. Aber diese Aktion hat sich gelohnt 🙂 Geplant hatte ich Anfang des Jahres

  • Ein Lady Skater Dress in einem Winterkuschelstoff, zum Beispiel einem Nicky oder so.
  • Ein passendes Unterkleid
  • Webstoffhose Jamise von Pattydoo
  • Ideensammlung für Hosen und Röcke

Was habe ich davon umgesetzt? Einiges und vieles nicht 🙂 Also, umgesetzt habe ich das Lady Skater Dress in einem Winterkuschelstoff und hier ist es

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Ich liebe dieses Kleid. Genäht habe ich es aus einem superweichen Baumwollnickystoff. Dieser Schnitt ist einfach mein Brot und Butter Schnitt für Jerseykleider. Warum verstehe ich immer noch nicht, denn eigentlich sind die Ella von pattydoo und das Lady Skater Dress ziemlich ähnlich. Mein Lady Skater Kleid trage ich richtig oft, die Ellas (hier und hier) viel weniger. Irgendwie fühle ich mich in denen weniger wohl. Aber warum? Keine Ahnung… Leider sind die Nickykleiderbilder nicht richtig scharf… Manchmal klappt das mit dem Selbstauslöser nicht so wie es soll, aber das Wesentliche wird deutlich, hoffe ich 🙂

Darüber hinaus habe ich noch ein zweites Lady Skater Dress genäht, mein Retrokleid. Tragebilder davon zeige ich Euch nächste Woche, heute nochmal ein Bild des unfertigen Kleides an der Puppe. Auch das Kleid ist bereits jetzt eins meiner Lieblinge 🙂

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Hinzugekommen sind noch zwei Strickteile, beide nicht als Brot und Butter geplant. Zum einen ein Shrug, der sich wieder Erwarten auch zu einem Brot und Butter „Schnitt“ entwickelt hat. Schnitt in Anführungsstrichen, da er gehäkelt wird. Mittlerweile ist bereits der zweite Shrug fertig und wartet auf Fotowetter 🙂 Der erste Shrug passt farblich hervorragen zu meinem Nickykleid und somit habe ich ein komplettes Outfit -)

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Das zweite Strickteil ist meine Vitamin-D-Strickjacke. Diese Jacke habe ich Euch ja hier schon ausführlich beschrieben. Sie trägt sich total angenehm und passt super zum Retrokleid, also noch ein Outfit 🙂

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Ansonsten hatte ich ein Unterkleid geplant. Tja, dabei ist es leider auch bisher geblieben. Der Stoff liegt bereit, das Schnittmuster ist auch schon vorbereitet, aber weiter bin ich noch nicht. Aber es kommt 🙂 Mit der Hose habe ich auch nicht angefangen. Das liegt aber daran, dass ich mir nach wie vor mit dem Schnitt nicht sicher bin. Die pattydoo-Hose aus Sweat ist bei mir wirklich nur als Kuschel-Zuhause-Hose geeignet. Daher habe ich so meine Bedenken, wie diese Hose dann aus Webstoff aussieht…

Schnitte für Röcke und Hosen habe ich in den letzten Wochen so einige schöne gefunden. Mal sehen, wie ich das Alles so realisiert bekomme…

Abschließend möchte ich mich an dieser Stelle nochmal bei Frau Siebenhundertsachen für diese tolle Aktion bedanken. Sie hat dazu beigetragen, dass ich wirklich mal über meine Garderobe und die Schnitte reflektiert und dann den Fokus auf „Brot und Butter“ gelegt habe. Danke Dir, würde jederzeit wieder mitmachen 🙂

Alles, was ich hier heute gezeigt habe, habe ich nur für mich genäht bzw. gestrickt und gehäkelt. Daher darf es heute auch nach langer Zeit mal wieder zu RUMs. Da findet Ihr heute wieder ganz viele tolle Sachen 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: Frau Siebenhundertsachen und RUMs

 

Vitamin D ist immer gut :-)

Denn Vitamine braucht man immer, besonders im Winter 🙂 Was bietet sich da mehr an, als eine Strickjacke, die von der Farbe her schier nach Sonne und Wärme schreit und dann noch auf den Namen „Vitamin D“ hört 🙂

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Sie ist endlich fertig und auch fotografiert. Das war und ist ja gerade im Moment teilweise etwas schwieriger. Ich bin von dieser Jacke total begeistert und habe sie auch schon recht oft getragen. Sie hat durchaus das Potential zur Lieblingsjacke, also zu einem Brot und Butter Teil in meinem Kleiderschrank. Besonders toll finde ich es, dass sie auch so gut zu gemusterten Shirts passt, wie meiner geliebten Hunde-Liv. Auch von dieser Liv könnet ich noch gut einige gebrauchen mit verschiedenen Ausschnitten. Denn die Liv ist auch so ein Brot und Butter Schnitt 🙂

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Gestrickt habe ich die Jacke aus dem Garn Alta Moda Lace von Lana Gr*ssa mit Nadelstärke 4,5. Damit passte bei mir die Maschenprobe so einigermaßen. Die Anleitung strickt sich sehr gut und ist auch gut verständlich. Allerdings muss man sie einfach mal richtig lesen. Wenn man nur so drüber fliegt, denkt man am Anfang, was ist das denn, Tabellen mit diversen unterschiedliche Zunahmen und so… Fragezeichen… Aber es ist wirklich ganz einfach und nachvollziehbar, man muss nur artig das Ganze einmal lesen und dann passt es.

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Gestrickt wird wieder von oben in einem Stück. Ungewohnt ist, dass zuerst die beiden Ärmel gestrickt werden und dann der Körper weiter drangstrickt wird. Klappt aber sehr gut. Die Ärmel habe ich flach gestrickt, also in Reihen und musste die daher am Ende zusammennähen. Man kann die Ärmel auch in Runden stricken, aber in der Anleitung wird eher zu der flachen Strickweise geraten.

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Sehr schön finde ich das kleine Lochmuster oben und an den vorderen Rändern. Die Form der Vorderteile ergibt sich durch verkürzte Reihen. Aber auch das ist alles sehr gut beschrieben.

Die Jacke hat dreiviertel Ärmel und wird nicht geschlossen. So ist sie, finde ich die perfekte  Überziehjacke, egal ob für ein Kleid, Rock oder Hose. Ich fühle mich damit richtig wohl. Generell würde ich sie glatt noch einmal stricken, allerdings wird das, wenn überhaupt, noch recht lange dauern. Ich habe noch soviel auf der Nadel und in Planung an Strickjacken und Co, bis ich da eine doppelt stricke…. Das wird schon etwas dauern.

Was es sonst an toller selbstproduzierter Kleidung zu sehen gibt, zeigt Euch heute Meike auf MMM. Viel Spaß beim Stöbern 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: MMM und Stricklust

Work in Progress Januar

Das Jahr hat kaum begonnen und ich habe wieder so einige Sachen auf der Nadel. Wie jeden Monat kann man bei maschenfein.berlin seine aktuellen Projekte einstellen 🙂 Mir fällt das oft schwer, da ich auch viele kleinere Sachen stricke oder die größeren, wie beispielsweise Tücher, schneller fertig sind, als dass ich mit diesem Post beginne…. Aber ich habe mir vorgenommen, in diesem Jahr regelmäßig dabei zu sein:-)

Also, meine erste Arbeit, die ich Euch vorstellen möchte, ist die „Mary Mead“. Es handelt sich dabei um eine Strickjacke von Andi Satterlund, die ich im Rahmen ihres Selfish Sweater KAL 2016 angefangen habe. Bis zum 14. Februar soll die Jacke fertig sein. Mal sehen, ob das so klappt…

Mary_Mead_1

Ich stricke diese Jacke aus Alta Mode Lace von Lana Gr*ssa mit Nadelstärke 3,5 . Das Garn ist beim Stricken weniger hoch, wie das Originalgarn. Heißt, ich brauche mehr Reihen, um auf die gleiche Höhe/Länge zu kommen. Aus diesem Grund habe ich direkt am Anfang bei den beiden Vorderteilseiten 8 Reihen mehr gestrickt und erst dann mit den Zunahmen begonnen. Ansonsten passt alles. Da ich diese Jacke nicht nur auf Kleider oder Röcke tragen möchte, habe ich auf alle Zu- und Abnahmen an den Seiten verzichtet. So geht die Jacke einfach gerade runter. Ich glaube, dass könnte ganz gut werden.

Projekt Nummer 2 ist ein Herren Raglan (Nr. 34) aus dem Heft Perlenstricken. Die Wolle (Merino Cotton von Drops) liegt hier schon etwas  länger und jetzt wird es Zeit, dass der Punktemann nun endlich auch seinen Pulli bekommt. Im Original ist er in sehr auffälligen Farben gestrickt (Terrakotta und Aprico). Das entsprach nicht so ganz den Vorlieben vom Punktemann 🙂 Sein Pulli wird nun dunkelblau mit schwarz abgesetzt. Der Anfang sieht schonmal sehr gut aus.

Herrenraglan_1

Bei der nächsten Nadelei handelt es sich um Socken mit Garn aus meinem Fundus in Jeansblau. Das Muster finde ich sehr angenehm: sieht schick aus (auch wenn man es auf dem Bild nicht erkennen kann 🙁 ), man kann es sich gut merken und es ist so perfekt fernsehtauglich und auch noch gratis. Die Anleitung findet Ihr hier. Momentan arbeite ich an der ersten Ferse…

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Ja, und nun das vierte und größte Projekt, mein Jahresprojekt 🙂 Große Jahresprojekte finde ich ja vom Prinzip her toll, aber mitgemacht habe ich bisher noch nicht. Bei Katharinas Jahresprojekt, dem Taschen Sew Along, mache ich zwar auch mit, aber da kann man ja auch mal aussetzten, wenn es an Zeit fehlt. Daher hab ich da auch nicht besonders gezögert. Aber nachdem ich all die wunderschönen Granny Square Decken bei Bella gesehen habe, die im letzten Jahr entstanden sind, hat es mir doch sehr in den Fingern gejuckt….

Da sie auch für dieses Jahr ein „Decken-Jahresprojekt“ plant (Beginn Ende Januar) habe ich mich kurzentschlossen dazu angemeldet…. Hoffe, ich krieg das hin… Es soll eine Granny Square Decke aus Baumwolle werden. In den letzten Tagen habe ich verschiedene Muster und auch Farben und Farbkombinationen ausprobiert und mich nun für vier Farben entschieden (Creme, Hellorange, Gelb und Pistazie) und auch für ein relativ einfaches, glattes Grannymuster.

Granny_Square_1

Eben habe ich mal ein Granny gehäkelt und dabei auf die Uhr gesehen. Ich brauche 20 Minuten für eins… Wie viele ich insgesamt brauche, habe ich noch nicht ausgerechnet. Wahrscheinlich werden es 8-10 Quadrate in der Breite. Aber vielleicht ändere ich das auch noch. Im Moment ist meine Planung, alle Quadrate am Ende mit Creme zusammen zu häkeln. Aber das weiß ich auch noch nicht so genau.

Granny_Square_2

Bin sehr gespannt, wie sich das Jahresprojekt entwickelt… Vielleicht habe ich am Ende auch nur einige neuen Kissen 🙂 Denn es gibt auch noch ein Jahresprojekt Nummer zwei 🙂 Eins wäre doch echt langweilig… Auf ravelry wurde von der Gruppe Schals, Cowls und Tücher das Projekt „Ran an den Stash 2016“ ins Leben gerufen. Hier werden zwar nur Teile für den Hals gesammelt, aber mein persönliches „Ran an den Stash“ habe ich natürlich auf alles ausgeweitet. Daher finden sich da auch Socken oder Restepullis.

Denn in den letzten Jahren haben sich bei mir doch so einige Mengen besonders an Sockenwolle angesammelt. Dabei handelt es sich um verschiedene Reste, sei es von Socken oder auch von Tüchern, die ich oft auch aus Sockenwolle gestrickt habe, oder auch ganze Knäule. Oft kaufe ich Farben, weil sie schön sind ohne genau zu wissen wofür, oder eine Doppelpackung mit Wolle für zwei Paar Socken und stricke nur ein Paar. Diesen Wolleberg habe ich nun komplett durchgeschaut, sortiert, ausgewogen und zu Projekten zusammengesetzt. Auf diese Art und Weise sind insgesamt rund 16 Projekte zusammengekommen… Einige sind dabei natürlich auch Restsocken. Denn ich möchte sehr gerne die GumGum-Socken ausprobieren, da kann man nämlich auch kleinere Reste gut verbrauchen. Aber auch die oben schon genannte Socke aus jeansfarbener Sockenwolle  gehört zu dieser Liste. Bin gespannt, wie voll oder leer die Kiste am Ende des Jahres ist 🙂

Hui, das ist jetzt ein sehr langer Post geworden… Was andere so alles im Januar auf der Nadel haben, findet Ihr hier. Viel Spaß beim Stöbern 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

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Penelope ist fertig…

…ob ich die Jacke so lasse… Ich weiß es noch nicht…. Aber von Anfang an 🙂 Andi Satterlund hatte im Oktober bei ravelry einen Knit Along zu ihre Jackenanleitung Penelope gestartet, den ich natürlich wieder mitmachen musste 🙂 Knit Alongs liebe ich und die Anleitungen von Andi mag ich auch. So, und nun ist meine Penelope auch endlich fertig und vor allem fotografiert 🙂

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Die Jacke an sich finde ich toll. Für die gelben Bögen oben habe ich einiges von meinen reichhaltigen Resten der Audrey In Unst Jacke genommen. Für den braunen Teil habe ich auch wieder, wie bei der Audrey, Cashcot von Lana Gr*ssa verwendet (insgesamt 8 Knäuel braun und 1 Knäuel gelb – Nadelstärke 4). Ihr seht, ich habe wirklich zugeschlagen als Sale im Wollladen war 🙂 Von der braunen Wolle sind noch vier (!!) übrig und auch von der gelben habe ich nach der Penelope immer noch mehr als einen Knäuel übrig. Zu diesen Resten habe ich mir jetzt jeweils zwei Knäuel in natur und in dunkelbraun gekauft, natürlich auch runtergesetzt 🙂 So habe ich genug, um aus Resten und neuer Wolle einen schönen neuen Pulli zu stricken…

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Problem an der Jacke ist die Länge. Ich habe die Anleitung in der Größe L komplett so gestrickt, wie gefordert, auch die  Maschenprobe passte. Aber scheinbar sitzt meine Taille tiefer und ist auch etwas länge als im Plan vorgesehen. Daher bilden sich bei mir am unteren Rand kleine Flügelchen. Die würde es nicht geben, wäre die Jacke so ca. 5 Zentimeter länger. Denn dann würde die Jacke am Übergang zur Hüfte enden und genau da brauche ich auch dieses Mehr. Kurioserweise sieht das auf den Bildern gar nicht so schlimm aus wie in „Echt“….

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Wahrscheinlich wird es darauf hinauslaufen, dass ich die Blende komplett wieder aufribbeln werde, um dann die Jacke von unten soweit zu ribbeln, bis ich im Taillenbereich bin. Zum Glück wurde Penelope – wie immer bei Andi – von oben gestrickt, so ist eine solche Änderung „relativ“ einfach… Diesen geraden Teil werde ich verlängern und danach wieder nach Anleitung die Jacke fertigstellen. Aber bis ich mich zu dieser Ribbelorgie aufraffen kann, wird es glaube ich noch etwas dauern… Macht ja auch nicht so wirklich Spaß…. Aber ohne werde ich sie wahrscheinlich nicht oft anziehen….

Tja, so kann etwas fertig sein und dann eben doch nicht 🙂 Nach längerer Abstinenz stelle ich diese „Zwischenjacke“ endlich mal wieder bei RUMS rein. Bin sehr gespannt, was es da heute noch so Alles zu bewundern gibt 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

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