Ein Tuch… ein Tuch? Ja, ein Tuch!

Und zwar dieses Mal eins mit Ecken, Kanten und Streifen 🙂 nach der Anleitung von Martina Behm. Ist ja nicht so, als hätte ich keine Tücher, aber Tücher stricken ist einfach schön und macht mir immer wieder unheimlichen Spaß… auch wenn ich mittlerweile echt viele habe…

Entstanden ist dieses Tuch, weil ich mich nicht entscheiden konnte 🙂 Ich habe mir verschiedene Farben der Holst Coast angesehen und die sind wirklich alle richtig schön. Weiterlesen

Auf den Nadeln im … August

Eigentlich wollte ich ja nur noch maximal drei Projekte gleichzeitig im Monat auf den Nadeln haben … Tja, eigentlich…. Aber manchmal kommt es einfach anders 🙂 Da mein Bändchenpulli mittlerweile fertig ist, habe ich direkt mit dem nächsten Pulli angefangen. Denn der nächste Winter kommt bestimmt:

Die Anleitung heißt Chuck und ist von Andi Satterlund. Wie bei ihren Anleitungen fast immer, wird er von oben gestrickt, also kein Zusammennähen 🙂 Weiterlesen

Auf den Nadeln im … Juli

Eigentlich ist der Monat Juli zwar schon fast vorbei, aber ein paar Tage hat er ja noch 🙂 Darum kann ich Euch heute auch noch meine Juliprojekte vorstellen. Insgesamt habe ich momentan drei Arbeiten auf den Nadeln: zwei Tücher und einen Sommerpulli 🙂 Fangen wir mit dem Sommerpulli an:

Gestrickt wird er aus dem Bändchengarn Dacapo von Lana Grossa mit Nadelstärke 5. Für diesen Pulli habe ich keine Anleitung und habe einfach nach Lust und Laune gestrickt 🙂 Insgesamt hatte ich mir sieben Knäuel in dem Olivgrün gekauft und jeweils zwei in Sand/Gold und dem goldgemusterten Farbton. Ein super Schnäppchen, aber dafür gab es eben von dem olivfarbenen Garn nicht mehr genügend Knäuel. So habe ich sie mit anderen, passenden Farben aufgefüllt. Weiterlesen

Auf der Nadel im … Juni

Mein auf der Nadel im Juni ist dieses Mal etwas zerrissen, denn durch den Urlaub habe ich Anfang des Monats nichts dazu geschrieben, habe nun aber schon Einiges wieder fertig wie Ihr gesehen habt. Also, angefangen habe ich den Juni mit insgesamt drei Projekten plus den nur recht wenig weitergestrickten Baumwollsocken. Mittlerweile ist allerdings wenigstens Socke Nr. 1 fertig 🙂

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MeMadeMittwoch #1: Mein Liebling 2016

Endlich startet der MeMadeMittwoch wieder, juhu 🙂 Und wie in jedem Jahr, werden beim ersten Treffen des Jahres die Lieblingsoutfits oder Lieblingskleidungsstücke gezeigt. Ich habe da lange überlegen müssen. Denn meine absoluten Lieblinge, meine Wasserfallshirts, sind alle aus 2015 … Tja, und öfter und lieber habe ich kaum etwas getragen… Aber ein Teil hat sich völlig unerwartet im letzten Jahr zu einem Lieblinsgteil gemausert:

Meine Kimonojacke 🙂 Für die habe ich echt lange gebraucht, da ich zwischenzeitlich überhaupt keine Lust mehr darauf hatte und auch als ich sie dann endlich fertig gestrickt habe, war es mehr ein, mach endlich, als ein oh wie toll, die zieh ich bald an… Aber als sie fertig war… tada…. fand ich sie traumhaft 🙂 Weiterlesen

Und wieder drei auf einen Streich…

Wenn mir eine Anleitung gefällt, muss ich die wohl immer dreimal stricken oder häkeln 🙂 So scheint es zumindestens… Denn auch das Tuch „Fractal Danger“ von Martina Behm habe ich direkt dreimal gestrickt 🙂 Das erste, das ich Euch heute zeige – in der Farbe Beau, eine Mischung von Creme über ganz hellgelb zu mint 🙂 ist mein Tuch geworden…

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Aber von vorne: Für einen runden Geburtstag habe ich ein besonderes Geschenk gesucht, eines was man sich nirgendwo kaufen kann. Was liegt da näher, als ein schönes Tuch / Schal selbst zu stricken. Weiterlesen

Herbst = Tücherzeit

Und was liegt da näher, als Euch ein Tuch zu präsentieren 🙂 Schals und Tücher stricken ist einfach toll. Irgendwie habe ich auch jedesmal das Gefühl, dass ein Tuch schneller fertig ist als eine Strickjacke oder ein Pulli. Ist eigentlich Quatsch, denn wenn man sich teilweise die Dimensionen von solchen Tüchern ansieht… Aber egal, Tücher sind auf alle Fälle toll und man kann auch nie genug haben 🙂 Daher werde ich Euch in der nächsten Zeit noch ein paar andere neue Tücher/Schals präsentieren 🙂

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Heute zeige ich Euch meinen Askews Me Shawl von Stephan West. Seine Designs sind super und immer anders und vor allem lernt man meist auch irgendetwas Neues. Bei diesem Tuch habe ich Freundschaft mit Patenmuster geschlossen 🙂 Bleibt einem im Prinzip auch nichts anderes übrig, denn das ganze Tuch wird in zweifarbigem Vollpatent gestrickt. Entweder man mag es nach einiger Zeit oder man beendet das Ganze vorzeitig und ribbelt…..

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Ich spreche da aus leidvoller Erfahrung. Vor zwei oder drei Jahren habe ich mir traumhafte Wolle für einen Sommerpulli gekauft. Der Pulli stammte aus einem Filatiheft und ich fand ihn wahnsinnig schön. War aber zu dieser Zeit völlig ahnungslos, was Patent so bedeutet…. Tja, und dann habe ich angefangen und wie das oft so ist, wenn man die Maschen hin- und herschiebt, da rutscht einem, wenn man Pech hat, auch mal ein Schwung Maschen von der Nadel… Im Prinzip nicht schlimm, man fängt sie wieder auf, wenn sie sich nach unten gezogen haben, strickt man sie wieder hoch und alles ist gut…

Bei Patent sieht das leider anderes aus. Theoretisch kann man da wohl auch Maschen wieder hochstricken, aber ich nicht.  Das ist mir damals zwei oder dreimal passiert, jede Stelle extrem gut sichtbar und das war dann das Aus für diese Projekt. Und mein Fazit war, Patentmuster sieht klasse aus, aber ich mag es nicht.

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Aber wenn man Stephen West Designs mag, kommt man irgendwie nicht an Patent vorbei und mittlerweile ist ja auch zweifarbiges Patent mit Mustern modern – was noch toller aussieht 🙂 . Im letzten Jahr gab es ein großes Rudelstricken (Spring Scarf KAL) von ihm mit insgesamt 10 Anleitungen, unteranderem diesem Tuch. Damals habe ich noch geschwächelt, aber jetzt ist es da 🙂

Gestrickt habe ich es aus Lana Gr*ossa Cashcot. Ein tolles Garn, Baumwolle mit 15% Kashmir gemischt. Weich, warm und trotzdem nicht so megawarm…. Die Farben gelb, mittelbraun und petrol hatte ich noch aus anderen Projekten übrig und zwar von allem recht viel. Ich schätze jeweils so ca. 2-3 Knäule. Zusätzlich habe ich mir im Ausverkauf von dieser Wolle mal zwei Knäule in creme und in dunkelbraun dazu gekauft. So hatte ich genug, denn Paten schluckt ja ziemlich viel Wolle.

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Um direkt von Anfang an größere Katastrophen zu verhindern, habe ich ca. alle 10 Reihen einen Sicherheitfaden eingezogen. Falls ich eine Masche verloren hätte, hätte ich einfach bis dahin geribbelt, was ja überschaubar ist und wieder neu angesetzt. Habe ich nicht ein einziges Mal gebraucht, war klar, oder ?

Und mittlerweile stricke ich Patent auch wirklich gerne, habe sogar eine Strickjacke in Patent auf der Nadel:

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So wird aus einem Angstgegner ein Freund 🙂 Kann alles passieren beim Stricken 🙂 Und da dieses Tuch für mich ist, darf es heute zu vielen anderen schönen Sachen zu RUMs. Ich geh da jetzt eine Runde stöbern 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

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Drei auf einen Streich…

Was kann man bei diesem merkwürdigen Sommerwetter einfach immer gebrauchen? Richtig, Tücher 🙂 Denn egal wie warm es ist, es dauert nicht lange und es kommt der nächste Regen auf oder es wird windig oder einfach nur kühl, spätestens abends. Und dann gibt es nichts besseres als Tücher. Heute zeige ich Euch direkt drei auf einen Streich, also drei Tücher nach der gleichen Anleitung:

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Ich liebe diese Half-Granny-Tücher. Sie sind super praktisch und vor allem kann man sie wunderbar mindless nebenbei Häkeln. Und Häkeln geht ja meist noch entspannter als Stricken, denn es können einem ja keine Maschen runterfallen…

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Gehäkelt habe ich die beiden großen Tücher aus einem Verlaufsgarn von Wollium (100g). Das Garn besteht jeweils aus vier Fäden, bei denen nach einer gewissen Zeit immer ein Faden ausgetauscht wird, so entsteht der Farbverlauf. Ich mag dieses Garn sehr gerne, weil es einen sehr angenehmen Griff hat. Verstrickt habe ich es auch schon mehrmals – zeige ich Euch demnächst – aber da ist es nicht mein Lieblingsgarn, weil man sich schon sehr auf das Garn konzentrieren muss, sprich man muss genau aufpassen, dass man bei jeder Masche immer alle vier Fäden erwischt, da das Garn nicht verzwirnt ist. Wenn man ein Fädchen vergisst, zieht sich da eine Schlaufe, was nicht so schön aussieht. Kann man alles retten, ist aber etwas weniger chillig. Häkeln ist da viel gemütlicher 🙂

Das kleinere Tuch habe ich aus einem Mohairgarn mit einem Sockenverlaufsgarn gestrickt. Da ich von dem Mohairgarn nur zwei Knäule hatte und vom Sockelgarn nur einen, ist das Tuch etwas kleiner geworden. Aber da  diese Garne sehr warm sind, reicht es völlig 🙂

Die Anleitung zu diesem Tuch findet Ihr übrigens hier. Sie ist kostenlos und macht wirklich Spaß 🙂

Und jetzt begebe ich mich an den Nähtisch. Mittlerweile stapeln sich da so einige Anleitungen zu Mini-Taschen und vielleicht wird dann ja noch was im August fertig 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

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Grüne Rheinlust

Endlich bin ich dazu gekommen von meiner „Grünen Rheinlust“ Bilder zu machen, denn fertig ist sie schon eine geraume Zeit… Meine „Grüne Rheinlust“:

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Ist dieses Muster nicht traumhaft? Die Anleitung ist von Melanie Berg und als sie diese vorstellte, wußte ich sofort, diesen Schal MUSS ich stricken. Ich war einfach nur hin und weg. Gestrickt habe ich dieses Tuch mit einem etwas dickerem Garn als in der Anleitung angegeben (Lana Gr*ssa, Mc Wool Merino Mix 100). Insgesamt ist es etwas kleiner als in der Anleitung vorgesehen, ich hatte Angst, dass meine Wolle nicht reicht… Aber es ist immer noch ziemlich groß wie Ihr seht 🙂

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Das Stricken selbst hat sich ziemlich gezogen, denn die Anleitung ist zwar wie immer toll geschrieben, aber das Muster ist ein wenig nervig. Zum einen wird sehr viel mit verschränkten Maschen gearbeitet, sowohl rechten wie linken und diese werden dann auch noch zusammengestrickt… Das ist aber, finde ich, nur eine Frage der Gewöhnung. Nach kurzer Zeit ist man drin und es läuft. Was mich viel mehr Nerven gekostet hat, ist das Muster selbst. Denn ich konnte mir das Muster einfach nicht merken, da jede Reihe ein wenig anders ist. Und dann muss man regelmäßig Umschläge machen, die sind mir aber zwischendurch immer mal wieder verlorengegangen, sei es dass ich sie vergessen habe zu machen oder sie sind bei den nachfolgenden verschränkten Maschen wieder von der Nadel gerutscht… Dieses Problem muss man aber erst einmal durchschauen, denn wenn diese  Umschläge fehlen, geht das Muster und die Anleitung nicht auf. Was macht man? Man strickt zurück und versucht seinen Fehler zu finden… Als ich das endlich durchschaut hatte, ging es. Denn jedesmal, wenn es nicht passte, wußte ich, da fehlt wieder ein Umschlag, okay dann mach ich den halt nachträglich. Aber auf diese Art und Weise hat das Tuch gut zwei Monate gedauert, für mich echt lang…

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Aber alles gut, es hat sich wirklich gelohnt 🙂 Ich finde meine „Grüne Rheinlust“ wunderschön und wenn man von vornherein daran denkt, dass es wahrscheinlich an einem vergessen Umschlag liegt, wenn es nicht passt, kann man viel entspannter stricken. Sollte ich bei meinen vielen Projekten Lust und Zeit haben, könnte es durchaus sein, dass ich nochmal eine Rheinlust stricke.

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

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Mit „The Doodler“ zum ersten RUMS des Jahres

In meinem Post zum Thema „Best of DIY 2015“ habe ich ja schon angedeutet, dass im letzten Jahr noch wesentlich mehr Tücher entstanden sind, als ich gezeigt habe. Es dauert halt immer so seine Zeit bis ein Tuch vernäht, gespannt und dann auch noch fotografiert ist 🙂

Heute zeigen ich Euch meinen „The Doodler“:

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„The Doodler“ ist das Tuch, das beim Mystery KAL 2015 von Stephen West im November entstanden ist. Ich finde diese  Mystery KALs immer total spannend 🙂 Jeden Freitag kommt ein neuer Teil der Anleitung und man weiß am Anfang nur, wieviel Garn man benötigt, wieviele Farben man braucht und wie die Maschenprobe ist. Dann bekommt man noch Infos, wie man die Farben am Besten kombiniert, also Farbe A soll möglich einen Farbverlauf haben oder B und C sollten einen starken Kontrast haben. Das wars 🙂

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Da Stephen West immer etwas verrücktere Designs hat, habe  ich wieder Sockelwolle genommen. Die passte von der Nadelstärke (3,5) und ist auch entsprechend günstig. Ich bin  bei einem solchen Mystery KAL immer ein bisschen vorsichtig. Denn wenn mir das Ergebnis dann doch nicht gefallen sollte, würde ich mich ziemlich ärgern, wenn ich da irgendein edles und teures Garn verwendet hätte. Aber es war fast klar, ich finde das Tuch wieder ziemlich toll 🙂 Das Tuch aus dem Mystery KAL 2014 war ja auch super 🙂

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Toll finde ich immer die Ideen, die Stephen West hat. Auch dieses Mal, erst einen großen Flügel mit unterschiedlichen kleinen Schwingen, dann wird ein Zopf angestrickt und dann geht es wieder an der Flügelseite weiter. Richtig gut, bei ihm kann man eine Menge lernen, was die Konstruktion von Tüchern anbelangt 🙂

Doodler_3

Gestrickt habe ich die „kleinste“ Version, für die anderen Varianten hatte ich zuwenig Wolle… Aber ich bin auch mit dieser Version voll und ganz zufrieden. Für mich steht schon jetzt fest, beim nächsten Mystery KAL im November, den es bestimmt wieder geben wird, bin ich wieder mit dabei. Es macht einfach Spaß. Wobei man sagen muss, am Ende hat man richtig viele Maschen auf der Nadel. Ich glaube, es waren bei meiner „kleinen“ Variante so um die 640 Maschen… Da zieht sich eine Reihe … Aber trotzdem schafft man dieses Tuch wirklich gut in den angesetzten vier Wochen 🙂

Und dieser Doodler darf heute zum ersten RUMS des Jahres, da er für mich ganz alleine ist 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

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