MeMadeMittwoch #1: Mein Liebling 2016

Endlich startet der MeMadeMittwoch wieder, juhu 🙂 Und wie in jedem Jahr, werden beim ersten Treffen des Jahres die Lieblingsoutfits oder Lieblingskleidungsstücke gezeigt. Ich habe da lange überlegen müssen. Denn meine absoluten Lieblinge, meine Wasserfallshirts, sind alle aus 2015 … Tja, und öfter und lieber habe ich kaum etwas getragen… Aber ein Teil hat sich völlig unerwartet im letzten Jahr zu einem Lieblinsgteil gemausert:

Meine Kimonojacke 🙂 Für die habe ich echt lange gebraucht, da ich zwischenzeitlich überhaupt keine Lust mehr darauf hatte und auch als ich sie dann endlich fertig gestrickt habe, war es mehr ein, mach endlich, als ein oh wie toll, die zieh ich bald an… Aber als sie fertig war… tada…. fand ich sie traumhaft 🙂

Sehr gut passt zu dieser Jacke auch eines meiner vielen, neuen, noch nicht gezeigten Tücher: ein Oceanbound von Melanie Berg aus Baby Merino von Drops. Von beiden Farben habe ich je zwei Knäul gebraucht mit Nadelstärke 3,5. Bei diesem Tuch ist auch das Spannen wieder enorm wichtig. Denn vorher sieht das Lochmuster nach gar nichts aus und ist total zusammengezogen… Aber danach 🙂 Schön 🙂

Ein super gut zu kombinierendes Tuch, da mal relativ dezent in den Farben 🙂

Aber die Strickjacke ist wirklich einer meiner Lieblinge 🙂 Damit in 2017 richtig viele Lieblinge entstehen, versuche ich dieses Mal, die Schnitte oder Strickanleitungen stärker auf mich passend auszusuchen. Denn als bekennender Leming nähe oder stricke ich auch oft Sachen, die ich bei anderen toll finde, überlege dabei aber oft gar nicht, ob dieses Teil auch wirklich zu mir bzw. meiner Figur passt. Daher habe ich heute damit begonnen, Schnitte, die mir gefallen, auf oder in meine Figurine zu zeichnen. Bin sehr gespannt, was dabei so rauskommt, mal sehen. Ich werde berichten 🙂

Jetzt geh ich noch eine Runde hier stöbern, was heute sonst noch tolles als Liebling vorgestellt wird 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Und wieder drei auf einen Streich…

Wenn mir eine Anleitung gefällt, muss ich die wohl immer dreimal stricken oder häkeln 🙂 So scheint es zumindestens… Denn auch das Tuch „Fractal Danger“ von Martina Behm habe ich direkt dreimal gestrickt 🙂 Das erste, das ich Euch heute zeige – in der Farbe Beau, eine Mischung von Creme über ganz hellgelb zu mint 🙂 ist mein Tuch geworden…

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Aber von vorne: Für einen runden Geburtstag habe ich ein besonderes Geschenk gesucht, eines was man sich nirgendwo kaufen kann. Was liegt da näher, als ein schönes Tuch / Schal selbst zu stricken. Gleichzeitig sollte die Anleitung aber auch nicht zu kompliziert sein, denn ewig hatte ich für dieses Projekt auch keine Zeit. So bin ich auf die Anleitung von Martina Behm gestoßen. Ein effektvolles Tuch, das sich aber sehr angenehm und auch mindless stricken läßt.
Aber wenn man etwas verschenken will, muss man sich ja auch sicher sein, dass einem persönlich das Ergebnis gefällt. Heißt, zuerst habe ich mir selbst dieses Tuch gestrickt 🙂

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Bei meinem und auch bei dem Geschenk habe ich wieder das Baumwollmischgarn „Wollium“ verwendet wie auch schon bei den Grannytüchern. Zum Stricken finde es allerdings noch anstrengender als zum Häkeln. Denn zumindestens mir passiert es ständig, dass ich von den vier Fäden, die ja  nicht verzwirnt sind, nur drei erwische und das sieht man…. Also zurückstricken oder ribbeln und dann auf ein Neues…

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Da ich mir nicht sicher war, ob mir die Größe des Tuchs oder eher Schals ausreicht, habe ich bei meinem Schal den ersten Teil nicht wie in der Anleitung 16mal wiederholt sondern 23mal. Dadurch ist er wesentlich länger und auch etwas breiter geworden. Da mir diese Größe gefiel, habe ich sie auch bei dem Geschenkschal umgesetzt. Für diesen Schal habe ich extra eine eher neutrale Farbe gewählt (Denim-Petrol), denn Jeans passt, finde ich, zu allem.

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Aber ich wollte natürlich auch wissen, wie sich das Tuch in Originalgröße macht. Daher habe ich mir einen Knäul Sommersockengarn (Schoeller-Stahl Fortissima Cotton Stretch in Blue) mit in den Urlaub genommen und aus diesem Garn eine Schal genau entsprechend der Anleitung gestrickt und was soll ich sagen? Die Größe ist auch völlig ausreichend für einen Schal. Er ist zwar um einiges kürzer als die anderen, aber absolut ausreichend und zweckmäßig. Und durch den Baumwollanteil im Sommersockengarn ist er auch wesentlich angenehmer zu tragen, als wäre es normales Sockengarn.

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So, und da zwei von den drei vorgestellten Tüchern / Schals für mich sind, dürfen sie heute auch zu RUMS 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

P. S. Damit ist der Tücherberg aber noch nicht abgearbeitet 🙂 Ich werde Euch also in der nächsten Zeit noch ein paar andere Tücher präsentieren 🙂

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Herbst = Tücherzeit

Und was liegt da näher, als Euch ein Tuch zu präsentieren 🙂 Schals und Tücher stricken ist einfach toll. Irgendwie habe ich auch jedesmal das Gefühl, dass ein Tuch schneller fertig ist als eine Strickjacke oder ein Pulli. Ist eigentlich Quatsch, denn wenn man sich teilweise die Dimensionen von solchen Tüchern ansieht… Aber egal, Tücher sind auf alle Fälle toll und man kann auch nie genug haben 🙂 Daher werde ich Euch in der nächsten Zeit noch ein paar andere neue Tücher/Schals präsentieren 🙂

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Heute zeige ich Euch meinen Askews Me Shawl von Stephan West. Seine Designs sind super und immer anders und vor allem lernt man meist auch irgendetwas Neues. Bei diesem Tuch habe ich Freundschaft mit Patenmuster geschlossen 🙂 Bleibt einem im Prinzip auch nichts anderes übrig, denn das ganze Tuch wird in zweifarbigem Vollpatent gestrickt. Entweder man mag es nach einiger Zeit oder man beendet das Ganze vorzeitig und ribbelt…..

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Ich spreche da aus leidvoller Erfahrung. Vor zwei oder drei Jahren habe ich mir traumhafte Wolle für einen Sommerpulli gekauft. Der Pulli stammte aus einem Filatiheft und ich fand ihn wahnsinnig schön. War aber zu dieser Zeit völlig ahnungslos, was Patent so bedeutet…. Tja, und dann habe ich angefangen und wie das oft so ist, wenn man die Maschen hin- und herschiebt, da rutscht einem, wenn man Pech hat, auch mal ein Schwung Maschen von der Nadel… Im Prinzip nicht schlimm, man fängt sie wieder auf, wenn sie sich nach unten gezogen haben, strickt man sie wieder hoch und alles ist gut…

Bei Patent sieht das leider anderes aus. Theoretisch kann man da wohl auch Maschen wieder hochstricken, aber ich nicht.  Das ist mir damals zwei oder dreimal passiert, jede Stelle extrem gut sichtbar und das war dann das Aus für diese Projekt. Und mein Fazit war, Patentmuster sieht klasse aus, aber ich mag es nicht.

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Aber wenn man Stephen West Designs mag, kommt man irgendwie nicht an Patent vorbei und mittlerweile ist ja auch zweifarbiges Patent mit Mustern modern – was noch toller aussieht 🙂 . Im letzten Jahr gab es ein großes Rudelstricken (Spring Scarf KAL) von ihm mit insgesamt 10 Anleitungen, unteranderem diesem Tuch. Damals habe ich noch geschwächelt, aber jetzt ist es da 🙂

Gestrickt habe ich es aus Lana Gr*ossa Cashcot. Ein tolles Garn, Baumwolle mit 15% Kashmir gemischt. Weich, warm und trotzdem nicht so megawarm…. Die Farben gelb, mittelbraun und petrol hatte ich noch aus anderen Projekten übrig und zwar von allem recht viel. Ich schätze jeweils so ca. 2-3 Knäule. Zusätzlich habe ich mir im Ausverkauf von dieser Wolle mal zwei Knäule in creme und in dunkelbraun dazu gekauft. So hatte ich genug, denn Paten schluckt ja ziemlich viel Wolle.

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Um direkt von Anfang an größere Katastrophen zu verhindern, habe ich ca. alle 10 Reihen einen Sicherheitfaden eingezogen. Falls ich eine Masche verloren hätte, hätte ich einfach bis dahin geribbelt, was ja überschaubar ist und wieder neu angesetzt. Habe ich nicht ein einziges Mal gebraucht, war klar, oder ?

Und mittlerweile stricke ich Patent auch wirklich gerne, habe sogar eine Strickjacke in Patent auf der Nadel:

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So wird aus einem Angstgegner ein Freund 🙂 Kann alles passieren beim Stricken 🙂 Und da dieses Tuch für mich ist, darf es heute zu vielen anderen schönen Sachen zu RUMs. Ich geh da jetzt eine Runde stöbern 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

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Drei auf einen Streich…

Was kann man bei diesem merkwürdigen Sommerwetter einfach immer gebrauchen? Richtig, Tücher 🙂 Denn egal wie warm es ist, es dauert nicht lange und es kommt der nächste Regen auf oder es wird windig oder einfach nur kühl, spätestens abends. Und dann gibt es nichts besseres als Tücher. Heute zeige ich Euch direkt drei auf einen Streich, also drei Tücher nach der gleichen Anleitung:

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Ich liebe diese Half-Granny-Tücher. Sie sind super praktisch und vor allem kann man sie wunderbar mindless nebenbei Häkeln. Und Häkeln geht ja meist noch entspannter als Stricken, denn es können einem ja keine Maschen runterfallen…

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Gehäkelt habe ich die beiden großen Tücher aus einem Verlaufsgarn von Wollium (100g). Das Garn besteht jeweils aus vier Fäden, bei denen nach einer gewissen Zeit immer ein Faden ausgetauscht wird, so entsteht der Farbverlauf. Ich mag dieses Garn sehr gerne, weil es einen sehr angenehmen Griff hat. Verstrickt habe ich es auch schon mehrmals – zeige ich Euch demnächst – aber da ist es nicht mein Lieblingsgarn, weil man sich schon sehr auf das Garn konzentrieren muss, sprich man muss genau aufpassen, dass man bei jeder Masche immer alle vier Fäden erwischt, da das Garn nicht verzwirnt ist. Wenn man ein Fädchen vergisst, zieht sich da eine Schlaufe, was nicht so schön aussieht. Kann man alles retten, ist aber etwas weniger chillig. Häkeln ist da viel gemütlicher 🙂

Das kleinere Tuch habe ich aus einem Mohairgarn mit einem Sockenverlaufsgarn gestrickt. Da ich von dem Mohairgarn nur zwei Knäule hatte und vom Sockelgarn nur einen, ist das Tuch etwas kleiner geworden. Aber da  diese Garne sehr warm sind, reicht es völlig 🙂

Die Anleitung zu diesem Tuch findet Ihr übrigens hier. Sie ist kostenlos und macht wirklich Spaß 🙂

Und jetzt begebe ich mich an den Nähtisch. Mittlerweile stapeln sich da so einige Anleitungen zu Mini-Taschen und vielleicht wird dann ja noch was im August fertig 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

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Grüne Rheinlust

Endlich bin ich dazu gekommen von meiner „Grünen Rheinlust“ Bilder zu machen, denn fertig ist sie schon eine geraume Zeit… Meine „Grüne Rheinlust“:

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Ist dieses Muster nicht traumhaft? Die Anleitung ist von Melanie Berg und als sie diese vorstellte, wußte ich sofort, diesen Schal MUSS ich stricken. Ich war einfach nur hin und weg. Gestrickt habe ich dieses Tuch mit einem etwas dickerem Garn als in der Anleitung angegeben (Lana Gr*ssa, Mc Wool Merino Mix 100). Insgesamt ist es etwas kleiner als in der Anleitung vorgesehen, ich hatte Angst, dass meine Wolle nicht reicht… Aber es ist immer noch ziemlich groß wie Ihr seht 🙂

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Das Stricken selbst hat sich ziemlich gezogen, denn die Anleitung ist zwar wie immer toll geschrieben, aber das Muster ist ein wenig nervig. Zum einen wird sehr viel mit verschränkten Maschen gearbeitet, sowohl rechten wie linken und diese werden dann auch noch zusammengestrickt… Das ist aber, finde ich, nur eine Frage der Gewöhnung. Nach kurzer Zeit ist man drin und es läuft. Was mich viel mehr Nerven gekostet hat, ist das Muster selbst. Denn ich konnte mir das Muster einfach nicht merken, da jede Reihe ein wenig anders ist. Und dann muss man regelmäßig Umschläge machen, die sind mir aber zwischendurch immer mal wieder verlorengegangen, sei es dass ich sie vergessen habe zu machen oder sie sind bei den nachfolgenden verschränkten Maschen wieder von der Nadel gerutscht… Dieses Problem muss man aber erst einmal durchschauen, denn wenn diese  Umschläge fehlen, geht das Muster und die Anleitung nicht auf. Was macht man? Man strickt zurück und versucht seinen Fehler zu finden… Als ich das endlich durchschaut hatte, ging es. Denn jedesmal, wenn es nicht passte, wußte ich, da fehlt wieder ein Umschlag, okay dann mach ich den halt nachträglich. Aber auf diese Art und Weise hat das Tuch gut zwei Monate gedauert, für mich echt lang…

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Aber alles gut, es hat sich wirklich gelohnt 🙂 Ich finde meine „Grüne Rheinlust“ wunderschön und wenn man von vornherein daran denkt, dass es wahrscheinlich an einem vergessen Umschlag liegt, wenn es nicht passt, kann man viel entspannter stricken. Sollte ich bei meinen vielen Projekten Lust und Zeit haben, könnte es durchaus sein, dass ich nochmal eine Rheinlust stricke.

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

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Mit „The Doodler“ zum ersten RUMS des Jahres

In meinem Post zum Thema „Best of DIY 2015“ habe ich ja schon angedeutet, dass im letzten Jahr noch wesentlich mehr Tücher entstanden sind, als ich gezeigt habe. Es dauert halt immer so seine Zeit bis ein Tuch vernäht, gespannt und dann auch noch fotografiert ist 🙂

Heute zeigen ich Euch meinen „The Doodler“:

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„The Doodler“ ist das Tuch, das beim Mystery KAL 2015 von Stephen West im November entstanden ist. Ich finde diese  Mystery KALs immer total spannend 🙂 Jeden Freitag kommt ein neuer Teil der Anleitung und man weiß am Anfang nur, wieviel Garn man benötigt, wieviele Farben man braucht und wie die Maschenprobe ist. Dann bekommt man noch Infos, wie man die Farben am Besten kombiniert, also Farbe A soll möglich einen Farbverlauf haben oder B und C sollten einen starken Kontrast haben. Das wars 🙂

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Da Stephen West immer etwas verrücktere Designs hat, habe  ich wieder Sockelwolle genommen. Die passte von der Nadelstärke (3,5) und ist auch entsprechend günstig. Ich bin  bei einem solchen Mystery KAL immer ein bisschen vorsichtig. Denn wenn mir das Ergebnis dann doch nicht gefallen sollte, würde ich mich ziemlich ärgern, wenn ich da irgendein edles und teures Garn verwendet hätte. Aber es war fast klar, ich finde das Tuch wieder ziemlich toll 🙂 Das Tuch aus dem Mystery KAL 2014 war ja auch super 🙂

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Toll finde ich immer die Ideen, die Stephen West hat. Auch dieses Mal, erst einen großen Flügel mit unterschiedlichen kleinen Schwingen, dann wird ein Zopf angestrickt und dann geht es wieder an der Flügelseite weiter. Richtig gut, bei ihm kann man eine Menge lernen, was die Konstruktion von Tüchern anbelangt 🙂

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Gestrickt habe ich die „kleinste“ Version, für die anderen Varianten hatte ich zuwenig Wolle… Aber ich bin auch mit dieser Version voll und ganz zufrieden. Für mich steht schon jetzt fest, beim nächsten Mystery KAL im November, den es bestimmt wieder geben wird, bin ich wieder mit dabei. Es macht einfach Spaß. Wobei man sagen muss, am Ende hat man richtig viele Maschen auf der Nadel. Ich glaube, es waren bei meiner „kleinen“ Variante so um die 640 Maschen… Da zieht sich eine Reihe … Aber trotzdem schafft man dieses Tuch wirklich gut in den angesetzten vier Wochen 🙂

Und dieser Doodler darf heute zum ersten RUMS des Jahres, da er für mich ganz alleine ist 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

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Work in Progress November

Es ist mittlerweile eine Ewigkeit her, dass ich bei der Linkparty “ Auf den Nadeln im… “ teilgenommen habe. Da ich ja auch häufig Tücher stricke, sind die oft schon fertig, bevor ich die Entstehung fotografiert habe. Aber nun bin ich endlich wieder dabei 🙂 Mein Work in Progress im November:

Mystery KAL von Stephen West: „The Doodler“

Der MysteryKAL hat letzten Freitag begonnen und läuft insgesamt über vier Wochen. Jeden Freitag wird ein neuer Teil, ein sogenannter Clue, veröffentlicht und man hat dann eine Woche Zeit diese Anleitung umzusetzen. Das ist natürlich keine Pflicht, aber das Ganze macht unheimlich viel Spaß und daher  versucht man es immer 🙂 Mein Clue 1 ist seit gestern fertig und nun warte ich gespannt, was morgen neues kommt…

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Als Garn habe wieder, wie beim letzten Mystery KAL, Sockenwolle genommen. Denn ich stricke diese KALs super gerne mit, aber für den Fall, dass mir das Ergebnis dann doch widererwarten nicht gefällt, war die Sockenwolle wenigsten nicht so teuer. Aber das Tuch wird glaube ich ziemlich gut 🙂 Die Anleitung findet Ihr hier.

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Brighton Rock Socks

Diese Socken stricke ich mittlerweile das zweite Mal. Wobei mir gerade einfällt, dass ich die anderen noch gar nicht gezeigt habe… Egal… Die Anleitung stammt aus dem Heft „The Knitter“, Ausgabe 18/2014 und dadurch habe ich auch endlich mal wieder einen Beitrag für 12 Bücher – 12 Monate von Rebecca 🙂 Die Anleitung ist wirklich super geschrieben und die Socken sitzen auch richtig gut.

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Strickjacke Vitamin D

Die Strickjacke Vitamin D habe ich bereits bei diversen Mädels bei Ravelry bewundert und als ich dann auch noch diese Wolle (Alta Moda Lace von Lana Gr*ssa) im Angebot gefunden habe, musste es endlich sein. Allerdings stricke ich an dieser Jacke auch schon relativ lange. Angefangen habe ich im September und habe bisher erst den Anfang und einen Ärmel. Das liegt daran, dass ich parallel diverse andere Sachen gestrickt habe. Aber trotzdem geht es mit der Jacke weiter :-), wenn auch langsam…

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Weihnachtsprojekte:

Tja, und wer hat es noch nicht bemerkt… Weihnachten naht mit Riesenschritten, was heißt Stricken, Stricken, Stricken…. Zwei Teile für Weihnachten sind bereits fertig, eins habe ich im Moment noch auf der Nadel und eins ist noch in Planung. Diese Weihnachtssachen zeige ich Euch dann nach Weihnachten 🙂

Das wars heute erstmal. Jetzt heißt es weiterschicken und spätestens am Wochenende wird weitergenäht. Denn die Winterjacke wartet ja auch noch….

Liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: Auf den Nadeln November, 12 Bücher – 12 Monate und Stricklust

Miette und Little Clouds in Jeansblau

Einer Strickjacke, die scheinbar jeder schon gestrickt hat, ist die „Miette“ von Andi Satterlund. Auch ich habe sie bereits einmal gestrickt. Damals hatte ich noch furchtbar viel Respekt vor englischen Anleitungen 🙂 Mittlerweile liebe ich sie, sie sind meist genauer und auch einfacher als deutsche…. Aber man muss sich trauen 🙂

Und hier ist nun meine Miette Nr. 2 in Jeansblau:

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Richtiges Blau ist ja eine für mich sehr untypische Farbe, steht mir leider auch nicht wirklich…. Aber Jeansblau ist ja kein Blau, Jeans passt immer 🙂 Daher habe ich mich mal auf eine eher ungewohnte Farbe für mich gestürzt und bin sehr begeistert. Beim Garn habe ich auch Neuland betreten… Bisher habe ich Wolle immer in einem Laden gekauft, aber da ich in diversen Blogs schon so oft von Dro*swolle gelesen habe, wollte ich die denn nun auch endlich mal ausprobieren. Und was soll ich sagen, ich bin von der Qualität wirklich begeistert.

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Insgesamt habe ich für meine Miette 9 Knäuel Big Merino gebraucht. Gestrickt habe ich das Ganze mit einer 5,5er Nadel. Verlängert habe ich die Miette sowohl im Ganzen als auch an den Ärmeln. Wie viel genau, habe ich leider vergessen aufzuschreiben…. Allerdings würde ich bei der Nächsten, noch mehr verlängern. Denn so, finde ich, ist es trotzdem eher eine Kleiderjacke und so oft trage ich die dann auch nicht. Daher wäre es schon ganz gut, wenn die Jacke noch etwas länger wäre…

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Da ich ja bei Wolle immer jemand bin, der auf Nummer sicher geht, habe ich natürlich auch ziemlich reichlich Wolle bestellt 🙂 Okay, sie war im Angebot, aber 14 Knäuel waren doch ein bisschen viel… Und was macht man, wenn man Wolle übrig hat? Genau, man strickt ein weiteres Tuch 🙂 Meine Wahl fiel  dieses Mal auf die „22 Little Clouds“ von Martina Behm. Genau wie die Miette eine kostenlose Anleitung.

Jeans_Cloud_2

Die Little Clouds stricken sich super schnell und sind auch von der Größe vielseitig einsetzbar. Verbraucht habe ich für das Tuch so ca. 4,5 Knäuel. Es ist also nur noch ein winziger Rest übrig 🙂

Ich hoffe, ich kann Euch bald auch wieder Genähtes zeigen, aber momentan ist meine Overlock zur Jahreswartung und meine „normale“ Nähmaschine zickt dermaßen rum, dass ich jetzt definitiv eine neue Maschine kaufen werde. Also, über Tipps von Euch würde ich mich sehr freuen. Denn sie sollte vielseitig einsetzbar sein, Jersey und auch Jeans problemlos nähen können und auch das Preis-Leistung-Verhältnis sollte stimmen.

Was es sonst noch Tolles an selbst geschneiderter Kleidung heute zu bestaunen gibt, könnt Ihr Euch hier ansehen 🙂

Viele Grüße, Eure Brigitte

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Dotted Rays und Unicorn Parallelograms

Auch heute zeige ich Euch wieder etwas Gestricktes … Irgendwie komme ich im Moment kaum zum Nähen, aber Stricken geht irgendwie immer 🙂 Dotted Rays und Unicorn Parallelograms sind zwei von insgesamt 10 neuen Schals, die Stephen West für seinen Spring KAL bei ravelry designt hat.

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Das ist der Dotted Rays Scarf, ein Traum – finde ich. Gestrickt habe ich ihn mit einem Sockengarn aus meinem Fundus (130 g Crazy Zauberball) und Nadelstärke 6 (!) In der Anleitung wird auch ein ähnlich dickes Garn mit einer stärkeren Nadel verwendet. In der Kombi mit Nadelstärke 6 bekommt das Tuch einen tollen Lace-Charakter, herrlich 🙂 Es ist total fluffig und leicht, fast ein wenig wie Spinnenweb…

Und es geht super schnell. Ich habe dafür insgesamt nur 3 Tage gebraucht 🙂 Obwohl es echt groß ist…..

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Das zweite Tuch nennt sich Unicorn Parallelograms und ist der perfekte Restverwerter. Auch hierfür habe ich Sockelwolle genommen. Insgesamt besteht der Schal aus 20 Streifen und jeder Streifen war in der Anleitung mit 50 m angegeben. Bei mir sind das pro Streifen jeweils 13 g Sockelwolle…Besser geht gar nicht, um den Resteberg auf eine schöne und gleichzeitig sinnvoll Art und Weise zu reduzieren 🙂

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Wie Ihr seht, ist der Schal riesig. Wenn ich ihn mir nur einfach um den Hals lege, hängen die beiden Enden fast bist auf den Boden… Auch dieser Schal ging trotz seiner Größe relativ schnell, aber trotzdem habe ich dafür ein paar Tage länger gebraucht 🙂

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Selbstverständlich sind beide Tücher nur für mich alleine 🙂

Und jetzt werde ich mich wieder an meine Vianne machen, der Strickjacke für den Outfit Along 2015.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Restfeiertag und ein sonniges Wochenende 🙂

Liebe Grüße, Eure Brigitte

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Scarlett und Braidsmaid

Heute zeige ich Euch direkt zwei Sachen: meine Scarlett und mein neues Tuch Braidsmaid. Aber zuerst zeige ich Euch meine Scarlett:

Scarlett_1Die Scarlett ist ja ein altbekannter Schnitt von pattydoo. Ich finde diesen Wasserfallkragen echt toll, sieht irgendwie schicker aus als „normale“ Shirtkragen. Diese Kragenvariante habe ich ja auch für mein rotes Kleid verwendet 🙂 Geändert habe ich nur die Ärmel. Sowohl die Ärmel der Liv als auch der Scarlett sind – für meine Arme – relativ schmal geschnitten und gerade im Sommer finde ich das nicht so angenehm. Ina hat für die Liv einen Gratisärmel in ihrem Blog gezeigt, der um einiges weiter ist und dann unten, auf Dreiviertellänge, zusammengerafft wird. Der Ärmel passt auch in den Armausschnitt der Scarlett. Daher habe ich diesen Ärmel verwendet. Ich habe ihn aber etwa auf Höhe des Ellenbogens abgeschnitten. So hat der Ärmel eine schöne Länge und ist angenehm locker.

Scarlett_2Die Bündchen, sowohl an den Ärmeln als auch am Saum habe ich einfach umgeschlagen und mit einem Zierstich festgenäht. Von diesem Shirt wird es in der nächsten Zeit noch zwei geben. Zugeschnitten sind die Beiden schon und zum Teil auch schon zusammengenäht 🙂

Lila_Schal_3Und das ist der Schal Braidsmaid von Martina Behm. Ich bin sehr begeistert 🙂 Das ist so ein Schal, den man in einem Rutsch strickt. Denn zum einen geht er recht schnell, zum anderen ist man super neugierig, wie sich dieses Muster entwickelt. Bei diesem Schal zieht sich ein breiter Zopf über den kompletten Schal und links und rechts davon sind nur krausrechte Maschen, die durch die Zu- und Abnahmen in unterschiedliche Richtungen verlaufen. Das Tuch sieht übrigens von beiden Seiten gleich aus 🙂

Lila_Schal_2Gestrickt habe ich dieses Tuch mit einem neuen Garn, ein flauschiges Sommergarn, Estivo II von L*na Gr*ssa.  Es besteht zu 85 % aus Baumwolle. Durch den Flausch hat man einen super kuschligen Griff, aber das Tuch ist trotzdem angenehm und nicht schwitzig. Verbraucht habe ich 250 g. Und farblich passen die Scarlett und die Schal doch perfekt zusammen, oder ?

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Tücher sind schon toll, das nächste habe ich bereits wieder auf der Nadel 🙂 Und zeigen muss ich Euch auch noch so einige …

Was es heute sonst noch Tolles an selbstgenähter Kleidung zu bewundern gibt, findet Ihr hier. Wie Spaß 🙂

Viele liebe Grüße, Eure Brigitte

Verlinkt zu: MMM, Link Your Stuff, Crealopee, Stricklust